Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Saarland im Juni 2023

nach Landkreisen

30.06.2023 | Presseinfo Nr. 35

Entwicklung im Regionalverband Saarbrücken

Im Juni waren im Regionalverband Saarbrücken 16.344 Menschen arbeitslos gemeldet, 109 mehr als im Mai. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 1.504 bzw. 10,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 9,4 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 9,3 Prozent und vor einem Jahr bei 8,5 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 797 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 3 mehr als im Vormonat und 6 weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 757 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 9 weniger als im Mai und 9 mehr als im Juni des Vorjahres.

Unter den insgesamt 16.344 Arbeitslosen befanden sich 9.102 Männer, 7.242 Frauen, 1.193 Jüngere unter 25 Jahren, 5.538 Ältere ab 50 Jahren sowie 5.940 Langzeitarbeitslose. Im Ver-gleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 7,5 Prozent, bei den Frauen sogar um 13,6 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Ver-gleich zu Juni 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 16,2 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg 15,4 Prozent. Einzig die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 1,9 Prozent). 

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im Juni 3.572 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 18 mehr als im Mai. Beim Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken waren im aktuellen Monat 12.772 Arbeitslose gemeldet, 91 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent erhöht, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen mit plus 10,9 Prozent ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert. 

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 781 neue Stellen, 21 mehr als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 4.840 Stellen jedoch ein Fünftel unter dem Vorjahreswert. Im Be-stand wurden 3.801 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 123 Stellen mehr als im Vormonat und 616 Stellen weniger als im Juni des Vorjahres (minus 13,9 Prozent). 

Im Gesundheits- und Sozialwesen, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich und in der Zeitarbeit wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere Verarbeitenden Gewerbe, im Öffentlichen Dienst, im Handel, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe, im Baugewerbe, Im Bereich Verkehr und Lagerei, im Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereich sowie im Bereich Information und Kommunikation. 

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Saarbrücken (Stadt Saarbrücken und Kleinblittersdorf):
10.785 Arbeitslose (plus 1.012 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 10,6 Prozent

Geschäftsstelle Heusweiler (Heusweiler, Riegelsberg und Püttlingen): 
1.230 Arbeitslose (plus 27 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Geschäftsstelle Sulzbach (Stadt Sulzbach, Friedrichsthal und Quierschied): 
1.587 Arbeitslose (plus 150 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 7,5 Prozent

Geschäftsstelle Völklingen (Stadt Völklingen und Großrosseln): 
2.742 Arbeitslose (plus 315 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 11,1 Prozent

Ausbildungsmarkt

Mit der Berufsberatung begleitet die Agentur für Arbeit Saarland junge Menschen von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis hin zum Beginn einer dualen Ausbildung, zu einem weiterführenden Schulbesuch oder zur Aufnahme eines (dualen) Studiums. Die Berufsberatung zählte seit Beginn des Berichtsjahres im vergangenen Oktober im Regionalverband Saarbrücken 1.514 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 67 mehr als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 644 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres gab es geringfügig mehr unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (plus 2). Gleichzeitig wurden 2.287 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 27 mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 1.072 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen ist geringer als im Vorjahr (minus 10).


Entwicklung im Saarpfalz-Kreis

Im Juni waren im Saarpfalz-Kreis 3.727 Menschen arbeitslos gemeldet, 100 mehr als im Mai. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 562 bzw. 17,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 5,0 Prozent. Vor einem Monat lag sie bei 4,8 Prozent und vor einem Jahr bei 4,2 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 236 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 36 mehr als im Vormonat und 4 mehr als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 175 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 17 weniger als im Mai und 34 weniger als im Juni des Vorjahres.

Unter den insgesamt 3.727 Arbeitslosen befanden sich 2.037 Männer, 1.690 Frauen, 271 Jüngere unter 25 Jahren, 1.524 Ältere ab 50 Jahren sowie 1.169 Langzeitarbeitslose. Im Ver-gleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 12,7 Prozent, bei den Frauen sogar um 24,4 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Ver-gleich zu Juni 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um fast die Hälfte festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus fiel der Anstieg mit 7,1 Prozent vergleichsweise gering aus. Auch die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, stieg im Vergleich zum Vorjahr, wenn auch nur geringfügig (plus 0,4 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im Juni 1.433 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 14 mehr als im Mai. Beim Jobcenter im Saarpfalz-Kreis waren im aktuellen Monat 2.294 Arbeits-lose gemeldet, 86 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr mit 3,0 Prozent nur leicht erhöht, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen mit 29,3 Prozent hingegen deutlich über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 343 neue Stellen, 118 mehr als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 1.836 Stellen jedoch unter dem Vorjahreswert (minus 19,3 Prozent). Im Bestand wurden rund 1.500 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 392 Stellen weniger als im Juni des Vorjahres (minus 20,7 Prozent). 

In der Zeitarbeit und im Gesundheits- und Sozialwesen wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Öffentlichen Dienst, im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich sowie im Bereich Erziehung und Unterricht. 

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Homburg (Bexbach, Homburg, Kirkel):
2.815 Arbeitslose (plus 434 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 5,0 Prozent

Geschäftsstelle St. Ingbert:
912 Arbeitslose (plus 128 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,9 Prozent

Ausbildungsmarkt

Mit der Berufsberatung begleitet die Agentur für Arbeit Saarland junge Menschen von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis hin zum Beginn einer dualen Ausbildung, zu einem weiterführenden Schulbesuch oder zur Aufnahme eines (dualen) Studiums.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im vergangenen Oktober im Saarpfalz-Kreis 355 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungs-platz. Das waren 22 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 123 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres gab es fast gleich viele unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (plus 1). Gleichzeitig wurden 872 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 35 weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zur-zeit noch 419 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war deutlich geringer als im Vorjahr (minus 68).


Entwicklung im Landkreis Neunkirchen

Im Juni waren im Landkreis Neunkirchen 5.131 Menschen arbeitslos gemeldet, 2 mehr als im Mai. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 567 bzw. 12,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 7,3 Prozent. Vor einem Monat lag sie ebenfalls bei 7,3 Prozent und vor einem Jahr bei 6,5 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 272 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 4 mehr als im Vormonat und eine/r weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 245 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 15 weniger als im Mai und 30 weniger als im Juni des Vorjahres.

Unter den insgesamt 5.131 Arbeitslosen befanden sich 2.827 Männer, 2.304 Frauen, 485 Jüngere unter 25 Jahren, 1.725 Ältere ab 50 Jahren sowie 1.740 Langzeitarbeitslose. Im Ver-gleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 6,5 Prozent, bei den Frauen sogar um 20,7 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Ver-gleich zu Juni 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 15,8 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg lediglich 8,6 Prozent. Einzig die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 3,0 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im Juni 1.402 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 21 weniger als im Mai. Beim Jobcenter im Landkreis Neunkirchen waren im aktuellen Monat 3.729 Arbeitslose gemeldet, 23 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um ein Zehntel erhöht, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen um 13,4 Prozent über dem Vorjahreswert. 

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 190 neue Stellen, 20 mehr als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 1.148 Stellen jedoch unter dem Vorjahreswert (minus 15,6 Prozent). Im Bestand wurden 1.064 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 13 Stellen weniger als im Vormonat und 185 Stellen weniger als im Juni des Vorjahres (minus 14,8 Prozent). 

Im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Verarbeitenden Gewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere in der Zeitarbeit, im Handel, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Information und Kommunikation sowie im Bereich Verkehr und Lagerei. 

Ausbildungsmarkt

Mit der Berufsberatung begleitet die Agentur für Arbeit Saarland junge Menschen von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis hin zum Beginn einer dualen Ausbildung, zu einem weiterführenden Schulbesuch oder zur Aufnahme eines (dualen) Studiums.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im vergangenen Oktober im Landkreis Neunkirchen 724 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 35 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 329 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres gab es mehr unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (plus 13). Gleichzeitig wurden 614 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 70 weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zur-zeit noch 335 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen ist geringer als im Vorjahr (minus 35).


Entwicklung im Landkreis St. Wendel

Im Juni waren im Landkreis St. Wendel 1.858 Menschen arbeitslos gemeldet, 4 mehr als im Mai. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 252 bzw. 15,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 4,0 Prozent. Vor einem Monat lag sie ebenfalls bei 4,0 Prozent und vor einem Jahr bei 3,4 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 120 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 5 weniger als im Vormonat und 8 mehr als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 98 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 10 weniger als im Mai und 17 weniger als im Juni des Vorjahres.

Unter den insgesamt 1.858 Arbeitslosen befanden sich 976 Männer, 882 Frauen, 57 Jüngere unter 25 Jahren, 762 Ältere ab 50 Jahren sowie 560 Langzeitarbeitslose. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 15,1 Prozent, bei den Frauen um 16,4 Prozent angestiegen. Bei der Altersgruppe 50plus gab es einen Anstieg um 14,9 Prozent. Auch die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, stieg im Ver-gleich zum Vorjahr (plus 16,4 Prozent). Einzig bei der Personengruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu Juni 2022 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit festzustellen (minus 21,9 Prozent). 

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im Juni 716 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 13 weniger als im Mai. Beim Jobcenter im Landkreis St. Wendel waren im aktuellen Monat 1.142 Arbeitslose gemeldet, 17 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr geringfügig erhöht (plus 0,7 Prozent), in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen mit 27,6 Prozent hingegen deutlich über dem Vorjahreswert.

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 108 neue Stellen, 17 weniger als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 770 Stellen jedoch fast ein Viertel unter dem Vorjahreswert. Im Bestand wurden 815 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 16 Stellen weniger als im Vormonat und 196 Stellen weniger als im Juni des Vorjahres (minus 19,4 Prozent). 

Im Verarbeitenden Gewerbe, im Öffentlichen Dienst und in der Zeitarbeit wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Gastgewerbe sowie im Bereich Erziehung und Unterricht.

Ausbildungsmarkt

Mit der Berufsberatung begleitet die Agentur für Arbeit Saarland junge Menschen von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis hin zum Beginn einer dualen Ausbildung, zu einem weiterführenden Schulbesuch oder zur Aufnahme eines (dualen) Studiums.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im vergangenen Oktober im Landkreis St. Wendel 504 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 6 mehr als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 197 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres gab es mehr unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (plus 12). Gleichzeitig wurden 672 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 63 weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 332 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war geringer als im Vorjahr (minus 22).


Entwicklung im Landkreis Merzig-Wadern

Im Juni waren im Landkreis Merzig-Wadern 2.336 Menschen arbeitslos gemeldet, 23 weniger als im Mai. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 106 bzw. 4,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug wie im Vormonat 4,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,1 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 147 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 10 mehr als im Vormonat und 54 weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 139 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 29 weniger als im Mai und 19 weniger als im Juni des Vorjahres.

Unter den insgesamt 2.336 Arbeitslosen befanden sich 1.303 Männer, 1.033 Frauen, 178 Jüngere unter 25 Jahren, 900 Ältere ab 50 Jahren sowie 662 Langzeitarbeitslose. Im Ver-gleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 4,6 Prozent, bei den Frauen um 5,0 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu Juni 2022 ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 4,3 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus fiel der Rückgang mit 0,8 Prozent geringer aus. Auch die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, sank im Vergleich zum Vorjahr (minus 2,6 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im Juni 877 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 25 weniger als im Mai. Beim Jobcenter im Landkreis Merzig-Wadern waren im aktuellen Monat 1.459 Arbeitslose gemeldet, 2 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent reduziert, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen hingegen mit plus 12,1 Prozent deutlich über dem Vor-jahreswert. 

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 172 neue Stellen, 15 weniger als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 1.140 Stellen geringfügig unter dem Vorjahreswert (minus 1,6 Prozent). Im Bestand wurden 946 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 28 Stellen weniger als im Vormonat und 163 Stellen weniger als im Juni des Vorjahres (minus 14,7 Prozent). 

Im Verarbeitenden Gewerbe, im Gesundheits- und Sozialwesen und in der Zeitarbeit wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nach-frage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Handel, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe, im Öffentlichen Dienst und im Gastgewerbe. 

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Merzig (Kreisstadt Merzig, Mettlach, Perl, Beckingen): 
1.448 Arbeitslose (plus 118 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,2 Prozent

Geschäftsstelle Wadern (Stadt Wadern, Losheim, Weiskirchen):
888 Arbeitslose (minus 12 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,3 Prozent

Ausbildungsmarkt

Mit der Berufsberatung begleitet die Agentur für Arbeit Saarland junge Menschen von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis hin zum Beginn einer dualen Ausbildung, zu einem weiterführenden Schulbesuch oder zur Aufnahme eines (dualen) Studiums.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im vergangenen Oktober im Landkreis Merzig-Wadern 294 Bewerberinnen und Bewerber für einen Aus-bildungsplatz. Das waren 19 mehr als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 99 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres gab es weniger unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (minus 16). Gleichzeitig wurden 642 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 3 weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zur-zeit noch 324 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war höher als im Vorjahr (plus 20).


Entwicklung im Landkreis Saarlouis

Im Juni waren im Landkreis Saarlouis 5.953 Menschen arbeitslos gemeldet, 80 mehr als im Mai. Die Zahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen lag über dem Vorjahreswert (plus 704 bzw. 13,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent. Vor einem Monat lag sie ebenfalls bei 5,7 Prozent und vor einem Jahr bei 5,1 Prozent.

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt Dynamik. Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung. Im aktuellen Monat meldeten sich 300 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 51 weniger als im Vormonat und 10 weniger als im Vorjahresmonat. Parallel dazu konnten 260 Menschen eine neue Beschäftigung aufnehmen und ihre Arbeitslosigkeit dadurch wieder beenden. Das waren 41 weniger als im Mai und 22 weniger als im Juni des Vorjahres.

Unter den insgesamt 5.953 Arbeitslosen befanden sich 3.217 Männer, 2.736 Frauen, 175 Jüngere unter 25 Jahren, 2.227 Ältere ab 50 Jahren sowie 2.610 Langzeitarbeitslose. Im Ver-gleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit bei den Männern um 8,8 Prozent, bei den Frauen um 19,3 Prozent angestiegen. In der Altersgruppe der unter 25-Jährigen war im Vergleich zu Juni 2022 ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um 10,8 Prozent festzustellen, bei der Altersgruppe 50plus betrug der Anstieg 7,6 Prozent. Auch die Zahl der Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, stieg im Vergleich zum Vorjahr (plus 3,9 Prozent).

Blick auf die Rechtskreise

Bei der Agentur für Arbeit waren im Juni 1.831 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 46 weniger als im Mai. Beim Jobcenter im Landkreis Saarlouis waren im aktuellen Monat 4.122 Arbeitslose gemeldet, 126 mehr als im Vormonat. In der Arbeitslosenversicherung hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent verringert, in der Grundsicherung lag die Zahl der Arbeitslosen hingegen mit plus 22,9 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert. 

Stellenmarkt

In den vergangenen vier Wochen meldeten die Unternehmen der Region dem Arbeitgeberservice 388 neue Stellen, 101 weniger als im Vormonat. Die Zahl der seit Jahresbeginn gemeldeten Arbeitsstellen lag mit 2.302 Stellen jedoch unter dem Vorjahreswert (minus 24,2 Prozent). Im Bestand wurden 2.783 offene Arbeitsplatzangebote gezählt, das waren 12 Stellen weniger als im Vormonat und 111 Stellen weniger als im Juni des Vorjahres (minus 3,8 Prozent). 

In der Zeitarbeit, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Handel wurden die meisten neuen Stellen gemeldet. Aber auch in anderen Branchen gab es eine hohe Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Öffentlichen Dienst, im Bereich Erziehung und Unterricht, im Baugewerbe und im Gastgewerbe. 

Der Arbeitsmarkt nach regionalen Gesichtspunkten

Geschäftsstelle Saarlouis (Kreisstadt Saarlouis, Ensdorf, Bous, Dillingen, Rehlingen-Siersburg, Nalbach, Schwalbach, Saarwellingen, Überherrn, Wadgassen, Wallerfangen):
5.131 Arbeitslose (plus 628 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 6,0 Prozent

Geschäftsstelle Lebach (Stadt Lebach, Schmelz): 
822 Arbeitslose (plus 76 zum Vorjahr), Arbeitslosenquote: 4,5 Prozent

Ausbildungsmarkt

Mit der Berufsberatung begleitet die Agentur für Arbeit Saarland junge Menschen von der Orientierung in der vielfältigen Berufs- und Studienwelt bis hin zum Beginn einer dualen Ausbildung, zu einem weiterführenden Schulbesuch oder zur Aufnahme eines (dualen) Studiums.

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit zählte seit Beginn des Berichtsjahres im vergangenen Oktober im Landkreis Saarlouis 633 Bewerberinnen und Bewerber für einen Ausbildungsplatz. Das waren 26 mehr als im Vorjahreszeitraum. Aktuell sind noch 224 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Im Vergleich zum Juni des vergangenen Jahres gab es mehr unversorgte Bewerberinnen und Bewerber (plus 9). Gleichzeitig wurden 1.420 freie Ausbildungsstellen gemeldet, 116 mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind zurzeit noch 653 unbesetzt. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen war geringer als im Vorjahr (minus 20).