Profil der Fachkräfte

Qualifizierte und hochmotivierte Fachkräfte

Die ausgewählten, qualifizierten und hochmotivierten Fachkräfte kommen aus Ägypten, Marokko und Tunesien.

Die Bewerber*innen wurden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der GIZ, der ZAV und den Arbeitsverwaltungen vor Ort nach konkreten und anspruchsvollen Kriterien ausgewählt. Zur langfristigen und nachhaltigen Erfolgsvermittlung werden bei der Auswahl der Teilnehmer*innen mehrere erfolgsrelevante Kriterien einbezogen: Die Chance auf eine Anerkennung eines im Heimatland erworbenen Berufsausbildungsabschlusses, die relevanten Berufserfahrungen, die Motivation für eine Berufskarriere nach Deutschland zu kommen, sowie bereits bestehende Sprachkenntnisse. Über die verschiedenen Elemente der Vorbereitungsphase werden die Projektteilnehmer*innen sprachlich als auch interkulturell vertieft auf die Beschäftigung und das Leben in Deutschland vorbereitet.

Was bringen die ausgewählten Fachkräfte aus den nordafrikanischen Ländern mit?

  • Eine erfolgreich absolvierte Ausbildung: Die Bewerber*innen besitzen einen Berufsausbildungsabschluss aus ihrem Heimatland (in Marokko und Tunesien in Anlehnung an das französische Bildungssystem).
  • Eine Anerkennung des ausländischen Abschlusses: Qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten benötigen eine Anerkennung ihres ausländischen Abschlusses, um eine Beschäftigung in Deutschland zu beginnen. Durch das THAMM-Projekt werden die ausgewählten Teilnehmer*innen bei dem im Heimatland beginnenden Anerkennungsprozess begleitet und finanziell unterstützt. Dabei werden Teilnehmer*innen ausgewählt, bei denen die teilweise Gleichwertigkeit des Abschlusses aus dem Heimatland durch die zuständige Institution (z.B. IHK, HWK, etc.) gegeben ist und die Anerkennung in Deutschland durch entsprechende Anpassungsqualifizierungen erreicht werden kann.
  • Relevante Berufserfahrung: Neben der Berufsausbildung in ihrem Heimatland sammelten die Bewerber*innen Berufserfahrungen durch Praktika und Anstellungen bei Firmen.
  • Mehrsprachigkeit: Neben ihrer Muttersprache Arabisch sind die marokkanischen und tunesischen Teilnehmer*innen zum Teil mit der französischen Sprache aufgewachsen und haben alle in ihrer Bildungslaufbahn Englisch gelernt.
  • Gute Deutschkenntnisse auf B1-Niveau: Dank des Projekts nehmen die Bewerber*innen während der Vorbereitungsphase zur Arbeitsaufnahme an einem Deutschsprachkurs vor Ort in ihrem Heimatland teil, um das B1-Niveau zu erreichen. Sie reisen somit bereits mit soliden Deutschkenntnissen ein, die dann in Deutschland durch Anschlusskurse noch weiter verbessert werden können.
  • Der Wunsch einer Karriere in Deutschland: Die qualifizierten und hochmotivierten Fachkräfte aus Ägypten, Marokko und Tunesien wünschen sich eine Karriere bei einem deutschen Unternehmen und die Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln.
  • Interkulturelle Kompetenzen: Die Migration der Fachkräfte nach Deutschland birgt viele Veränderungen für die Projektteilnehmer*innen aus Nordafrika. Um auf die Konfrontation mit eventuell unterschiedlichen Bräuchen, Normen und Werten, insbesondere im Arbeitsumfeld, vorzubereiten, durchlaufen die Teilnehmer*innen ein interkulturelles Training. Dieses unterstützt die Integration in die deutsche Gesellschaft und betriebliche Arbeitskultur.

Wenn Sie von den verfügbaren Profilen überzeugt sind, erfahren Sie gerne, in welchen Branchen unsere ausgewählten, qualifizierten und hochmotivierten Fachkräfte eine Beschäftigung suchen.