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Nachweise einreichen

Hier erfahren Sie, welche Nachweise Sie für Ihren Kindergeld-Antrag benötigen und wie Sie diese einreichen.

Die Nachweise können Sie auf folgenden Wegen übermitteln:

  • persönlich
  • per Post
  • per Fax
  • per E-Mail

Bitte reichen Sie ausschließlich Kopien ein, niemals Originale.

Falls wir weitere Nachweise von Ihnen benötigen, benachrichtigen wir Sie und teilen Ihnen mit, bis wann Sie die fehlenden Unterlagen einreichen sollten.

Wenn Sie die Unterlagen nicht fristgerecht einreichen, kann das dazu führen, dass Ihr Antrag mit Verzögerung bearbeitet oder abgelehnt wird.

Im Regelfall müssen Sie uns nur Ihre steuerliche Identifikationsnummer sowie die Ihres Kindes mitteilen. Falls Ihr Kind im Ausland geboren wurde oder dort lebt, legen Sie bitte eine Kopie der ausländischen Geburtsurkunde oder eines anderen amtlichen Dokumentes vor, das die Existenz Ihres Kindes bescheinigt.

Wenn Ihr Kind eine betriebliche Ausbildung oder ein Praktikum macht, übersenden Sie der Familienkasse bitte einen Nachweis über die Art und Dauer der Ausbildung. Das kann zum Beispiel eine Kopie vom Ausbildungs- oder Praktikumsvertrag sein. Für Kinder in einer schulischen Berufsausbildung können Sie den Vordruck Schulbescheinigung verwenden. Sie können aber auch eine Bescheinigung einreichen, die die Schule ausgestellt hat. Sollte Ihr Kind die Ausbildung abbrechen, müssen Sie das umgehend der Familienkasse mitteilen. Nutzen Sie dazu die Erklärung zum Ausbildungsverhältnis.

Falls Ihr Kind studiert, müssen Sie das jedes Jahr spätestens im Oktober nachweisen. Wenn sich aus der Bescheinigung für das laufende Semester ergibt, dass Ihr Kind auch im vorangegangenen Semester eingeschrieben war, müssen Sie für letzteres keinen gesonderten Nachweis einreichen. Sollte Ihr Kind das Studium abbrechen, übermitteln Sie uns bitte umgehend die Exmatrikulationsbescheinigung.

Auch den Abschluss der Ausbildung oder des Studiums müssen Sie uns mitteilen. Bei einer betrieblichen Ausbildung reichen Sie bitte eine Bescheinigung der Ausbildungsstätte ein. Bei einer schulischen Ausbildung oder einem Studium benötigen wir eine Kopie des Prüfungszeugnisses. Darin enthaltene Beurteilungen und Benotungen können Sie unkenntlich machen.

Wenn ihr Kind noch keinen Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsplatz hat oder aktuell auf der Suche ist, verwenden Sie bitte den Vordruck Mitteilung über ein Kind ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.

Ist Ihr Kind nicht bei einer Agentur für Arbeit als ausbildungsplatzsuchend gemeldet, können Sie auch Bewerbungen, Absagen oder ähnliches vorlegen, um nachzuweisen, dass Ihr Kind auf der Suche ist.

Ist Ihr Kind in einem Freiwilligendienst (zum Beispiel freiwilliges soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder Europäischer Freiwilligendienst), dann müssen Sie hierfür einen Nachweis einreichen. Lassen Sie sich vom jeweiligen Träger eine Bescheinigung ausstellen und reichen Sie die Kopie bei der Familienkasse ein.

Als Nachweis der Behinderung können Sie insbesondere folgende Unterlagen einreichen:

  • Schwerbehindertenausweis
  • Feststellungsbescheid des Versorgungsamtes
  • Bescheid über die Gewährung einer Rente wegen einer Behinderung
  • Bescheid der Pflegekasse, ärztliche Bescheinigung oder ärztliches Gutachten

Aus der ärztlichen Bescheinigung beziehungsweise dem Gutachten muss hervorgehen, dass eine Behinderung vorliegt und welche Auswirkungen diese auf die Erwerbstätigkeit hat. Falls Ihr Kind das 25. Lebensjahr vollendet hat, muss darin auch genannt werden, seit wann die Behinderung besteht.