01.12.2022 | Presseinfo Nr. 109

Wirtschaftsexperten sprechen über  Beschäftigungsentwicklung in 2023

Schwandorf. Fachkräftemangel, Energiekrise, Materialengpässe: Die Liste der Herausforderungen für Unternehmen ließe sich noch weiter fortsetzen. Und trotz der scheinbaren Krisenstimmung steht der Arbeitsmarkt robust da, sind die meisten Unternehmen in der Region gut aufgestellt. Doch wie geht es im nächsten Jahr weiter? Wird die lokale Wirtschaft weiterwachsen und den Menschen Beschäftigungsperspektiven bieten? Hierüber sprachen in der Agentur für Arbeit Schwandorf am 25. November Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus der Region bei der alljährlichen Brancheneinschätzung.

In dem Format warfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Arbeitsagentur Schwandorf einen genauen Blick auf die 20 beschäftigungsstärksten Branchen im Agenturbezirk und gaben eine Einschätzung ab, wie sich die Beschäftigung jeweils im kommenden Jahr entwickeln könnte. Dabei brachten die Vertreter der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, der Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz/Kelheim, der Wirtschaftsförderungen der Landkreise Cham, Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg sowie der Arbeitsagentur Schwandorf ihr Wissen aus den Kontakten zu den Unternehmen mit in die Diskussion ein.

„Der enge Austausch mit unseren Netzwerkpartnern ist für uns als Arbeitsagentur essentiell, um unsere Geschäftspolitik so eng wie möglich an den Bedürfnissen vor Ort auszurichten und frühzeitig mögliche Unterstützungsbedarfe in einzelnen Branchen einzuplanen. Besonders freut mich, dass die Expertinnen und Experten vor dem aktuellen Krisen-Hintergrund davon ausgehen, dass sich in der mittleren Oberpfalz im kommenden Jahr erneut ein gesundes Beschäftigungswachstum zeigen wird. Diese Einschätzung spiegeln auch die Rückmeldungen wieder, welche die Arbeitgeber unseren Vermittlungsfachkräften in den drei Arbeitgeber-Services gegeben haben. Zwar belasten die Energiekrise und die gestiegenen Preise die Wirtschaft. Diese ist aber dennoch so gut aufgestellt, dass Menschen auf Arbeitsuche auch 2023 sehr gute Chancen in unserer Region haben“, sagt Siegfried Bäumler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.

Tauschten sich bei der Brancheneinschätzung über die Entwicklung der wichtigsten Wirtschaftsbranchen in der mittleren Oberpfalz aus (von links): Richard Brunner (IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim), Bernhard Lang (Arbeitsagentur), Isabella Bauer (Wirtschaftsförderung Landkreis Cham), Stefanie Neufeld (Arbeitsagentur), Christoph Fuchs (Wirtschaftsförderung Stadt Amberg), Angela Powalla (Wirtschaftsförderung Landkreis Amberg-Sulzbach), Daniela Schindler (Arbeitsagentur), Wolfgang Kürzinger (Arbeitsagentur), Siegfried Bäumler (Arbeitsagentur), Wolfgang Zwicknagl (Arbeitsagentur) und Christian Stachel (Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz). Foto: Andre Stephan-Park/Agentur für Arbeit
Tauschten sich bei der Brancheneinschätzung über die Entwicklung der wichtigsten Wirtschaftsbranchen in der mittleren Oberpfalz aus (von links): Richard Brunner (IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim), Bernhard Lang (Arbeitsagentur), Isabella Bauer (Wirtschaftsförderung Landkreis Cham), Stefanie Neufeld (Arbeitsagentur), Christoph Fuchs (Wirtschaftsförderung Stadt Amberg), Angela Powalla (Wirtschaftsförderung Landkreis Amberg-Sulzbach), Daniela Schindler (Arbeitsagentur), Wolfgang Kürzinger (Arbeitsagentur), Siegfried Bäumler (Arbeitsagentur), Wolfgang Zwicknagl (Arbeitsagentur) und Christian Stachel (Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz). Foto: Andre Stephan-Park/Agentur für Arbeit