Profil der Auszubildenden

Hochmotivierte Auszubildende mit einem ersten Bildungsabschluss

Unsere hochmotivierten Auszubildenden im Alter von 18 bis 27 Jahren kommen aus Ägypten, Marokko und Tunesien. Die Bewerber*innen wurden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der GIZ, der BA und den Arbeitsverwaltungen vor Ort nach engen und anspruchsvollen Kriterien ausgewählt. Bei der Auswahl der Teilnehmer*innen wird zudem die Komponente „Aussicht auf Integration und Ausbildungserfolg“ betrachtet.

Mit dem Ziel der nachhaltigen Vermittlung und des Ausbildungserfolgs werden bei der Auswahl der Bewerber*innen vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Der Schul- bzw. Berufsabschluss, Vorkenntnisse oder Erfahrungen im gewünschten Ausbildungsberuf, die Motivation für die Einwanderung nach Deutschland und das Erlernen der deutschen Sprache.

Über die verschiedenen Elemente der Vorbereitungsphase werden die Projektteilnehmer*innen sowohl sprachlich als auch interkulturell vertieft auf die Ausbildung und das Leben in Deutschland vorbereitet.

Unsere Bewerber*innen bringen für Ihre Unternehmen mit:

  • eine analoge schulische oder berufliche Vorausbildung im Bereich des gewünschten deutschen Ausbildungsberufs.
  • Mehrsprachigkeit: Neben ihrer Muttersprache Arabisch sind die marokkanischen und tunesischen Bewerber*innen zum Teil mit der französischen Sprache aufgewachsen und haben in ihrer Bildungslaufbahn auch Englisch gelernt.
  • gute Deutschkenntnisse auf B1-Niveau: Dank des Projekts nehmen die Bewerber*innen in der Vorbereitungsphase zur Ausbildungsaufnahme an einem Deutschsprachkurs vor Ort in ihrem Heimatland teil, um das B1-Niveau zu erreichen. 
  • Die Bereitschaft für einen langfristigen Aufenthalt und Karriere in Deutschland: Unsere Teilnehmer*innen zeigen ein großes Interesse an einer beruflichen Laufbahn in Deutschland. Neben dem Karrierefaktor äußern sie ihre Begeisterung und Leidenschaft für Deutschland und die deutsche Kultur. Viele ausgewählte Bewerber*innen haben Verwandte in Deutschland oder in einem anderen europäischen Land.
  • Interkulturelle Kompetenzen: Nicht zu unterschätzen ist die interkulturelle Komponente. In manchen Punkten können kulturelle Normen und Standards sich unterscheiden und ergänzen. Dafür werden unsere Teilnehmer*innen durch Workshops zur „interkulturellen Sensibilisierung“ auf das Leben und kulturelle Normen in Deutschland, mit Fokus auf dem deutschen Arbeitsumfeld, vorbereitet. So wird den Vermittelten im Projekt THAMM beispielsweise der Wert von Pünktlichkeit im deutschen Arbeitsleben vermittelt. Gleichzeitig wird auch der Umgang mit Stereotypen thematisiert und berücksichtigt, dass neben vielen „typisch deutschen“ Aspekten jeder Betrieb seine eigene Kultur hat. Die jungen Leute in den nordafrikanischen Ländern haben zudem bereits einen Bezug zu Europa und sind dadurch mit der europäischen Kultur gut vertraut (Verwandtschaft, Bekannte in Europa, Interesse für westlichen Lifestyle, Medien, Kultur, Sprachen, etc.).

Treffen die ausgewählten Branchen und Berufe Ihren Bedarf, können Sie gerne mehr über die ausgewählten Auszubildenden und ihre Profile erfahren.