18.06.2021 | Presseinfo Nr. 43

Das Ausbildungsende naht und noch kein Job in Sicht?

Rechtzeitig bei der Arbeitsagentur melden!

Für viele Lehrlinge endet bald die Ausbildungszeit. Wer die letzten Prüfungen besteht, der hat seinen Berufsabschluss in der Tasche. Doch das bedeutet nicht automatisch auch immer einen festen Job, denn nicht alle Firmen übernehmen ihre (ehemaligen) Azubis auch in unbefristete Arbeitsstellen.

Wer bereits weiß, dass er von seinem Ausbildungsbetrieb nicht übernommen wird oder bei wem die Übernahme noch unsicher ist, der sollte sich schnellstmöglich bei der Arbeitsagentur melden. Das geht im Übrigen auch online über die eService-Angebote der Arbeitsagentur. (Dafür ist die Internetseite www.arbeitsagentur.de/eservices geschaltet.) Dabei geht es nicht unbedingt nur darum, rechtzeitig einen Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen. Viel wichtiger ist es, gleich im Anschluss an die Ausbildung in einen Job zu kommen - ohne Wartezeit, ohne arbeitslos zu sein. Das ist gerade für junge Leute die beste Lösung, um das Fachwissen auf dem aktuellen Stand zu halten.

„Ich rate daher den Auszubildenden, bereits in der letzten Phase der Ausbildung Kontakt zur Arbeitsagentur aufzunehmen. Wir versuchen die jungen Leute dann in eine neue Stelle zu vermitteln noch bevor sie arbeitslos werden“, so Dr. Jürgen Radloff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Stralsund. „Die Vermittlungsfachkräfte in den Agenturen nehmen die persönlichen Daten auf und können dann gleich nach freien Arbeitsstellen suchen. Und wenn eine neue Stelle in einem anderen Betrieb in Aussicht ist, kann man dem Ende der Ausbildungszeit doch deutlich gelassener entgegensehen.“

Wer die Unterstützungsangebote der Arbeitsagentur nutzen möchte, sollte sich unter der regionalen Hotline 03831/ 259 110 oder unter der zentralen kostenfreien Servicenummer 0800 4 5555 00 melden. Eine Arbeitsuchendmeldung kann aber auch online erfolgen unter www.arbeitsagentur.de/eservices.