Bitte entsprechend anpassen




Sie wurden weitergeleitet..
Suche Suche
Header

Auszahlung

Arbeitslosengeld erhalten Sie nur dann kostenfrei, wenn Sie die Geldleistungen auf Ihr Konto bei einem Geldinstitut in der Bundesrepublik Deutschland oder einem ausländischen Geldinstitut im SEPA-Raum überweisen lassen. Der SEPA-Raum umfasst unter anderem die 28 Mitglieder der Europäischen Union sowie die drei übrigen Länder des Europäischen Wirtschaftsraums Island, Liechtenstein und Norwegen.

Zahlungsanweisung zur Verrechnung

Haben Sie kein Konto bei einem inländischen Geldinstitut oder einem ausländischen Geldinstitut im SEPA-Raum, wird Ihnen die Geldleistung durch eine „Zahlungsanweisung zur Verrechnung" übermittelt. Die „Zahlungsanweisung zur Verrechnung" können Sie innerhalb eines Monats bei Ihrem Geldinstitut zur Gutschrift einreichen oder sich (oder einer von Ihnen beauftragten Person) den Betrag bei jeder Auszahlungsstelle der Deutschen Post oder der Deutschen Postbank bar auszahlen lassen. Dadurch entstehen jedoch pauschale Kosten von 2,85 €, die gleich von der zustehenden Leistung abgezogen werden. Zusätzlich werden bei einer Barauszahlung noch folgende Auszahlungsgebühren einbehalten:

ZahlungsbetragGebühr
bis 50 €3,50 €
von 50 € bis 250 €4,00 €
von 250 € bis 500 €5,00 €
von 500 € bis 1.000 €6,00 €
von 1.000 € bis 1.500 €7,50 €

Zeitpunkt der Auszahlung

Arbeitslosengeld wird Ihnen regelmäßig monatlich nachträglich ausgezahlt. Es ist sichergestellt, dass Sie am ersten Arbeitstag des Folgemonats über den Zahlungsbetrag verfügen können. Auf mögliche Verzögerungen (zum Beispiel verspätete Gutschrift auf Ihrem Konto oder verspätete Zustellung der "Zahlungsanweisung zur Verrechnung") hat die Bundesagentur für Arbeit jedoch keinen Einfluss.

Einzelbeträge unter 10 € werden nicht ausbezahlt, sondern so lange angesammelt, bis der Betrag erreicht wird. Wenn allerdings schon länger als sechs Monate keine Zahlung mehr erfolgt ist, wird auch ein Betrag unter 10 € ausgezahlt.

Ansprüche auf Arbeitslosengeld können übertragen, verpfändet oder wie Arbeitseinkommen gepfändet werden. Wird die Ihnen zustehende Leistung auf ein Konto überwiesen, so kann Pfändungsschutz dadurch sichergestellt werden, dass Sie bei Ihrem Geldinstitut ein Pfändungsschutzkonto einrichten und die Überweisung der Leistung auf dieses Konto veranlassen. In diesem Fall besteht innerhalb der für das Pfändungsschutzkonto festgelegten Grenzen Pfändungsschutz.

Auszahlung bei Erstbeantragung

Wann Sie voraussichtlich die erste Überweisung erwarten können, erfahren Sie, wenn Sie Ihre Antragsunterlagen bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit abgeben. Diese wird Ihren Antrag so rasch wie möglich bearbeiten. Dazu ist eine gewisse Zeit nötig. Geben Sie deshalb Ihren Antrag und die zugehörigen Unterlagen so früh wie möglich und vollständig ab. Erst dann kann mit der Bearbeitung Ihres Antrages begonnen werden.

Falls Ihre Antragsunterlagen oder sonstige Gründe eine abschließende Entscheidung noch nicht zulassen, kann Ihnen ein Vorschuss gezahlt werden, wenn Ihr Leistungsanspruch dem Grunde nach besteht und zur Feststellung seiner Höhe voraussichtlich längere Zeit erforderlich ist.

Sollte noch nicht abschließend feststehen, ob Sie einen Leistungsanspruch haben, kann auch eine vorläufige Entscheidung getroffen werden, wenn zur abschließenden Feststellung der Anspruchsvoraussetzungen voraussichtlich noch längere Zeit erforderlich ist, die Voraussetzungen jedoch mit hinreichender Wahrscheinlichkeit bereits vorliegen und Sie die Umstände, die einer sofortigen abschließenden Entscheidung entgegenstehen, nicht zu vertreten haben.

Vorschüsse oder auf Grund einer vorläufigen Entscheidung gezahlte Leistungen sind von Ihnen zu erstatten, wenn sich später herausstellen sollte, dass sie Ihnen nicht zustanden oder die Ihnen tatsächlich zustehenden Leistungen übersteigen.

Stand

Zusatzinformation

Weitere Informationen

Vorschusszahlung und vorläufige Entscheidung

Falls Ihre Antragsunterlagen oder sonstige Gründe eine abschließende... mehr