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Schritt 3: Klären Sie die Rahmenbedingungen für Ihre Qualifizierung

Wie Sie Angebote in passender Unterrichtsform finden, Kosten und Fördermöglichkeiten klären und die Qualität überprüfen können.

Für die Suche nach einem Weiterbildungsangebot nutzen Sie am besten die Kurssuche. Sie haben dort verschiedene Suchmöglichkeiten:

  • In der Schnellsuche Berufsabschluss erwerben wählen Sie zum Beispiel Berufsabschluss nachholen. Geben Sie außerdem den gewünschten Ausbildungsberuf als Suchbegriff sowie einen Veranstaltungsort ein.
  • In der Schnellsuche Beruflich weiterbilden kombinieren Sie Ihren Suchbegriff zum Beispiel mit der gewünschten Unterrichtsform (etwa Vollzeit oder Berufsbegleitend). Sie können Ihren Suchbegriff auch durch einen Ort ergänzen beziehungsweise ersetzen.
  • Um sich einen Überblick zu verschaffen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es in Ihrer Branche gibt, nutzen Sie am besten den entsprechenden Sucheinstieg.

Tipp: Über den Karrierepfad Beruflich qualifizieren finden Sie schnell die Qualifizierungsangebote passend zu Ihrem Beruf und in Ihrer Region.

Qualifizierungsangebote können Sie daneben auch über das InfoWeb Weiterbildung recherchieren. Dort gibt es auch ein Verzeichnis mit weiteren Weiterbildungsdatenbanken, die Sie für die Suche nutzen können.

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Eine Weiterbildung, mit der Sie Ihre Kenntnisse anpassen oder erweitern, kann unterschiedlich lange dauern. Das Spektrum reicht von Tageskursen bis hin zu Online- oder Präsenz-Lehrgängen, die sich über mehrere Wochen oder Monate erstrecken.

Vor allem die Unterrichtsform bestimmt, welchen Zeitraum die Weiterbildung umfasst. Vollzeitkurse dauern oft nur wenige Tage, berufsbegleitende Qualifizierungen oder Fernlehrgänge entsprechend länger. Anhand der angegebenen Unterrichtsstunden können Sie verschiedene Angebote miteinander vergleichen.

Vorbereitungslehrgänge für die sogenannte Externenprüfung liegen zwischen 6 und 12 Monaten. Unter anderem bestimmen die Vorkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie lange sie dauern.

Berücksichtigen Sie bei der Planung Ihres Zeitaufwandes ausreichend Puffer und Zeiten für die Familie und für sich.

Tipp: In der Kurssuche können Sie die Ergebnisse nach der Dauer und der Unterrichtsform filtern.

Zur Kurssuche

Wie viel eine Weiterbildung kostet, hängt von vielen Faktoren ab. Wenn Sie Anspruch auf bestimmte Fördermöglichkeiten haben, kann es sein, dass Sie nichts oder nur wenig für Ihre Weiterbildung zahlen müssen.

Informieren Sie sich über alle entstehenden Kosten, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen. Kalkulieren Sie auch Kosten ein, die entstehen, wenn Sie Prüfungen wiederholen müssen. Vielleicht haben Sie auch Anfahrts-, Übernachtungs-, Pflege- oder Kinderbetreuungskosten. Unter Umständen benötigen Sie eine bestimmte Computerausstattung, um eine E-Learning-Einheit durchführen zu können. Die Checkliste Qualität beruflicher Weiterbildung des Bundesinstituts für Berufsbildung hilft Ihnen dabei, die entstehenden Kosten zu berechnen.

Tipp: Angaben zu den Kosten der Weiterbildungsangebote finden Sie in vielen Fällen auch in der Kurssuche.

Mit Ihrer Entscheidung für eine Weiterbildung investieren Sie in Ihre berufliche Zukunft. Um möglichst vielen Erwerbstätigen eine solche Investition zu ermöglichen, unterstützen der Bund und die Länder das lebenslange Lernen mit verschiedenen Förderprogrammen.

Finanzielle Unterstützung im Bereich der beruflichen Qualifizierung, mit der Sie Kenntnisse und Fertigkeiten anpassen oder erweitern, bieten zum Beispiel

  • Bildungsgutschein, Weiterbildungsprämie, WeGebAU und die Initiative Zukunftsstarter der Agenturen für Arbeit,
  • die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung,
  • die Finanzämter über die Steuerrückerstattung und
  • die Weiterbildungsschecks und Bildungsurlaube als Förderangebote der Bundesländer.

Informationen zu diesen und weiteren Förderprogrammen der beruflichen Weiterbildung lesen Sie auf der Seite Fördermöglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung.

Tipp: Viele Unternehmen bieten nicht nur interne Weiterbildungen an, sondern unterstützen auch die individuelle Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Das kann zum Beispiel in Form einer Kostenübernahme oder -beteiligung sein, aber auch durch Sonderurlaub oder andere Gratifikationen. Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber nach, inwieweit er Ihre Weiterbildung unterstützt.

Zur Übersicht Fördermöglichkeiten

Anbieter von Qualifizierungsmaßnahmen, die mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden können, benötigen eine Zulassung. Diese Zulassung des Bildungsträgers sowie seiner Maßnahmen garantieren, dass sein Angebot einem bestimmten Qualitätsanspruch genügt.

Anhand der sogenannten Anbieterbewertung in KURSNET können Sie feststellen, wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer Bildungsangebote bewerteten und wie erfolgreich sie nach der Maßnahme eine Stelle fanden.

Wenn Sie Ihre Weiterbildung selbst finanzieren, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen, um sich über die Qualität der Bildungsanbieter und ihrer Bildungsangebote zu informieren. Einen guten Einstieg in das Thema erhalten Sie mit der Checkliste Qualität beruflicher Weiterbildung des Bundesinstituts für Berufsbildung. Holen Sie sich außerdem weitere Informationen bei neutralen Beratungsstellen oder bei Bildungsanbietern.

Tipp: Für die Qualitätssicherung bei Fernlehrgängen spielt das Fernunterrichtsgesetz eine wichtige Rolle. Diese Lehrgänge benötigen eine staatliche Zulassung, bei der unter anderem auch Vertrags- und Kündigungsbestimmungen überprüft werden. Weitere Informationen finden Sie bei der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU).

Zur Checkliste Qualität beruflicher Weiterbildung

Während Ihrer Weiterbildung könnten Probleme auftreten – sei es, dass Sie krank werden oder aus anderen Gründen abbrechen beziehungsweise wechseln möchten. Wie Sie mit solchen Situationen umgehen, hängt auch davon ab, ob Ihre Weiterbildung von der Agentur für Arbeit gefördert wird, oder ob Sie als Privatperson für die Finanzierung aufkommen.

Im Fall einer von der Agentur für Arbeit geförderten Maßnahme sind Sie verpflichtet, den Maßnahmeträger oder die Agentur für Arbeit sofort zu informieren, wenn Sie arbeitsunfähig erkranken und wenn Sie wieder arbeitsfähig sind. Wenn Sie eine Maßnahme ohne wichtigen Grund abbrechen, müssen Sie mit einer Sperrzeit rechnen. Währenddessen kann beispielsweise kein Arbeitslosengeld gezahlt werden.

Wenn Sie Ihre Weiterbildung selbst finanzieren, können Sie vorsorgen, indem Sie sich rechtzeitig mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Veranstalters sowie Kündigungs-, Rücktritts- und Zahlungsmodalitäten befassen.

Bevor Sie abbrechen empfehlen wir Ihnen, einen Beratungstermin bei Ihrer Agentur für Arbeit zu vereinbaren, um Lösungen und Alternativen zu erarbeiten.

Gut zu wissen: Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat eine Checkliste Qualität beruflicher Weiterbildung zusammengestellt. Darin finden Sie auch Tipps zu den Angaben, die der Weiterbildungsvertrag enthalten sollte, den Sie mit dem Bildungsanbieter abschließen.

Zur Checkliste Qualität beruflicher Weiterbildung

Zu den anderen Schritten: