27.08.2021 | Presseinfo Nr. 51

Berufsausbildungsbeihilfe frühzeitig beantragen

Ganz bequem von zuhause

Damit der qualifizierte Einstieg in das Berufsleben nicht aus finanziellen Gründen scheitert, bietet die Agentur für Arbeit Auszubildenden in anerkannten Ausbildungsberufen und Teilnehmenden von berufsvorbereitenden Maßnahmen eine finanzielle Unterstützung durch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).

Wenn minderjährige Auszubildende wegen zu großer Entfernung des Betriebes während ihrer Ausbildung nicht bei den Eltern wohnen können, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen BAB als Zuschuss. Unabhängig vom Weg zum Ausbildungsort erhalten diese Leistung auch Lehrlinge mit eigenem Haushalt, wenn sie volljährig oder verheiratet sind. Bei der BAB für betriebliche Ausbildung wird eigenes Einkommen angerechnet, ebenso das Einkommen von Ehegatten und Eltern, wenn es bestimmte Freibeträge übersteigt. Schulische Ausbildungen, beispielsweise die einjährige Berufsfachschule, die das erste Ausbildungsjahr ersetzt, können durch BAB nicht gefördert werden.           

Weil es BAB frühestens ab dem Monat der Antragstellung gibt, empfiehlt die Agentur für Arbeit, den Antrag möglichst früh zu stellen. Das geht kostenfrei und unabhängig von Öffnungszeiten rund um die Uhr schnell und bequem online auf www.arbeitsagentur.de/meine-eservices.

Auskunft darüber, ob und in welcher Höhe Anspruch auf BAB besteht, gibt der

BAB-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de.

Alle Informationen zu BAB sind zu finden unter

www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.