08.04.2020 | Presseinfo Nr. 17

Erst die Anzeige – jetzt die Abrechnung

Erst die Anzeige – jetzt die Abrechnung: Kurzarbeit online abrechnen über den eService der Arbeitsagentur
 

Viele Betriebe, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, versuchen aktuell ihre Mitarbeiter mit Kurzarbeit im Unternehmen zu halten. Dazu zeigen die Unternehmen in einem ersten Schritt Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit an.

„Für den Monat März haben bereits viele Betriebe in unserer Region Kurzarbeit angemeldet“, so Guntram Sydow, Chef der Arbeitsagentur Schwerin. „Doch diese Anzeige ist nur der erste Schritt. Jetzt folgt die konkrete Abrechnung der Kurzarbeit.“

Um die Erstattung des Kurarbeitergeldes für die Arbeitgeber schnellstmöglich zu realisieren bittet die Arbeitsagentur um die Beachtung folgender Hinweise.

Eine Bearbeitung kann schneller erfolgen, wenn der Leistungsantrag online über den Account des Arbeitgebers auf www.arbeitsagentur.de übermittelt wird.

Arbeitgeber werden gebeten, sich nicht neu für die eServices zu registrieren, da mit der Beantragung der Betriebsnummer bereits ein Datensatz angelegt wurde. Die Zugangsdaten erhalten die Unternehmen über die kostenfreie Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20. Unsere Berater unterstützen auch gern bei der Online-Übermittlung des Leistungsantrages.

Der Leistungsantrag auf Kurzarbeitergeld wird im Folgemonat über die Lohnprogramme generiert. Dazu müssen die Unternehmen über geleistete Arbeits-, Ausfall- und Fehlzeiten Arbeitsnachweise führen und aufbewahren. Dieser fertige Antrag muss nur noch unterschrieben online an die Arbeitsagentur übermittelt werden. Für Unternehmen, die ihre Lohnabrechnung selbst ohne eine Software erstellen, sind der Antrag und die Abrechnungsliste auf www.arbeitsagentur.de bereitgestellt.

Hinweis

Die Erstattung des Kurzarbeitergeldes kann erst im Folgemonat beantragt werden. Anträge, die bereits im laufenden Monat eingereicht werden, führen zu einer Ablehnung und kosten unnötig Bearbeitungskapazität. Arbeitgeber reichen keine vorläufigen, sondern nur bereits korrigierte Lohnabrechnungen ein.

Um den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre Fachkräfte zu halten, werde daher alles darangesetzt, die Anzeigen schnellstmöglich zu bearbeiten, um die Leistungen auszahlen zu können.