20.04.2021 | Presseinfo Nr. 27

Bei der Berufswahl nicht in die Klischeefalle tappen

Zwei neue Magazine der Bundesagentur für Arbeit zeigen die Vielfalt der Berufe auf und geben Tipps, wie man Geschlechtervorurteile bei der Berufswahl vermeiden kann – passend zum Girls’ und Boys’Day am 22. April.
 

Vieles hat sich in den vergangenen Jahren in Sachen Gleichberechtigung und vorurteilsfreie Berufswahl zum Positiven gewendet. Dieser Trend soll ungebrochen bleiben, damit junge Menschen sich unabhängig von Rollenbildern und Klischees frei entfalten und ihre Berufswahl treffen können.

Das Magazin „MINT & SOZIAL for you“ stellt Berufsmöglichkeiten abseits von Rollenklischees vor. So berichten unter anderem eine Werkzeugmechanikerin, eine Elektronikern für Betriebstechnik und eine Fachinformatikerin für Systemintegration über ihre Ausbildung. Außerdem stellt das Magazin junge Männer vor, die sich für soziale Berufe begeistern. Ein Sozialassistent, ein Pflegefachmann und ein Medizinischer Fachangestellter schildern, wie ihre Ausbildung abläuft. Wie man über den schulischen Weg zu seinem Wunschberuf im sozialen Bereich kommt, erzählt ein angehender Heilerziehungspfleger.

Die neue Sonderausgabe abi» extra „Typisch Frau, typisch Mann“ der Bundesagentur für Arbeit gibt unter dem Motto „Diversität ist menschlich“ Tipps und Beispiele, wie und warum „anders sein“ erfolgreich macht. Diversität drückt vor allem Vielfalt aus. Menschen sind vielfältig und verschieden, zum Beispiel in Bezug auf ihr Geschlecht und ihre Geschlechteridentität, ihre Herkunft, ihre Kultur, ihre Bildung oder ihre sexuelle Orientierung. All diese sozialen Besonderheiten haben Einfluss auf die Identität eines Menschen. Und die ist besonders wichtig, wenn es darum geht, die Weichen für das Berufsleben zu stellen. Zu wissen, wer ich bin, wie ich ticke, wo meine Stärken und Talente liegen und wie ich damit eine Entscheidung für meine berufliche Zukunft treffe, ist ein zentrales Thema für junge Menschen. Damit diese Entscheidung möglichst frei von Geschlechtervorurteilen und Rollenbildern getroffen werden kann, gibt es im neuen abi» extra eine Reihe an Tipps für Testverfahren, die die Berufsorientierung erleichtern. Zudem lernt man einige Protagonisten kennen, die es „anders“ gemacht haben, wie z.B. eine Frau, die es aus einem Handwerksberuf ins Management eines Elektrokonzerns geschafft hat. Über seinen Ausbildungsalltag und, dass der Beruf als Tiermedizinischer Fachangestellter keine Frauendomäne ist, berichtet ein junger Mann, der sich nach dem Abitur für eine Ausbildung in einer Tierklink entschieden hat.

Beide Hefte kann man kostenlos über das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Wesel erhalten, wenn man eine E-Mail an Wesel.BiZ@arbeitsagentur.de schreibt.

Außerdem stehen die PDF-Versionen der  Heftes zum Download zur Verfügung unter www.abi.de/bezugsmoeglichkeiten.htm  und https://planet-beruf.de/schuelerinnen/heftuebersichten/heftuebersicht/