28.08.2020 | Presseinfo Nr. 30

Ausbildungsstellen 2021 jetzt melden!

Bereits jetzt Ausbildungsplätze für das kommende Jahr melden ...
 

Anfang August startete in Mecklenburg-Vorpommern das neue Schuljahr und damit ist auch der Startschuss für das Ausbildungsjahr 2021 gefallen. „Das haben viele Ausbildungsbetriebe vielleicht im Moment noch gar nicht im Blick“ erläutert Guntram Sydow, Chef der Schweriner Arbeitsagentur. „Die meisten Betriebe besetzen aktuell noch ihre freien Stellen zum Ausbildungsbeginn am 1. September. An das nächste Jahr denken jetzt die wenigsten. Doch das kann wertvolle Zeit kosten.“

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres sind die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit Schwerin nämlich bereits in den regionalen Schulen unterwegs und erfassen die Berufswünsche der Teenager für das Ausbildungsjahr 2021. Die Orientierungsphase der Schülerinnen und Schüler beginnt und die ersten Bewerbungen werden geschrieben. Die Beratungsfachkräfte schauen täglich nach den neu gemeldeten Ausbildungsstellen und geben diese an die Jugendlichen weiter. Auch die Eltern werden im Rahmen von Elternabenden in den Schulen über den aktuellen Ausbildungsmarkt 2021 informiert und geben die Erkenntnisse an ihre Sprösslinge weiter.

„Wir sind also bereits mitten im Bewerbungsprozess für 2021“ so Sydow. Er rät den Unternehmen: „Verpassen Sie - trotz aller aktuellen Herausforderungen - nicht den Anschluss und melden Sie Ihre Ausbildungsstellen an Ihre Agentur für Arbeit vor Ort! Die Kolleginnen und Kollegen nehmen die Stellen auf, beraten Sie zum Thema ‚Ausbildung' und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Zum Beispiel geben wir bei Bedarf Hinweise zur Optimierung der Stellenangebote. Gerne kommen unsere Kolleginnen und Kollegen persönlich zu Ihnen und besprechen alle Details vor Ort. Zögern Sie nicht zu lange! Denn auch hier gilt das ‚Windhund-Prinzip' -  Wer zügig reagiert, hat gute Chancen, die besten Azubis für seinen Betrieb zu bekommen.“

Übrigens: Die rechtzeitige Meldung der Ausbildungsstellen hat noch einen anderen positiven Nebeneffekt: Auch Schülerinnen und Schüler, die in jüngeren Klassenstufen einen Praktikumsplatz suchen, nutzen für einen Überblick über die regionalen Angebote oft die Jobbörse der Arbeitsagentur. Unternehmen, die hier frühzeitig präsent sind, können über diesen Weg auch Praktikanten finden.