06.03.2019 | Presseinfo Nr. 19

Vielfältiges Angebot an Lehrstellen in der Region

Für viele Schüler der Abgangsklassen rückt das Ende der Schulzeit immer näher. Viele von ihnen werden ab dem August, spätestens aber ab dem September in eine Ausbildung starten.
Doch welche Lehrstelle ist die richtige und welches Angebot gibt es überhaupt in der Region?

Für Dirk Hausweiler, den operativen Geschäftsführer der Arbeitsagentur Stralsund, ist es wichtig, dass die jungen Leute Klarheit über ihre Möglichkeiten haben.

„Das Angebot in unserer Region ist so vielfältig – viel bunter als so manche Jugendliche glauben. Selbst die Eltern haben kaum einen kompletten Überblick. Das ist auch nicht verwunderlich. Denn schließlich werden allein in der Region des Agenturbezirkes Stralsund über 135 verschiedene Berufsbilder angeboten. Wohlgemerkt Berufsbilder! Die verteilen sich dann auf derzeit 1.308 gemeldete Stellen.“ So viele werden derzeit von den Firmen im Landkreis Vorpommern-Rügen zur Besetzung angeboten.

Für eine abschließende Betrachtung des Ausbildungsmarktes ist der Zeitpunkt Anfang März natürlich noch viel zu früh. Gerade bei den gemeldeten Ausbildungsstellen, aber auch bei den jugendlichen Bewerbern gibt es bis zum Sommer noch unglaublich Bewegung. Trotzdem kann der stellvertretende Agenturchef bereits einen ersten Trend erkennen und der sieht nicht viel anders aus, als in den vergangenen Jahren. Denn während die Firmen bereits 1.308 Stellen anbieten, stehen auf der anderen Seite aktuell 729 Jugendliche, die sich als Bewerber um eine Ausbildungsstelle gemeldet haben. Damit zeichnet sich auch in diesem Jahr wieder ab, dass die Zahl der gemeldeten Stellen deutlich über der Zahl der Bewerber liegen wird.

Die Liste der angebotenen Ausbildungsplätze wird von den Berufen im Hotel- und Gastronomiegewerbe angeführt. Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau und Hotelfachmann/-frau bieten in einer stark touristisch geprägten Region die besten Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Und doch sollten die Jugendlichen unbedingt wissen: Die Möglichkeiten hier in der Region gehen weit über den Hotel- und Gastronomiebereich hinaus.

„Schon unter den TOP-10 der gemeldeten Stellen finden sich etwa Ausbildungsberufe aus dem Handel, dem Bürobereich, dem Handwerk. Sogar Stellen in dem gerade bei den Jungen so beliebten Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/in sind noch zu haben“, erklärt Dirk Hausweiler. „Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig den Kontakt mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur suchen.“