05.08.2019 | Presseinfo Nr. 49

Das mittlere Einkommen in der Region Amberg-Sulzbach ist 2018 gestiegen

Amberg. Die Vollzeitbeschäftigten in der kreisfreien Stadt Amberg haben im vergangenen Jahr ein mittleres Einkommen von 3.558 Euro brutto pro Monat erzielt. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das mittlere Bruttoentgelt um 142 Euro. Die Beschäftigten im Landkreis Amberg-Sulzbach bezogen im vergangenen Jahr ein mittleres Einkommen von 3.213 Euro und somit 106 Euro mehr als im Vorjahr. Das geht aus einer Auswertung der neuen Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Auswertung beruht auf dem Median, nicht auf dem Durchschnitt.
 

Beim Blick auf einzelne Personengruppen in der Region fallen deutliche Unterschiede auf. So verdienten Beschäftigte mit deutschem Pass im der Stadt Amberg 3.625 Euro (Landkreis: 3.281 Euro), ausländische Staatsangehörige jedoch nur 2.331 Euro (Landkreis: 2.527 Euro). Auch zwischen den Geschlechtern gibt es ein starkes Gefälle. Frauen erzielten 3.132 Euro pro Monat (Landkreis: 2.717 Euro) und Männer 3.797 Euro (Landkreis: 3.376 Euro).

Wie viel Beschäftigte verdienen, hängt zudem stark von ihrer Qualifikation ab. Akademiker erzielten in der Stadt mit 5.962 Euro (Landkreis: 5.070 Euro) deutlich höhere Entgelte als Arbeitnehmer mit betrieblicher Ausbildung. Diese bezogen 3.445 Euro (Landkreis: 3.201 Euro). Am wenigsten verdienten Arbeitnehmer ohne Ausbildung mit 2.932 Euro (Landkreis: 2.769 Euro).

Mit dem Alter steigt das mittlere Bruttoentgelt. Erzielten die unter 25-Jährigen noch 2.682 Euro in der Stadt (Landkreis: 2.575 Euro), waren es bei den 25- bis 55-Jährigen 3.643 Euro (Landkreis: 3.266 Euro) und bei den 55- bis 65-Jährigen 3.754 Euro (Landkreis: 3.383 Euro).

Beschäftigte, die in der Stadt Amberg wohnen, erhielten mit 3.260 Euro ein niedrigeres Arbeitsentgelt als Beschäftigte, die dort nur arbeiten. Beim Landkreis stellt sich die Situation genau umgekehrt dar. Beschäftigte die dort wohnen, erzielten 3.386 Euro pro Monat und somit mehr, als Arbeitnehmer, die dort nur ihrer Beschäftigung nachgehen. Das ist ein Hinweis, dass sich hier das Pendeln zum Arbeitsplatz über die Kreisgrenzen hinweg beim Einkommen niederschlägt.

Das mittlere Einkommen in Deutschland betrug im vergangenen Jahr 3.304 Euro brutto pro Monat. Die höchsten Löhne bezogen die Ingolstädter mit 4.897 Euro, vor den Beschäftigten in Wolfsburg (4.893 Euro) und Erlangen (4.787 Euro). Schlusslichter waren der Erzgebirgskreis, Vorpommern-Rügen und Görlitz mit einem mittleren Einkommen von rund 2.300 Euro monatlich.

 

Weitere Infos zu den Entgelten in einzelnen Berufen liefert der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.