06.08.2019 | Presseinfo Nr. 51

Kooperationsvereinbarung Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendmigrationsdienst

Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendmigrationsdienst
schließen Kooperationsvereinbarung in Amberg
 

 

Amberg. Der Jugendmigrationsdienst des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland, die Agentur für Arbeit Amberg sowie das Jobcenter für den Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg arbeiten künftig noch enger zusammen, um junge Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Dazu haben die drei Organisationen nun eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.

„Unsere Zusammenarbeit hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Darum ist es nur folgerichtig, diese Kooperation zum Wohle der Kundinnen und Kunden noch weiter auszubauen. Betrifft ein Problem oder eine Frage eine Partnerinstitution, können nun noch schneller wichtige Informationen eingeholt und an die jungen Menschen weitergegeben werden“, sagt Sonja Schleicher, Leiterin des Jobcenters.

 

In der Kooperationsvereinbarung verpflichten sich die drei Partner, ihre Integrationsarbeit speziell bei jungen Migrantinnen und Migranten zwischen zwölf und 27 Jahren noch enger miteinander abzustimmen. Dazu gehört, dass sie sich gegenseitig über ihre aktuellen Angebote für Zuwanderinnen und Zuwanderer informieren und Ansprechpartner für verschiedene Integrationsthemen benennen.

 

Anna Weißmann, stellvertretende Leiterin des Jungendmigrationsdienstes, berichtet: „Wir betreuen alle jungen Menschen mit Migrationshintergrund, vom Flüchtling bis hin zu jungen EU-Bürgern. Dementsprechend vielfältig sind die Fragen, vor denen die Migrantinnen und Migranten jeweils stehen. Es handelt sich um engagierte junge Menschen mit großem Interesse, ihre berufliche Zukunft zu gestalten.“

 

Kommt eine Kundin oder ein Kunde mit einem Anliegen künftig zu einer der drei Institutionen, wird diese bei Bedarf auch auf Dienstleistungsangebote der Kooperationspartner aufmerksam machen. Steht ein junger Mensch vor einem Problem, können die Partner - nach Einwilligung des Betroffenen - ihre auf den Fall bezogenen Informationen austauschen, um ihm oder ihr noch besser zu helfen.

 

„Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund passgenau zu unterstützen, ist eine enorm wichtige und wertvolle Aufgabe. Sie bereichern zum einen mit ihrem Hintergrund unsere Gesellschaft. Zum anderen werden die Fähigkeiten und Talente der jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigt – aufgrund des demographischen Wandelns sogar noch stärker als in der Vergangenheit“, betont Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.

 

Um auf künftige Herausforderungen reagieren zu können, ist die Vereinbarung bewusst offen formuliert. So sind Anpassungen mit Zustimmung der Partner jederzeit möglich. Die Kooperationsvereinbarung gilt zunächst für ein Jahr und verlängert sich automatisch, wenn sie nicht aktiv gekündigt wird.