02.11.2020 | Presseinfo Nr. 44

Online-Prüfung nutzen ...

„Selfie-Ident-Verfahren“ funktioniert in drei einfachen Schritten
 

Wer sich während der Corona-Pandemie arbeitslos melden musste, kann die noch notwendige Identifikationsprüfung online per Handy oder Tablet vornehmen. „Rund 850 Kundinnen und Kunden - jeder Dritte - Westmecklenburgs haben/hat dies bisher genutzt und sich den zusätzlichen Weg in die Arbeitsagentur gespart“, so Frank Skowronek, Vize-Chef der Schweriner Arbeitsagentur.

Normalerweise ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass man sich persönlich bei der zuständigen Agentur für Arbeit arbeitslos melden muss, um den Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend zu machen. In der Zeit der Corona-Pandemie wurde diese persönliche Meldepflicht jedoch ausgesetzt und ist ausnahmsweise auch telefonisch oder online möglich. Die Identitätsprüfung muss jedoch unbedingt nachgeholt werden. „Über das sogenannte ‚Selfie-Ident-Verfahren' können unsere Kunden diese Prüfung ganz bequem und rund um die Uhr von zu Hause erledigen. Für viele - vor allem in der Fläche - eine sehr komfortable Lösung“, erklärt Skowronek.

Alle Kunden der Arbeitsagentur, die das ‚Selfie-Ident-Verfahren' nutzen können, erhalten automatisch ein Schreiben mit einem QR-Code. Dieser QR-Code leitet sie auf die Seiten des Partnerunternehmens Nect GmbH. Der Schutz der personenbezogenen Daten hat dabei für die Arbeitsagentur höchste Priorität.

Für die Online-Identifizierung brauchen die Kunden drei Dinge: Ein App-fähiges Gerät mit Kamera (Smartphone, Tablet), eine stabile Internetverbindung und ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) mit holographischem Merkmal. Weitere Informationen bietet im Übrigen die Internetseite: www.arbeitsagentur.de/selfie-ident.

„In den vergangenen Wochen und Monaten konnten wir viele Kundenanliegen sehr gut und schnell telefonisch bzw. online klären“, so Skowronek. „Die telefonische Beratung und auch unsere eService-Angebote sichern die Erreichbarkeit der Agentur auch in den schwierigen Zeiten der Kontaktbeschränkungen.