05.11.2020 | Presseinfo Nr. 30

Der Ausbildungsmarkt im Bezirk der Agentur für Arbeit Schweinfurt 2019/2020

Weiterhin ein Bewerbermarkt aus Sicht der Jugendlichen, auch wenn sich das Angebot an zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen leicht reduziert hat.

Situation in der Gesamtagentur Schweinfurt

Weiterhin ein Bewerbermarkt aus Sicht der Jugendlichen, auch wenn sich das Angebot an zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätzen leicht reduziert hat.

Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist zwar erneut leicht gesunken, dies dürfte aber in diesem Jahr auf Corona-Pandemie-Effekte zurückzuführen sein. Da aber auch die Zahl der Bewerber*innen gleichzeitig gesunken ist, waren die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, weiterhin gut (Stellen-Bewerber-Relation 1,5 – das bedeutet, rein rechnerisch stehen jeder/m Bewerber*in um Ausbildungsstellen 1,5 Stellen zur Verfügung).

Die Prognosen zur demografischen Entwicklung sind eindeutig. Mit der zurückgehenden Zahl der Bevölkerung wird sich auch die Zahl der Schulabgänger*innen reduzieren. Damit wird sich die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt aus Sicht der ausbildenden Betriebe zunehmend verschärfen. Betriebe sollten deshalb weiterhin jede sich noch bietende Gelegenheit auszubilden nutzen, um zukünftig ihre benötigten Fachkräfte zu sichern.

Dies setzen die Betriebe in der Region auch um. Sie melden der Agentur für Arbeit weiterhin die offenen Ausbildungsstellen und beteiligen sich auch – trotz Corona-Einschränkungen – weiterhin bereitwillig an von den Berufsberatern der Arbeitsagentur organisierten Informationsveranstaltungen in den Schulen (Berufswahlseminare).

Um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, sollten sich Bewerber*innen, trotz der guten Situation, nicht nur auf einen Wunschberuf fixieren. Mit etwas Flexibilität bei der Berufswahl und regionaler Mobilität sind die Chancen auf eine Ausbildungsstelle, auch für schwächere Bewerber, weiterhin sehr gut.