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Einkommen und Vermögen - Arbeitslosengeld II

Lohn, auch aus sogenannten „Nebenjobs“, Geldgeschenke, Kindergeld – es gibt verschiedene Arten des Geldzuflusses, die Ihr Arbeitslosengeld II schmälern können. Hier können Sie sich einen allgemeinen Überblick verschaffen.

Jede Form von Einkünften kann Einfluss auf Ihr Arbeitslosengeld II haben, zum Beispiel:

  • Einnahmen aus Arbeit, Vermietung oder Verpachtung,
  • Lohnnachzahlungen,
  • Weihnachts- oder Urlaubsgeld,
  • Arbeitslosengeld oder Krankengeld,
  • Steuererstattungen,
  • Unterhaltsleistungen,
  • Kindergeld und
  • Geldgeschenke oder -gewinne.

Sie leben mit mehreren Personen im gleichen Haushalt zusammen? Sie führen den Haushalt gemeinsam? Dann werden Sie möglicherweise als eine Bedarfsgemeinschaft behandelt. Für die Berechnung Ihres Arbeitslosengeld II wird das Einkommen und Vermögen dieser Gemeinschaft berücksichtigt.

Wichtig: Jede Person einer Bedarfsgemeinschaft hat ihren eigenen Freibetrag. Ein Freibetrag ist eine bestimmte Summe, die bei der Berechnung des Arbeitslosengeld II keine Rolle spielt. Das heißt, nur Beträge, die den Freibetrag überschreiten, beeinflussen die Höhe des Arbeitslosengeld II. Nähere Informationen finden Sie bei der Servicestelle SGB II  auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Haben Sie Vermögen, kann das Ihr Arbeitslosengeld II verringern oder beenden. Dazu zählt auch Eigentum, das Ihren Lebensunterhalt sichert, zum Beispiel:

  • Bargeld,
  • Bankguthaben,
  • Aktien,
  • Bausparverträge,
  • Fahrzeuge,
  • Lebensversicherungen und
  • Immobilien.

Gut zu wissen: Ihr Sparbuch und das Ihrer Kinder müssen Sie normalerweise nicht auflösen. Die Höhe der verschiedenen Freibeträge finden Sie auch in unserem Merkblatt Arbeitslosengeld II / Sozialgeld, Kapitel 9.5.