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Vermittlung in Arbeit (öffentlich geförderte Beschäftigung)

Für die Vermittlung in Arbeit gibt es zusätzliche Hilfen. Hier erfahren Sie mehr.

Mit dem Vermittlungsbudget helfen wir Ihnen dabei sich zu bewerben. Ihre Ansprechpartnerin oder Ihr Ansprechpartner in der Arbeitsvermittlung können Ihnen sagen, ob und wie Sie finanziell unterstützt werden können, zum Beispiel bei:

  • Fahrtkosten für die Vorstellung beim neuen Arbeitgeber,
  • Bewerbungskosten (etwa für Bewerbungsfotos, Bewerbungsmappen),
  • Gebühren für Nachweise (beispielsweise beglaubigte Kopien) oder
  • Umzugskosten im Zusammenhang mit der Aufnahme einer Arbeit.

In unseren Broschüren Was? Wie viel? Wer? - SGB II für Kunden der Jobcenter und Was? Wie viel? Wer? - SGB III für Kunden der Agenturen für Arbeit finden Sie weitere Informationen.

Wichtig: Klären Sie bitte vor Entstehung der Kosten mit ihren Ansprechpartnern, ob die Ausgaben übernommen werden können. Stellen Sie danach den Antrag, nicht umgekehrt.

Haben Sie eine neue Arbeitsstelle gefunden und benötigen eine längere Einarbeitung als üblich? Dann kann Ihr Arbeitgeber eventuell während Ihrer Einarbeitung einen Zuschuss zu den Lohnkosten erhalten. Das ist möglich, wenn Sie ansonsten nur schwer in einen Job vermittelt werden könnten. Zum Beispiel:

◾weil Sie zu der Personengruppe Älterer gehören oder

◾schon längere Zeit arbeitslos sind.

Ihre Ansprechpartner in der Arbeitsvermittlung vor Ort erläutern Ihnen, ob ein Zuschuss gezahlt werden kann. Höhe und Dauer werden individuell festgelegt. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt Was? Wie viel? Wer? für Kunden der Agentur für Arbeit und im Merkblatt Was? Wie viel? Wer? für Kunden der Jobcenter.

Einstiegsgeld wird zusätzlich zum Arbeitslosengeld II gezahlt. Bezieher von Arbeitslosengeld II können es bekommen bei Aufnahme einer

  • hauptberuflichen selbständigen Tätigkeit oder
  • sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

Sozialversicherungspflichtig bedeutet, dass man monatlich mehr als 450 Euro verdient.

Ja, selbstverständlich. Mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, ausgestellt von Ihrer Agentur für Arbeit oder Ihrem Jobcenter, können Sie einen privaten Arbeitsvermittler kostenfrei in Anspruch nehmen.

Wichtig: Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie auch einen Rechtsanspruch. Rechtsanspruch bedeutet, dass Ihnen etwas laut Gesetz zusteht.

Sie bekommen Arbeitslosengeld II und wollen sich in den Arbeitsmarkt einbringen? Mit einer Arbeitsgelegenheit haben Sie diese Chance. Arbeitsgelegenheiten sollen vorhandene Arbeitsplätze nicht ersetzen. Sie sollen auch nicht dauerhaft ausgeübt werden. Der Einsatz in einer Arbeitsgelegenheit dient gemeinnützigen Zwecken und ist eine Hilfestellung auf dem Rückweg ins Berufsleben. Weitere Informationen bekommen Sie bei Ihrem Ansprechpartner im Jobcenter.

Ihr Arbeitgeber ist bankrott und kann ihr Gehalt nicht mehr zahlen? Falls Sie grundsätzlich Anspruch auf Arbeitslosengeld hätten, zahlt die Agentur für Arbeit Ihren Lohn. Es gibt Insolvenzgeld, und zwar maximal für die letzten drei Monate vor dem amtlichen Insolvenztermin der Firma. Anspruch auf Insolvenzgeld haben Arbeitnehmer. Dazu gehören auch:

  • Heimarbeiterinnen
  • beschäftigte Studierende und Schüler
  • Auszubildende
  • geringfügig Beschäftigte

Nutzen Sie dafür bitte den Antrag auf Insolvenzgeld und fügen dabei Folgendes an:

  • eine Insolvenzgeldbescheinigung (vom Arbeitgeber oder dem Insolvenzverwalter)
  • Ihr Kündigungsschreiben (wenn vorhanden)
  • die letzten drei Lohnabrechnungen

Den Antrag können Sie online, schriftlich oder persönlich bei Ihrer Arbeitsagentur einreichen.

Sie möchten Ihren Antrag bequem von zu Hause erledigen? Stellen Sie Ihren Antrag auf Insolvenzgeld einfach online. Nach Anmeldung gelangen Sie direkt zur Antragsübersicht. Die elektronische Antragstellung ist nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer möglich!

Gut zu wissen: Es werden auch die Beiträge zur Sozialversicherung übernommen.