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Kündigung, Abfindung, Freistellung

Hier erfahren Sie, was bei einer Kündigung, einer Abfindung oder einer Freistellung wichtig ist.

Sie sind verpflichtet, Ihrer Agentur für Arbeit den Grund oder die Gründe für Ihre Arbeitslosigkeit zu nennen (Mitwirkungspflicht). Daraus können sich nämlich Auswirkungen auf Ihr Arbeitslosengeld ergeben, speziell auf die Bezugsdauer. Gründe, die dazu führen, dass ein Beschäftigungsverhältnis beendet wird, können beispielsweise sein:

  • Sie haben selbst gekündigt.
  • Sie haben mit Ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag oder einen Abwicklungsvertrag geschlossen.
  • Ihr Arbeitgeber hat das Beschäftigungsverhältnis gekündigt, weil er Ihnen arbeitsvertragswidriges Verhalten vorwirft.

Teilen Sie Ihrer Agentur für Arbeit unbedingt auch mit, wenn Ihnen gekündigt wurde, obwohl in Ihrem Fall ein gesetzliches Kündigungsverbot gilt (zum Beispiel Mutterschutzgesetz, Schwerbehindertengesetz).

 

Ja, Sie können innerhalb von 3 Wochen, nachdem Sie die Kündigung erhalten haben, eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Am besten, Sie lassen sich beraten. Beratungen führen zum Beispiel Gewerkschaften durch.

Nein, eine Abfindung ist eine freiwillige Leistung. Der Arbeitgeber kann eine Entschädigung für den Arbeitsplatzverlust zahlen, aber meist muss er es nicht. Eine Abfindung kann sich auf die Auszahlung von Arbeitslosengeld auswirken. Nähere Informationen finden Sie in unserem Merkblatt Berücksichtigung von Entlassungsentschädigungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Es gibt verschiedene Formen der Freistellung. Während der Freistellung mit Lohn / Entgelt brauchen Sie Ihrer Arbeit nicht nachzugehen und erhalten trotzdem Ihren Lohn. In der Freistellungsphase können Sie sich bereits auf neue Stellen bewerben.