Aktuelle Projekte

Übersicht über laufende Projekte des Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker

PROMI-Nachfolge:

Im Rahmen des Projektes „PROMI – Promotion inklusive“ wurden in den Jahren 2013 bis 2015 zusätzliche halbe Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an bundesweit 21 Hochschulen eingerichtet. Dadurch haben insgesamt 45 Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit einer Behinderung die Möglichkeit zur Promotion erhalten. Näheres lesen Sie bitte unter der Rubrik „Projekte –Best Practice“.

Das Projekt PROMI ist abgeschlossen, eine Förderung aus Projektmitteln steht nicht mehr zur Verfügung. Derzeit laufen jedoch zwischen dem Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker und den PROMI-Partner-Hochschule Gespräche über eine Fortsetzung aus Eigenmitteln, ggf. kombiniert mit einzelfallbezogenen Fördermöglichkeiten durch die Bundesagentur für Arbeit. Auch Hochschulen, die bisher nicht an PROMI beteiligt waren, sind herzlich eingeladen, sich nun anzuschließen!

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker, für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker
Villemombler Straße 76
53123 Bonn

Tel:  +49 228 50208 2876


Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) – Initiative des  Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker

Menschen mit Behinderung sollen ihr Leben selbstbestimmt gestalten und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Auf dieser Aussage fußt die Novellierung des Sozialgesetzbuch IX. Ein Kernbereich ist das neu geregelte Antrags- und Teilhabeverfahren, das zum 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist. Zur Stärkung der Selbstbestimmung fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine von Leistungsträgern und Leistungserbringern unabhängige ergänzende Beratung als niederschwelliges Angebot. Die EUTB unterstützt und berät – seit dem 01.01.2018 - alle Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige kostenlos bundesweit in allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe. Die Beratungstätigkeit eröffnet gute Einstellungschancen für schwerbehinderte Akademikerinnen und Akademiker da Betroffene hier Betroffene beraten sollen (Peer Counseling). Der Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker wurde hier im Vorfeld frühzeitig aktiv und konnte bundesweit zahlreiche an einer Tätigkeit in der EUTB interessierte Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen, deren anonyme Kurzprofile er- nach Regionen gegliedert – den Trägern der EUTB anbot. Über diesen Weg wurden zahlreiche Akademikerinnen und Akademiker mit Schwerbehinderung in den Arbeitsmarkt integriert .

  • Arbeitgebern und Trägern der EUTB  bieten wir für Neueinstellungen und Nachbesetzungen unser Netzwerk und unsere Expertise an. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.
  • Bewerberinnen und Bewerber mit einem akademischen Abschluss, einem Grad der Behinderung ab 50 und Interesse an der Aufnahme einer Beschäftigung als Beraterin oder Berater in der EUTB beraten und vermitteln wir gerne.

iXNet – Inklusive Expertinnen/Experten Netzwerk

Behinderte Menschen - selbst wenn sie über einen Hochschulabschluss verfügen - haben geringere Berufs- und Beschäftigungschancen als nicht von Behinderung betroffene Menschen. Das dreijährige Projekt IXNET soll die Beschäftigungs- und Karrierechancen von schwerbehinderten Akademikerinnen und Akademikern auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sowie die Teilhabechancen entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention erhöhen. Vernetzung, fundierte Information, Austausch und Support durch Peers und andere Expertinnen und Experten sollen Hürden bei der Stellensuche, bei der Bewerbung und der Karriereplanung abbauen. Der Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademikerinnen und Akademiker der ZAV hat deshalb die Entwicklung eines Portals initiiert.

Unter www.ixnet-projekt.de wurde ein digitales Peer Support Netzwerk für schwerbehinderte Akademikerinnen und Akademiker aufgebaut. Es wird vom Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS) in Kooperation mit dem Hildegardis-Verein e.V., dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW), REHADAT und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt.

Schauen Sie doch mal rein!