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Änderungen mitteilen und Bescheid erhalten

Welche Änderungen Sie uns wie mitteilen sollten, erklären wir Ihnen hier. Außerdem können Sie sich informieren, was Sie bei Problemen mit einem Bescheid tun können.

Auch wenn Leistungen schon bewilligt sind, müssen Sie Änderungen rechtzeitig mitteilen. So helfen Sie uns, Ihre Anliegen schneller zu bearbeiten. Zu diesen Änderungen gehören zum Beispiel:

  • Aufnahme einer Ausbildung, eines Studiums oder einer Beschäftigung,
  • Änderungen bei den Einnahmen, dem Einkommen oder der Bankverbindung,
  • Änderungen im Haushalt (z.B. Heirat oder der Ein- oder Auszug einer Person), Umzugswunsch,
  • Änderungen am Aufenthaltsstatus,
  • über Arbeitsunfähigkeit informieren,
  • den Urlaub abstimmen.

Bitte beachten Sie das Merkblatt für Arbeitslose.

Oftmals haben Änderungen Ihrer persönlichen und finanziellen Verhältnisse Auswirkungen auf Ihren Anspruch. Entweder erhöhen oder verringern sich die Leistungen. Daher benötigen wir Ihre Angaben schnellstmöglich. Während des Bezugs von Arbeitslosengeld können Sie uns Ihre Veränderungen hier mitteilen.

Arbeitslosengeld wird mit Versicherungsbeiträgen finanziert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Agentur für Arbeit sind für den sorgsamen Umgang mit diesen Mitteln verantwortlich. Wenn Regeln oder Absprachen nicht beachtet werden, hat dies für Sie unter Umständen zur Folge, dass Zahlungen eingeschränkt werden. Das heißt, dass entweder weniger gezahlt wird oder dass sich die Dauer der Zahlungen verkürzt. Während einer Sperrzeit kann beispielsweise kein Arbeitslosengeld gezahlt werden.

Gut zu wissen: Ist trotz bester Vorsätze mal etwas schief gelaufen? Nehmen Sie bitte mit Ihrer Ansprechpartnerin oder Ihrem Ansprechpartner vor Ort Kontakt auf. In den meisten Fällen lässt sich eine Lösung finden.

Sie haben einen Antrag bei einer Behörde gestellt und eine abschließende schriftliche Antwort erhalten. Ein solches Schreiben bezeichnet man als Bescheid. Der Bescheid gibt an, ob Sie eine Leistung bekommen, nicht bekommen oder ob Sie etwas zurückzahlen müssen.

Manchmal kommt es vor, dass

  • ein Antrag abgelehnt wird,
  • Sie weniger Geld bekommen, als Sie beantragt haben oder
  • Ihnen nicht klar ist, was der Inhalt des Bescheids genau bedeutet.

Bitte kommen Sie auf uns zu! Sicherlich können wir Ihre Fragen in einem Gespräch klären.

Sie haben die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Bitte schicken Sie Ihren Widerspruch an den Absender des Bescheids oder kommen Sie zur Niederschrift persönlich vorbei. Die Entscheidung wird dann nochmals überprüft.

Am Ende eines Bescheids steht immer eine sogenannte Rechtsbehelfsbelehrung. In dieser werden Ihnen Ihre Rechte erläutert. Hier steht auch, wo und in welchem Zeitraum (Fachbegriff: Widerspruchsfrist) Sie Ihren Widerspruch einlegen können. Wenn Sie die Widerspruchsfrist versäumen, wird Ihr Widerspruch abgelehnt.

Wird Ihr Widerspruch abgelehnt, dann haben Sie die Möglichkeit, Klage zu erheben. Informationen hierzu, zum Beispiel welches Gericht zuständig ist, finden Sie am Ende des Bescheids in der sogenannten Rechtsbehelfsbelehrung.

Ihre Agentur für Arbeit benötigt Ihre Daten, um festzustellen, ob Sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und wie hoch er ist. An andere Stellen, zum Beispiel an Krankenkassen oder Rentenversicherungsträger, werden Ihre Daten nur dann weitergegeben, wenn dies nötig und gesetzlich erlaubt ist. Wenn Ihr Leistungsverfahren abgeschlossen ist, werden die Informationen über Sie spätestens nach 10 Jahren gelöscht.

Sie wollen wissen, welche Ihrer Daten gespeichert oder in Akten abgelegt sind? Dann verlangen Sie bitte Auskunft darüber. Nicht zutreffende Informationen können Sie berichtigen lassen. Außerdem können Sie Daten sperren oder löschen lassen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.