Fit für die Zukunft mit beruflicher Weiterbildung

Weiterbildungsförderung

Unsere Arbeitswelt verändert sich zunehmend durch neue Technologien sowie den digitalen und demographischen Wandel. Ein daraus resultierender Fachkräftebedarf erfordert qualifikatorische Anpassungsprozesse bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Mit gut qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereiten moderne Unternehmen sich auf künftige Entwicklungen vor.

Die Agentur für Arbeit Trier unterstützt Sie dabei – und Sie profitieren!

Welche Weiterbildungen können gefördert werden?

Bei Ausbildungen (gemeint sind hier Umschulungen, Vorbereitungslehrgänge auf Externen- und Nichtschülerprüfungen und berufsanschlussfähige Teilqualifizierungen) werden die Lehrgangskosten in voller Höhe erstattet.

Der Arbeitgeber kann einen Arbeitsentgeltzuschuss zwischen 50 und 100 Prozent für weiterbildungsbedingte Ausfallzeiten erhalten. Eine Prüfung des Einzelfalls ist erforderlich.

Weiterbildungen zur Anpassung oder Erweiterung beruflicher Kenntnisse müssen mehr als 160 Unterrichtseinheiten umfassen. Die Lehrgangskosten werden in Höhe von 15 bis 100 Prozent übernommen und für jeden Einzelfall entschieden. Sie sind abhängig von der Betriebsgröße, dem Alter und weiteren personenbezogenen Voraussetzungen der bzw. des Beschäftigten. Der verbleibende Anteil der Lehrgangskosten ist vom Arbeitgeber zu tragen.

Sofern die Qualifizierung vollständig innerhalb der üblichen Arbeitszeit erfolgt, kann der Arbeitgeber für die weiterbildungsbedingte Ausfallzeit einen Arbeitsentgeltzuschuss erhalten. Der Umfang der Förderung ist abhängig von der Betriebsgröße sowie weiteren personenbezogenen Voraussetzungen der bzw. des Beschäftigten.

Für Großbetriebe ab 250 Beschäftigte gelten zusätzlich besondere Voraussetzungen.

Ausgenommen von der Förderung sind Weiterbildungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich oder tarifvertraglich verpflichtet ist.

Die Bundesagentur für Arbeit fördert Aus- und Weiterbildungen nur, wenn sowohl Bildungsträger als auch Lehrgang ein bestimmtes Qualitätsniveau haben (AZAV-Zertifizierung).

Zuständigkeit und Antragstellung

Die Entscheidung über die Förderung von beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern obliegt der Agentur für Arbeit, in deren Bezirk der Betriebssitz des antragstellenden Arbeitgebers liegt.

Zur Prüfung der Fördervoraussetzungen ist durch das Unternehmen vor Beginn der geplanten Weiterbildung ein Antrag zu stellen. Hierzu steht der Erhebungsbogen zur Verfügung.


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