Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Saarland

im April 2023 nach Landkreisen

28.04.2023 | Presseinfo Nr. 26

Entwicklung im Regionalverband Saarbrücken

Im April waren im Regionalverband Saarbrücken 16.532 Menschen arbeitslos gemeldet, 80 mehr als im März. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 1.583 bzw. 10,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 9,5 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 9,4 Prozent und vor einem Jahr bei 8,5 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 944 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 61 mehr als im Vormonat und 31 mehr als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 812 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 13 weniger als im März und 74 weniger als im April des Vorjahres.

Unter den insgesamt 16.532 Arbeitslosen befanden sich 9.279 Männer, 7.253 Frauen, 1.163 Jüngere unter 25 Jahren, 5.545 Ältere ab 50 Jahren sowie 6.030 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 8,1 Prozent, bei den Frauen um 13,9 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu April 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein Fünftel festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg rund 13 Prozent. Einzig die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 3,1 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im April 3.647 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 22 weniger als im März. Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren im aktuellen Monat 12.885 Arbeitslose gemeldet, 102 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um rund 7 Prozent erhöht, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen mit 11,7 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert. Mit dem Anstieg werden vor allem die aus der Ukraine geflüchteten Menschen statistisch abgebildet, die seit dem 01. Juni vergangenen Jahres von den Jobcentern betreut werden.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeber-service 878 neue Stellen, 86 mehr als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 3.299 Stellen jedoch unter dem Vorjahreswert (minus 17,2 Prozent). Im Bestand wurden 3.757 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 68 Stellen weniger als im Vormonat und 287 Stellen weniger als im April des Vorjahres (minus 7,1 Prozent). 

Im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bereich Erziehung und Unterricht und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Handel, in der Zeitarbeit, im Öffentlichen Dienst, im Baugewerbe, im Gastgewerbe, im Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereich sowie im Bereich Information und Kommunikation.

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):
10.906 Arbeitslose (plus 1.079 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,8 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen): 
1.238 Arbeitslose (plus 38 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied): 
1.625 Arbeitslose (plus 144 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,6 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln): 
2.763 Arbeitslose (plus 322 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 11,2 Prozent

Ausbildungsmarkt

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2022 im Regionalverband Saarbrücken 1.273 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 45 mehr als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 674 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres gab es mehr unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (plus 39). Gleichzeitig wurden 2.103 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 39 mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 1.170 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war kleiner als im Vorjahr (minus 94).

 

Entwicklung im Saarpfalz-Kreis

Im April waren im Saarpfalz-Kreis 3.594 Menschen arbeitslos gemeldet, 26 mehr als im März. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 330 bzw. 10,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug wie im Vormonat 4,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,3 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 245 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 4 weniger als im Vormonat und 31 weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 234 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 5 weniger als im März und 10 mehr als im April des Vorjahres.

Unter den insgesamt 3.594 Arbeitslosen befanden sich 1.966 Männer, 1.628 Frauen, 281 Jüngere unter 25 Jahren, 1.513 Ältere ab 50 Jahren sowie 1.114 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 5,1 Prozent, bei den Frauen um 16,8 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu April 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um mehr als ein Drittel festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg 4,8 Prozent. Einzig die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 8,5 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im April 1.472 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 23 weniger als im März. Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im aktuellen Monat 2.122 Arbeitslose gemeldet, 49 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent erhöht, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen um 17,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit dem Anstieg werden vor allem die aus der Ukraine geflüchteten Menschen statistisch abgebildet, die seit dem 01. Juni vergangenen Jahres von den Jobcentern betreut werden.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeber-service 288 neue Stellen, 16 weniger als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 1.268 Stellen unter dem Vorjahreswert (minus 20,8 Prozent). Im Bestand wurden 1.573 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 26 Stellen weniger als im Vormonat und 356 Stellen weniger als im April des Vorjahres (minus 18,5 Prozent). 

In der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Verarbeitenden Gewerbe wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Handel, im Öffentlichen Dienst, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe sowie im Bereich Erziehung und Unterricht.

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):
2.752 Arbeitslose (plus 301 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:
842 Arbeitslose (plus 29 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Ausbildungsmarkt

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2022 im Saarpfalz-Kreis 309 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 28 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 152 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres gab es weniger unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (minus 7). Gleichzeitig wurden 810 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 17 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 489 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war kleiner als im Vorjahr (minus 36).

 

Entwicklung im Landkreis Neunkirchen

Im April waren im Landkreis Neunkirchen 5.207 Menschen arbeitslos gemeldet, 35 mehr als im März. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 596 bzw. 12,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 7,4 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 7,3 Prozent und vor einem Jahr bei 6,4 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 303 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 2 mehr als im Vormonat und 42 weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 278 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 20 mehr als im März und 24 weniger als im April des Vorjahres.

Unter den insgesamt 5.207 Arbeitslosen befanden sich 2.881 Männer, 2.326 Frauen, 502 Jüngere unter 25 Jahren, 1.748 Ältere ab 50 Jahren sowie 1.759 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 6,6 Prozent, bei den Frauen um 21,9 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu April 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein Fünftel festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg mehr als ein Zehntel. Einzig die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 2,8 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im April 1.440 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 21 mehr als im März. Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen waren im aktuellen Monat 3.767 Arbeitslose gemeldet, 14 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Prozent erhöht, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen um rund 15 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit dem Anstieg werden vor allem die aus der Ukraine geflüchteten Menschen statistisch abgebildet, die seit dem 01. Juni vergangenen Jahres von den Jobcentern betreut werden.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeber-service 161 neue Stellen, 103 weniger als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 788 Stellen jedoch unter dem Vorjahreswert (minus 11,7 Prozent). Im Bestand wurden 1.157 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 140 Stellen weniger als im Vormonat und 102 Stellen weniger als im April des Vorjahres (minus 8,1 Prozent). 

In der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.

Ausbildungsmarkt

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2022 im Landkreis Neunkirchen 617 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 53 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 362 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres gab es weniger unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (minus 4). Gleichzeitig wurden 570 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 66 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 376 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war kleiner als im Vorjahr (minus 25).
 

Entwicklung im Landkreis St. Wendel

Im April waren im Landkreis St. Wendel 1.865 Menschen arbeitslos gemeldet, 30 weniger als im März. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 328 bzw. 21,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug wie im Vormonat 4,0 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 3,2 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 138 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 7 mehr als im Vormonat und 4 weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 146 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 35 mehr als im März und 20 mehr als im April des Vorjahres.

Unter den insgesamt 1.865 Arbeitslosen befanden sich 994 Männer, 871 Frauen, 64 Jüngere unter 25 Jahren, 794 Ältere ab 50 Jahren sowie 550 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 17,4 Prozent, bei den Frauen um 26,2 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu April 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein Achtel festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg fast ein Fünftel. Auch die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, stieg im Vergleich zum Vorjahr (plus 12,2 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im April 762 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 8 weniger als im März. Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren im aktuellen Monat 1.103 Arbeitslose gemeldet, 22 weniger als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent verringert, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen hingegen um 43,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit dem Anstieg werden vor allem die aus der Ukraine geflüchteten Menschen statistisch abgebildet, die seit dem 01. Juni vergangenen Jahres von den Jobcentern betreut werden.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeber-service 139 neue Stellen, 43 mehr als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 537 Stellen jedoch unter dem Vorjahreswert (minus 13,7 Prozent). Im Bestand wurden 818 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 53 Stellen mehr als im Vormonat und 93 Stellen weniger als im April des Vorjahres (minus 10,2 Prozent). 

Im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, in der Zeitarbeit und im Verarbeitenden Gewerbe wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Öffentlichen Dienst und im Handel. 

Ausbildungsmarkt

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2022 im Landkreis St. Wendel 464 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 5 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 240 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres gab es weniger unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (minus 13). Gleichzeitig wurden 642 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 17 weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 391 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war größer als im Vorjahr (plus 8).

 

Entwicklung im Landkreis Merzig-Wadern

Im April waren im Landkreis Merzig-Wadern 2.473 Menschen arbeitslos gemeldet, 22 weniger als im März. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 356 bzw. 16,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 4,5 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 4,6 Prozent und vor einem Jahr bei 3,8 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 174 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 18 weniger als im Vormonat und 9 weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 165 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 3 mehr als im März und 20 weniger als im April des Vorjahres.

Unter den insgesamt 2.473 Arbeitslosen befanden sich 1.394 Männer, 1.079 Frauen, 203 Jüngere unter 25 Jahren, 902 Ältere ab 50 Jahren sowie 653 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 12,6 Prozent, bei den Frauen um 22,8 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu April 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 15,3 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg 1,3 Prozent. Einzig die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 4,7 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im April 933 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 39 weniger als im März. Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren im aktuellen Monat 1.540 Arbeitslose gemeldet, 17 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent verringert, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen um 31,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit dem Anstieg werden vor allem die aus der Ukraine geflüchteten Menschen statistisch abgebildet, die seit dem 01. Juni vergangenen Jahres von den Jobcentern betreut werden.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeber-service 205 neue Stellen, 17 weniger als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 781 Stellen leicht über dem Vorjahreswert (plus 2,9 Prozent). Im Bestand wurden 1.001 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 15 Stellen mehr als im Vormonat und 99 Stellen weniger als im April des Vorjahres (minus 9,0 Prozent). 

Im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen und im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Gastgewerbe, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Bereich Verkehr und Lagerei und in der Zeitarbeit. 

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen): 
1.525 Arbeitslose (plus 279 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):
948 Arbeitslose (plus 77 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

Ausbildungsmarkt

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2022 im Landkreis Merzig-Wadern 241 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren genauso viele wie im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 115 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres gab es weniger unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (minus 48). Gleichzeitig wurden 631 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 22 mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 409 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war größer als im Vorjahr (plus 50).

 

Entwicklung im Landkreis Saarlouis

Im April waren im Landkreis Saarlouis 5.982 Menschen arbeitslos gemeldet, 32 mehr als im März. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 642 bzw. 12,0 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 5,8 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 5,7 Prozent und vor einem Jahr bei 5,1 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 389 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 39 mehr als im Vormonat und 34 mehr als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 353 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 8 mehr als im März und 48 weniger als im April des Vorjahres.

Unter den insgesamt 5.982 Arbeitslosen befanden sich 3.265 Männer, 2.717 Frauen, 165 Jüngere unter 25 Jahren, 2.217 Ältere ab 50 Jahren sowie 2.567 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 6,5 Prozent, bei den Frauen um 19,5 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu April 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 7,1 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg 6,3 Prozent. Auch die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, stieg im Vergleich zum Vorjahr (plus 1,6 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im April 1.897 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 84 weniger als im März. Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren im aktuellen Monat 4.085 Arbeitslose gemeldet, 116 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent verringert, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen hingegen um 21,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit dem Anstieg werden vor allem die aus der Ukraine geflüchteten Menschen statistisch abgebildet, die seit dem 01. Juni vergangenen Jahres von den Jobcentern betreut werden.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeber-service 393 neue Stellen, 25 mehr als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 1.425 Stellen jedoch unter dem Vorjahreswert (minus 31,3 Prozent). Im Bestand wurden 2.798 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 23 Stellen mehr als im Vormonat und 141 Stellen weniger als im April des Vorjahres (minus 4,8 Prozent). 

Im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Zeitarbeit, im Verarbeitenden Gewerbe und im Handel wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Öffentlichen Dienst, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe, im Gastgewerbe sowie im Bereich Erziehung und Unterricht.

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):
5.147 Arbeitslose (plus 569 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 6,0 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz): 
835 Arbeitslose (plus 73 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,6 Prozent

Ausbildungsmarkt

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im Oktober 2022 im Landkreis Saarlouis 507 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 20 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 261 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum April des vergangenen Jahres gab es weniger unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (minus 9). Gleichzeitig wurden 1.318 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 97 mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 775 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war kleiner als im Vorjahr (minus 30).