23.12.2021 | Presseinfo Nr. 38

Sechs Jahre Integration Point im Kreis Siegen-Wittgenstein

Im Dezember 2015 wurde der Integration-Point als zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Fluchthintergrund durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter des Kreis Siegen-Wittgenstein als gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Mittlerweile ist das Jobcenter alleiniger Träger.
 

Christoph Sczudlik, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Siegen-Wittgenstein, nutze das sechsjährige Bestehen, um eine Bilanz zu ziehen. 

„In den vergangenen Jahren wurden über 25.000 Beratungsgespräche mit Zugewanderten geführt. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern konnten wir viele Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt für die Menschen erarbeiten“, berichtet er. Während zu Beginn des Integration Points noch der vornehmliche Fokus im Erwerb der deutschen Sprache lag, sind mittlerweile andere Schwerpunkte, wie die Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen oder die berufliche Qualifizierung, in den Vordergrund getreten.

Besonders froh ist er über die guten und tragfähigen Kooperationen mit den zahlreichen Netzwerkpartnern „Ausländerbehörden, Sozial- und Jugendämter, das Kommunale Integrationszentrum, Migrationsberatungsstellen, die Fachberatungsstelle zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und viele weitere Netzwerkpartner bilden die Grundlage unserer erfolgreichen Arbeit“, betont Sczudlik.

Benjamin Schmitges, Leiter des Integration-Point, erläutert „Wir haben in den Jahren viele Erfahrungen mit dem Thema gesammelt. Die berufliche Integration geflüchteter Menschen ist kein Kurzstreckenlauf.  Man braucht einen langen Atem. Aber immer mehr unserer Kundinnen und Kunden erreichen dieses Ziel.“ So konnten in diesem Jahr bereits über 600 Kundinnen und Kunden in Beschäftigung vermittelt werden.