26.03.2019 | Presseinfo Nr. 27

Arbeitsagentur Stralsund setzt Zeichen gegen Rassismus

Schild „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ am Stralsunder Agenturgebäude

Anlässlich der jährlich im März stattfindenden UN-Aktionswochen gegen Rassismus setzt auch die Arbeitsagentur Stralsund ein Zeichen gegen Diskriminierung und für mehr Toleranz in der Gesellschaft.

„Rassismus hat bei uns keinen Platz“, erklärt Dirk Hausweiler, operativer Geschäftsführer der Arbeitsagentur Stralsund. „Im Gegenteil: Die Förderung arbeitsloser Menschen mit Migrationshintergrund ist für uns ein wichtiger Schwerpunkt und viele Arbeitgeber erkennen die Vorteile einer ‚bunten‘ Belegschaft.“

Die Arbeitsagentur Stralsund beteiligt sich daher an der Aktion „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ und zeigt dies mit einem Schild im Eingangsbereich der Agentur im Carl-Heydemann-Ring 98.

Im Jahr 2009 entstand diese bundesweite Initiative mit demselben Namen. Auf der dazu gehörenden Internetseite www.respekt.tv engagieren sich Prominente, Sportler, Firmen und Institutionen für die Gedanken von Toleranz und gegenseitiger Anerkennung.

Guido Fröschke, Geschäftsführer der IG-Metall Stralsund, ist es wichtig, dass mehr Institutionen und Firmen das Thema in die Öffentlichkeit rücken. Er spricht sich für mehr Vielfalt, Integration und Teilhabe aus.
„In den Betrieben, Behörden und Organisationen geht es jeden Tag darum, allen Beschäftigten, egal welcher Herkunft, Respekt und Menschenwürde zukommen zu lassen.“

Ein offener und toleranter Umgang ist auch der Arbeitsagentur wichtig. „Wir diskriminieren niemanden, keiner wird ausgegrenzt oder stigmatisiert. Und wir schreiben keinen Menschen ab!“, so Dirk Hausweiler.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen ist sicher nicht so stark von Migration geprägt wie andere Gegenden Deutschlands, und doch wird die Integration auch in unserer Region immer stärker ins Blickfeld rücken. Gerade vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Bevölkerung wird die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland einen immer größeren Stellenwert einnehmen. „Eine offene Atmosphäre und ein toleranter Umgang miteinander sind die besten Voraussetzungen dafür, das Integration gelingt“, so der stellvertretende Agenturchef. Und er ergänzt: „Wir brauchen diese Voraussetzungen sogar, um uns langfristig attraktiv zu machen für Fachkräfte aus dem Ausland.“