21.02.2020 | Presseinfo Nr. 11

Zahl der Ein- und Auspendler in der Region Amberg-Sulzbach gestiegen

In der Region Amberg-Sulzbach hat sich sowohl die Zahl der Ein- als auch Auspendler im Vorjahresvergleich erhöht. „Eine hohe Mobilität und Flexibilität sind weiterhin wichtige Voraussetzungen für Arbeitnehmer, um in der Region einen passenden Job zu finden. Darauf deuten die neusten Pendlerzahlen hin. Zugleich zeigen sie, dass attraktive Arbeitgeber auch über Landkreisgrenzen hinweg Bewerberinnen und Bewerber für sich gewinnen können“, sagt Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.
 

Landkreis Amberg-Sulzbach

 

 

Rund 29.320 Arbeitnehmer gingen am Stichtag (30.06.2019) im Landkreis Amberg-Sulzbach einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Zirka 10.500 von ihnen pendelten hierzu in den Kreis ein und stellten somit 35,8 Prozent aller Beschäftigten.

 

Die Zahl der Einpendler im Landkreis stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 260 Personen bzw. 2,51 Prozent. Mit knapp 3.580 Personen kam die größte Gruppe aus der Stadt Amberg, gefolgt von Einpendlern aus dem Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab (1.230), dem Landkreis Schwandorf (1.150), dem Landkreis Bayreuth (1.020) und aus dem Nürnberger Land (750).

 

Im Gegenzug nahm auch die Mobilität der Arbeitnehmer zu, die im Landkreis Amberg-Sulzbach wohnen. Von den rund 44.260 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gingen 57,5 Prozent einer Arbeit außerhalb des Kreisgebiets nach.

 

Die Zahl der Auspendler erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 270 Personen bzw. 1,07 Prozent und liegt nun bei zirka 25.450 Arbeitnehmern. Mit knapp 12.060 Personen stellten die Auspendler in die Stadt Amberg die größte Gruppe dar, gefolgt vom Landkreis Schwandorf (2.460), dem Nürnberger Land (1.960), der Stadt Nürnberg (1.610) und dem Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab (1.050).

 

Insgesamt gab es 14.960 mehr Aus- als Einpendler. Rund 18.810 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hatten sowohl ihren Wohn- als auch Arbeitsort im Landkreis Amberg-Sulzbach.

 

 

Stadt Amberg

 

 

Ihre Arbeitsstätte in der Stadt Amberg hatten am Stichtag 27.890 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Knapp 18.060 waren Einpendler, die somit 64,7 Prozent aller Stellen in der Stadt besetzten.

 

Die Zahl der Einpendler erhöhte sich binnen Jahresfrist um rund 160 Personen bzw. 0,88 Prozent. Mit knapp 12.060 Personen kam die größte Gruppe aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, gefolgt von Einpendlern aus dem Kreis Schwandorf (2.420), dem Kreis Neustadt a.d. Waldnaab (590), dem Kreis Neumarkt (310) und aus Weiden (290).

 

Im Gegenzug nahm auch die Mobilität der Arbeitnehmer zu, die in Amberg wohnen. Von den 17.070 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt gingen 42,4 Prozent einer Arbeit außerhalb der Kommune nach.

 

Die Zahl der Auspendler erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 40 Personen bzw. 0,5 Prozent und liegt nun bei knapp 7.250 Arbeitnehmern. Mit zirka 3.580 Personen stellten die Auspendler in den Landkreis Amberg-Sulzbach die größte Gruppe dar, gefolgt vom Landkreis Schwandorf (950), der Stadt Regensburg (470), der Stadt Nürnberg (440) und Weiden (220).

 

Insgesamt liegt die Zahl der Einpendler 10.810 Personen höher als die Zahl der Auspendler. Rund 9.830 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hatten sowohl ihren Wohn- als auch Arbeitsort in der Stadt Amberg.