Arbeitslosigkeit stagniert im Februar

Vorboten des Frühlings erkennbar

02.03.2022 | Presseinfo Nr. 18

Mittelthüringen

Die Arbeitslosigkeit ist in Mittelthüringen (in Erfurt, Weimar, dem Weimarer Land, dem Ilm-Kreis und dem Landkreis Sömmerda) im Februar 2022 minimal gesunken. 14.843 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 3.357 bzw. 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. 115 Menschen sind weniger arbeitslos als im Januar. Die Arbeitslosenquote lag wie im Januar bei 5,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent.

„Der Februar war stürmisch und brachte nur einen jahreszeitlich bedingten Mini-Rückgang der Arbeitslosigkeit mit sich. Trotz allem ist die höhere Arbeitslosigkeit, die u.a. auch durch Corona-Maßnahmen verursacht wurde, im Vergleich zum Februar 2020 vollständig zurückgegangen. Die ersten Vorboten des Frühlings sind erkennbar: es gab weniger Jobverluste, gleichzeitig konnten mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch eine neue Beschäftigung beenden und die Unternehmen suchen verstärkt neue Beschäftigte. Wie in jedem Jahr gilt es jetzt, die frischgebackenen Fachkräfte, die nach zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen aktuell arbeitslos geworden sind, schnellstmöglich zu vermitteln", sagt Irena Michel, Chefin der Agentur für Arbeit Erfurt. So sind 1.160 Jüngere bis 25 Jahre arbeitslos, 93 mehr als im Januar, jedoch 399 weniger als vor einem Jahr.

Während im Januar sehr viele neue Kurzarbeitsanzeigen eingingen, meldeten im Februar 209 Unternehmen für 1.847 Beschäftigte neu oder erneut Kurzarbeit an. Das sind zwar weniger als im Januar, liegt jedoch auf hohem Niveau.

Der Personalbedarf der Wirtschaft ist hoch. 1.307 freie Stellen meldeten die Unternehmen dem Arbeitgeberservice. Das sind 92 mehr als im Januar, jedoch 143 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Dienstleistungssektor, im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, in der Verwaltung, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie bei Personaldienstleistern.

Erfurt – Mini-Anstieg der Arbeitslosigkeit

Im Februar stieg die Arbeitslosigkeit in Erfurt minimal. 6.394 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 13 mehr als im Januar, jedoch 1.509 bzw. 19 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag wie im Januar bei 5,6 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie bei 6,9 Prozent.

„Der Mini-Anstieg der Arbeitslosigkeit im Februar ist saisontypisch normal. Trotz allem ist die höhere Arbeitslosigkeit, die u.a. auch durch Corona-Maßnahmen verursacht wurde, im Vergleich zum Februar 2020 vollständig zurückgegangen. Die ersten Vorboten des Frühlings sind erkennbar: es gab weniger Jobverluste, gleichzeitig konnten mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch eine neue Beschäftigung beenden und die Unternehmen suchen verstärkt neue Beschäftigte. Wie in jedem Jahr gilt es jetzt, die frischgebackenen Fachkräfte, die nach zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen aktuell arbeitslos geworden sind, schnellstmöglich zu vermitteln", sagt Irena Michel, Chefin der Agentur für Arbeit Erfurt. 469 Jüngere bis 25 Jahre sind arbeitslos, 45 mehr als im Januar, jedoch 184 weniger als vor einem Jahr.

Während im Januar sehr viele neue Kurzarbeitsanzeigen eingingen, meldeten im Februar 104 Unternehmen für 817 Beschäftigte neu oder erneut Kurzarbeit an. Das sind zwar weniger als im Januar, liegt jedoch auf hohem Niveau.

Die Wirtschaft meldet ein leichtes Stellenplus. 617 Stellen wurden im Februar gemeldet. Das sind 47 mehr als im Januar und in etwa so viele wie vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Dienstleistungssektor, in der öffentlichen Verwaltung, im Handel, in körpernahen Dienstleistungen, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie bei Personaldienstleistern.

Landkreis Sömmerda – Mini-Rückgang im Februar

Im Januar sank die Arbeitslosigkeit im Landkreis Sömmerda minimal. 2.106 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 28 weniger als im Januar, jedoch 420 bzw. 17 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats von 6,1 auf 6,0 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 7,2 Prozent.

„Der Februar war stürmisch und brachte nur einen jahreszeitlich bedingten Mini-Rückgang der Arbeitslosigkeit mit sich. Trotz allem ist die höhere Arbeitslosigkeit, die u.a. auch durch Corona-Maßnahmen verursacht wurde, im Vergleich zum Februar 2020 vollständig zurückgegangen. Die ersten Vorboten des Frühlings sind erkennbar: es gab weniger Jobverluste, gleichzeitig konnten mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch eine neue Beschäftigung beenden und die Unternehmen suchen verstärkt neue Beschäftigte. Wie in jedem Jahr gilt es jetzt, die frischgebackenen Fachkräfte, die nach zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen aktuell arbeitslos geworden sind, schnellstmöglich zu vermitteln", sagt Irena Michel, Chefin der Agentur für Arbeit Erfurt. 164 Jüngere bis 25 Jahre waren im Landkreis Sömmerda arbeitslos, 12 mehr als im Januar, jedoch 53 weniger als vor einem Jahr.

Während im Januar sehr viele neue Kurzarbeitsanzeigen eingingen, meldeten im Februar 16 Unternehmen für 171 Beschäftigte neu oder erneut Kurzarbeit an. Das sind halb so viele wie im Januar, liegt jedoch auf hohem Niveau.

Die Wirtschaft hat wieder mehr neue Stellen gemeldet: 146. Das sind 12 mehr als im Januar, jedoch 56 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Handel, im Verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Dienstleistungssektor, Gesundheits- und Sozialwesen sowie bei Personaldienstleistern.

Ilm-Kreis – Geringer Rückgang im Februar

Im Februar sank die Arbeitslosigkeit im Ilm-Kreis saisonal bedingt. 2.711 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 62 weniger als im Januar, jedoch 577 bzw. 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats von 5,0 auf 4,9 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,9 Prozent.

„Der Februar war stürmisch und brachte nur einen jahreszeitlich bedingten Mini-Rückgang der Arbeitslosigkeit mit sich. Trotz allem ist die höhere Arbeitslosigkeit, die u.a. auch durch Corona-Maßnahmen verursacht wurde, im Vergleich zum Februar 2020 vollständig zurückgegangen. Die ersten Vorboten des Frühlings sind erkennbar. So verloren weniger Menschen ihre Arbeit. Wie in jedem Jahr gilt es jetzt, die frischgebackenen Fachkräfte, die nach zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen aktuell arbeitslos geworden sind, schnellstmöglich zu vermitteln", sagt Irena Michel, Chefin der Agentur für Arbeit Erfurt. 235 Jüngere bis 25 Jahre waren arbeitslos, 21 mehr als im Januar, jedoch 54 weniger als vor einem Jahr.

Während im Januar bereits zahlreiche Unternehmen neu oder erneut Kurzarbeit anzeigten, meldeten auch im Februar 38 Unternehmen für 389 Beschäftigte neu oder erneut Kurzarbeit an. Die Anzeigen liegen auf hohem Niveau.

Im nördlichen Ilm-Kreis sank die Arbeitslosigkeit deutlich, während sie im Kreissüden leicht stieg. 1.561 Menschen waren in und um Arnstadt arbeitslos. Das sind 76 weniger als im Januar und 340 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank damit innerhalb eines Monats von 5,3 auf 5,0 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,1 Prozent.

Im südlichen Ilm-Kreis stieg die Arbeitslosigkeit leicht an. 1.150 Menschen sind arbeitslos gemeldet. Das sind 14 mehr als im Januar, jedoch 237 weniger als vor einem Jahr. Damit stieg die Quote innerhalb eines Monats von 4,7 auf 4,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,7 Prozent.

Die Wirtschaft hat nach einem sehr hohen Stelleneingang im Januar mit 289 neuen Arbeitsstellen 17 weniger gemeldet. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Verarbeitenden Gewerbe, im Dienstleistungssektor, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Logistik sowie bei Personaldienstleistern.

Weimar – Mini-Rückgang im Februar

Im Februar sank die Arbeitslosigkeit in der Stadt Weimar saisonal bedingt minimal. 1.863 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 17 weniger als im Januar, jedoch 380 bzw. 17 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag wie im Januar bei 5,8 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 6,9 Prozent.

„Der Februar war stürmisch und brachte nur einen jahreszeitlich bedingten Mini-Rückgang der Arbeitslosigkeit mit sich. Trotz allem ist die höhere Arbeitslosigkeit, die u.a. auch durch Corona-Maßnahmen verursacht wurde, im Vergleich zum Februar 2020 vollständig zurückgegangen. Die ersten Vorboten des Frühlings sind erkennbar: es gab weniger Jobverluste, gleichzeitig konnten mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch eine neue Beschäftigung beenden und die Unternehmen suchen verstärkt neue Beschäftigte ", sagt Irena Michel, Chefin der Agentur für Arbeit Erfurt. So verloren in Weimar im Januar 119 Menschen ihre Arbeit – das sind deutlich weniger als im Dezember und als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 112 Menschen eine neue Beschäftigung beginnen – deutlich mehr als im Januar. Aktuell sind saisonal bedingt eher Männer arbeitslos. Im Jahresvergleich sank bei allen Personen- und Altersgruppen, außer bei Menschen mit einer Schwerbehinderung, die Arbeitslosigkeit.

Während im Januar sehr viele neue Kurzarbeitsanzeigen eingingen, meldeten im Februar 30 Unternehmen für 200 Beschäftigte neu oder erneut Kurzarbeit an. Das sind deutlich weniger als im Januar, liegt jedoch auf hohem Niveau.

Die Unternehmen suchen wieder verstärkt neue Beschäftigte. 138 neue Stellen wurden dem Arbeitgeberservice gemeldet. Das sind 24 mehr als im Januar, jedoch 24 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Handel, im wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungssektor, im Gesundheits- und Sozialwesen, in der Verwaltung, im Freizeitsektor, in Erziehung und Unterricht sowie bei Personaldienstleistern.

Weimarer Land – Mini-Rückgang im Februar

Im Februar sank die Arbeitslosigkeit im Kreis Weimarer Land saisonal bedingt minimal. 1.769 Menschen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 21 weniger als im Dezember und 471 bzw. 21 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank innerhalb eines Monats von 4,1 auf 4,0 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,1 Prozent.

„Der Februar war stürmisch und brachte nur einen jahreszeitlich bedingten Mini-Rückgang der Arbeitslosigkeit mit sich. Trotz allem ist die höhere Arbeitslosigkeit, die u.a. auch durch Corona-Maßnahmen verursacht wurde, im Vergleich zum Februar 2020 vollständig zurückgegangen. Die ersten Vorboten des Frühlings sind erkennbar: es gab weniger Jobverluste, gleichzeitig konnten mehr Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch eine neue Beschäftigung beenden und die Unternehmen suchen verstärkt neue Beschäftigte. Wie in jedem Jahr gilt es jetzt, die frischgebackenen Fachkräfte, die nach zweieinhalb- und dreieinhalbjährigen Ausbildungen aktuell arbeitslos geworden sind, schnellstmöglich zu vermitteln", sagt Irena Michel, Chefin der Agentur für Arbeit Erfurt. 150 Jüngere bis 25 Jahre waren arbeitslos, 16 mehr als im Januar, jedoch 72 weniger als vor einem Jahr.

Während im Januar sehr viele neue Kurzarbeitsanzeigen eingingen, meldeten im Februar 21 Unternehmen für 270 Beschäftigte neu oder erneut Kurzarbeit an. Das sind deutlich weniger als im Januar, liegt jedoch auf hohem Niveau.

Die Wirtschaft hat wieder mehr neue Stellen gemeldet: 117. Das sind 26 mehr als im Januar, jedoch 35 weniger als vor einem Jahr. Die meisten freien Stellen gibt es aktuell im Verarbeitenden Gewerbe, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, im Bau- und Gastgewerbe sowie bei Personaldienstleistern.

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