Ein Blick in die Zukunft

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebene Umfrage „ZukunftsMonitor“ zeigt, wie die Deutschen auf die Arbeitswelt der Zukunft blicken.

15.03.2017 – Laut der repräsentativen Umfrage sind rund 75 Prozent der Befragten der Ansicht, dass sich die Arbeitswelt bis 2030 spürbar verändern wird. Insgesamt blicken sie mit gemischten Gefühlen in die Zukunft.

So erwarten 58 Prozent der Befragten, dass durch bevorstehende Änderungen Arbeitsplätze verloren gehen werden. 84 Prozent glauben zudem, dass durch die Digitalisierung der Arbeitswelt der Unterschied zwischen hohen und niedrigeren Gehältern weiter zunehmen wird. 80 Prozent sind der Ansicht, dass Routineaufgaben künftig von Robotern und nicht mehr von Menschen erledigt werden. 73 Prozent können sich aber auch vorstellen, dass die voranschreitenden Technik hilft, Menschen mit Behinderungen (noch) besser in die Arbeitswelt integrieren zu können.

Zudem haben die Befragten die Bedeutung von lebenslangem Lernen erkannt: Neun von zehn sehen regelmäßige Fortbildungen als unabdingbar für beruflichen Erfolg an. Außerdem vermuten über die Hälfte, dass ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung im Jahr 2030 seiner Tätigkeit von zu Hause oder einem anderen Ort aus nachgehen wird.

Grundlage für die Ergebnisse des „ZukunftsMonitors“ sind über 1.000 persönlich geführte Interviews. Weitere Informationen zum erhalten Sie beim BMBF.