05.03.2019 | Presseinfo Nr. 14

Starke Partner bündeln Kräfte


Agentur für Arbeit, Jobcenter und Jugendmigrationsdienst schließen Kooperationsvereinbarung

Schwandorf. Die Agentur für Arbeit Schwandorf, das Jobcenter und der Jugendmigrationsdienst der Katholischen Jugendfürsorge arbeiten bei der Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund seit Jahren eng zusammen. Das gemeinsame Vorgehen hat sich in der Praxis als richtiger Weg erwiesen und wird darum nun noch weiter ausgebaut. Am Montagvormittag, 04.03.2019, haben die drei Institutionen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

In dem Dokument verpflichten sich die Kooperationspartner, ihre Integrationsarbeit speziell bei jungen Migranten zwischen zwölf und 27 Jahren künftig noch enger miteinander abzustimmen. Dazu gehört, dass sie sich gegenseitig über ihre aktuellen Angebote für Zuwanderer und Zuwanderinnen informieren und Ansprechpartner für verschiedene Integrationsthemen benennen.

Kommt ein Kunde mit einem Anliegen zu einer der drei Institutionen, wird diese bei Bedarf auch auf Dienstleistungsangebote der Kooperationspartner aufmerksam machen. Steht ein Kunde vor einem Problem, können die Partner - nach Einwilligung des Betroffenen - ihre auf den Fall bezogenen Informationen austauschen, um ihm zu helfen.

„Das Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, Migrantinnen und Migranten noch besser und schneller als bisher bei der Integration auf den deutschen Arbeitsmarkt zu unterstützen. Dazu ist es sinnvoll, dass Agentur für Arbeit, Jobcenter und Jugendmigrationsdienst ihr Fachwissen bündeln“, betont Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.

Um auf künftige Herausforderungen reagieren zu können, ist die Vereinbarung bewusst offen formuliert. So sind Anpassungen mit Zustimmung der Partner jederzeit möglich. Die Kooperationsvereinbarung gilt zunächst für ein Jahr und verlängert sich automatisch, wenn sie nicht aktiv gekündigt wird.

 

Hintergrundinformationen

  • Im Landkreis Schwandorf sind (Stichtag 30.09.2018) rund 56.130 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Von diesen haben 5890 eine ausländische Staatsbürgerschaft.
  • Im Landkreis waren Anfang des Jahres circa 2780 Menschen arbeitslos gemeldet, 608 von ihnen haben eine ausländische Staatsbürgerschaft.