Was leistet das Projekt?

Unser Leistungsangebot für Arbeitgeber*innen

Das Projekt THAMM bietet Arbeitgeber*innen ein rundes Servicepaket an:

Information und Beratung für Arbeitgeber*innen

  • Informationsveranstaltungen für interessierte Arbeitgeber*innen
  • Individuelle Beratung von Arbeitgeber*innen
  • Abschluss von Kooperationsvereinbarungen
  • Weiterbildungsangebote zu interkultureller Kooperation und Kompetenz

Das Projekt THAMM organisiert Informationsveranstaltungen für interessierte Arbeitgeber*innen. Dort werden der Projektablauf sowie die Teilnahmekonditionen vorgestellt und erste wichtige Fragen geklärt. Das Projektteam bietet zudem bei Bedarf eine individuelle Beratung für Arbeitgeber*innen an. Besteht Interesse an einer Teilnahme am Projekt wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen der GIZ und den Arbeitgeber*innen über Teilnahmebedingungen und die gewünschte Anzahl an Fachkräften bzw. Auszubildenden abgeschlossen. Vor der Einreise der Auszubildenden und Fachkräfte bietet das Projekt Trainings zu interkultureller Kompetenz an.

Vermittlungsprozess von Fachkräften und Auszubildenden

  • Vorauswahl von Bewerber*innen und individuelle Vermittlungsvorschläge
  • Persönliche Auswahlgespräche

der Projektteilnehmer*innen wird in Ägypten, Marokko und Tunesien gemeinsam von den nationalen Arbeitsverwaltungen, der ZAV und der GIZ durchgeführt. Die Bewerber*innen werden anhand formaler Kriterien und persönlicher Auswahlgespräche ausgewählt. Die GIZ unterstützt das Verfahren und die Organisation der Auswahlgespräche vor Ort und digital und die ZAV stellt die persönliche und fachliche Qualifikation der Bewerber*innen fest. Interessierte Arbeitgeber*innen erhalten vorausgewählte Profile geeigneter Bewerber*innen und können die Auszubildenden und Fachkräfte in virtuellen Vorstellungsgesprächen kennenlernen. Die Vorstellungsgespräche werden durch das Projektteam der GIZ organisiert.

Vorbereitung der Teilnehmer*innen vor der Einreise

  • Organisation eines Deutsch-Intensivsprachkurses,  das Sprachniveau B1 wird angestrebt
  • Interkulturelle Vorbereitung der Auszubildenden und Fachkräfte und Beratung zu aufenthaltsrechtlichen Fragen
  • Unterstützung der Fachkräfte beim Anerkennungsprozess von Qualifikationen und Übernahme anfallender Kosten
  • Unterstützung im Visumverfahren

Das Projektteam der GIZ vor Ort begleitet die Teilnehmer*innen beim Sprachkurs, dem Anerkennungsprozess sowie der Ausreisevorbereitung. Nach dem Auswahlverfahren absolvieren die Teilnehmer*innen einen intensiven Deutschsprachkurs und werden durch Informationsveranstaltungen und interkulturelle Schulungen auf das Leben und Arbeiten in Deutschland vorbereitet. Bei Fachkräften unterstützen die GIZ und die ZAV außerdem den Anerkennungsprozess. Die Beantragung des Visums im Herkunftsland wird durch die GIZ unterstützt. 

Integrationsbegleitung nach der Einreise und Arbeitsstart

  • Betreuung der Teilnehmer*innen in den ersten 3-6 Monaten des Beschäftigungsverhältnisses
  • Beratung und Unterstützung der Arbeitgeber*innen

Nach Einreise begleitet die GIZ die Auszubildenden für die Dauer von sechs Monaten und die Fachkräfte für die Dauer von drei Monaten und steht auch Arbeitgeber*innen unterstützend zur Seite. Zum Angebot zählen Workshops, Sprechstunden, individuelle Beratung und Betriebsbesuche. Ein deutschlandweites Netzwerk bietet zudem Unterstützung vor Ort.

Ihre Teilnahme als Arbeitgeber*in an THAMM setzt voraus:

Bei Auszubildenden: Sie zahlen eine Ausbildungsvergütung zur Sicherung des Lebensunterhalts von mindestens 939 Euro brutto pro Monat (Voraussetzung für die Visumserteilung; die Differenz zur Ausbildungsvergütung laut Tarifvertrag kann durch die Übernahme von Sachleistungen, z.B. für eine Unterkunft, ausgeglichen werden). 

Bei Fachkräften: Sie übernehmen die Kosten für Anpassungsqualifikationen in Deutschland, die eventuell für die volle Anerkennung des nationalen Berufsabschlusses notwendig sind.

Sie unterstützen bei der Organisierung einer adäquaten, aber nicht zu teuren Unterbringung für die Teilnehmer*innen.

Sie übernehmen die Reisekosten Ihrer neuen Mitarbeiter*innen aus dem Herkunftsland nach Deutschland.

Sie organisieren einen weiterführenden Deutschsprachkurs (B2-Niveau) nach Ausbildungs- beziehungsweise Arbeitsbeginn.