10.09.2020 | Presseinfo Nr. 40

Experten-Chat zum Studium Ingenieurwesen

Wir fliegen mit Raumfähren ins All, erforschen mit Tauchbooten die Tiefsee, rasen in selbstfahrenden Zügen mit 600 Stundenkilometern über magnetische Schienen und statten Menschen mit prozessorgesteuerten Prothesen aus: Meisterleistungen der Ingenieurskunst prägen unsere moderne Welt. Grund genug, das Thema „Ingenieurwesen studieren“ in den Mittelpunkt des nächsten abi>> Chats zu stellen. Am 16. September von 16 bis 17.30 Uhr beantworten die teilnehmenden Expertinnen und Experten die Fragen der Chatteilnehmer.

Ein Begriff – mehr als 4.000 Ergebnisse: Wer im Portal www.studienwahl.de nach „Ingenieur“ sucht, bekommt aktuell 4.150 Studiengänge angezeigt. Das Spektrum reicht von „Allgemeiner Maschinenbau“ über „Fahrzeugtechnik“ bis hin zu „Physikalische Ingenieurwissenschaft“ und „Zukunftsfähige Energie- und Umweltsysteme“. Ebenso vielfältig wie die Studienmöglichkeiten sind die späteren Tätigkeiten der Absolventinnen und Absolventen. Sie planen Häuser, bauen Maschinen, forschen an neuen Technologien und vertreiben Produkte – um nur einige zu nennen.

Das reizt offenbar viele Abiturientinnen und Abiturienten: Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren im Wintersemester 2018/19 alleine im Fachbereich Maschinenbau/-wesen 109.445 Studierende eingeschrieben. In der Elektrotechnik bzw. Elektronik belief sich die Zahl der Studierenden auf 68.471, während es im Bauingenieurwesen/Ingenieurbau 56.540 waren.

 

Sehr guter Arbeitsmarkt

Wer sein Studium erfolgreich absolviert, hat gute Chancen, eine passende Stelle zu finden, zumal die Herausforderungen in Zukunft nicht weniger werden: Transformation der Automobilwirtschaft; Nachhaltigkeit und Erhalt ökologischer Systeme, moderne Wohn-, Bau- und Energiekonzepte; Digitalisierung von Produktions- und Organisationsprozessen sowie von Vertrieb u.v.m. Laut Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit (BA) stiegen sowohl der Bestand an gemeldeten Stellen als auch der Zugang an neuen Stellenofferten. Auch die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich ist weiter gestiegen. Gleichzeitig waren weniger Ingenieure und Ingenieurinnen arbeitslos. Natürlich hat sich durch Corona und den Strukturwandel in der Automobilindustrie der Arbeitsmarkt dieses Jahr von einer anderen Seite gezeigt und gerade der Maschinen- und Anlagenbau ist besonders betroffen. Doch andere haben dafür profitiert, beispielsweise Unternehmen in der IT‑Branche, der Online-Handel oder der Bereich e-Mobilität, ganz enorm bei den e-Bikes. Auch die Baubranche ist kaum betroffen.

Bleibt die Frage: Was sollte man für ein Ingenieurstudium mitbringen? Welcher Studiengang ist der richtige? Und wie legt man den Grundstein für einen erfolgreichen Berufseinstieg bereits an der Hochschule? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Expertinnen und Experten beim nächsten abi>> Chat auf www.abi.de am 16. September. Von 16 bis 17.30 Uhr lautet das Thema „Ingenieurwesen studieren“. Mit dabei sind unter anderem Berufsberater und -beraterinnen der Agenturen für Arbeit sowie Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen und Initiativen.

 

Keine Zeit? Chatprotokoll zum Nachlesen!

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal unter www.abi.de veröffentlicht wird.