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Informationen zum Brexit

Die Antworten stehen unter dem Vorbehalt zukünftiger politischer Entscheidungen auf nationaler oder europäischer Ebene. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Antworten nur Ihrer allgemeinen Information dienen und nicht alle Bestimmungen erschöpfend darstellen können.

Allgemeine Informationen zum Brexit und Brexit-Hotline der Bundesagentur für Arbeit (BA)

Informationen zum Brexit finden Sie beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Bei Fragen zum Brexit können Sie sich an die Brexit-Hotline der BA wenden:

0228 713-2903 (innerhalb Deutschlands)

+49 228 713-2903 (aus dem Ausland)

Informationen für Arbeitgeber

Bei Fragen rund um das Thema Brexit wenden Sie sich bitte an die Arbeitgeber-Hotline unter der folgenden Rufnummer:

0800 4 555520 (gebührenfrei)

oder an Ihre persönliche Ansprechpartnerin beziehungsweise Ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeberservice vor Ort in der Arbeitsagentur.

Die Aussagen in den nachfolgenden Fragen und Antworten beziehen sich auf das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland. Um die Antworten möglichst kurz zu halten, wird im Folgenden der Begriff „britisch“ beziehungsweise „Großbritannien“ verwendet.

Briten in Deutschland – Einzahlung in das britische Sozialversicherungssystem (Entsandte)

Ja, im Falle eines ungeregelten Austritts verlieren Betroffene ihren Status als Unionsbürger. Ab dem Tag nach dem Austritt sind Sie Drittstaatsangehöriger und benötigen einen Aufenthaltstitel, der das Recht zur Erwerbstätigkeit mitregelt.

Für eine Übergangszeit von zunächst 3 Monaten ab dem Austrittszeitpunkt sind die Betroffenen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit, so dass sie wie bisher in Deutschland leben können. Die Betroffenen halten sich während dieser Zeit rechtmäßig im Bundesgebiet auf, das bisherige Aufenthaltsrecht besteht fort. Während der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels sind die Betroffenen zur Ausübung jeder selbständigen und unselbständigen Erwerbstätigkeit berechtigt. Der für die Zeit nach Außerkrafttreten erforderliche Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet beantragt werden. 

Für zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigte britische Staatsangehörige und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen plant die Bundesregierung eine Verlängerung der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels nach § 99 Absatz 4 S. 3 AufenthG mit Zustimmung des Bundesrates um weitere 6 Monate.

Der persönliche Anwendungsbereich der Verordnung erfasst die folgenden Personengruppen:

  • Britische Staatsangehörige, die sich zum Austrittszeitpunkt freizügigkeitsberechtigt im Bundesgebiet aufgehalten haben und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen sowie
  • Britische Staatsangehörige, die nach dem Austrittszeitpunkt während der Geltungsdauer der Verordnung in das Bundesgebiet einreisen.

Im Falle eines ungeregelten Brexits verlieren Betroffene Ihren Status als Unionsbürger.

Für eine Übergangszeit von zunächst 3 Monaten ab dem Austrittszeitpunkt sind die Betroffenen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit, so dass sie wie bisher in Deutschland leben können. Die Betroffenen halten sich während dieser Zeit rechtmäßig im Bundesgebiet auf, das bisherige Aufenthaltsrecht besteht fort. Während der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels sind die Betroffenen zur Ausübung jeder selbständigen und unselbständigen Erwerbstätigkeit berechtigt. Der für die Zeit nach Außerkrafttreten erforderliche Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet beantragt werden. 

Für zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigte britische Staatsangehörige und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen plant die Bundesregierung eine Verlängerung der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels nach § 99 Absatz 4 S. 3 AufenthG mit Zustimmung des Bundesrates um weitere 6 Monate.

Der persönliche Anwendungsbereich der Verordnung erfasst die folgenden Personengruppen:

  • Britische Staatsangehörige, die sich zum Austrittszeitpunkt freizügigkeitsberechtigt im Bundesgebiet aufgehalten haben und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen sowie
  • Britische Staatsangehörige, die nach dem Austrittszeitpunkt während der Geltungsdauer der Verordnung in das Bundesgebiet einreisen.

Unter der Voraussetzung, dass Großbritannien ohne Austrittsabkommen aus der EU austritt („harter Brexit“) und das „Gesetz zu Übergangsregelungen im Bereich der sozialen Sicherheit und in weiteren Bereichen nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (BrexitSozSichÜG)“ zum Austrittsdatum in Kraft tritt, gilt Folgendes:

Wenn Sie während Ihrer Beschäftigung nach britischem Recht Ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hatten, können Ihre britischen Versicherungszeiten, die Sie vor dem Austrittsdatum zurückgelegt haben, für einen deutschen Arbeitslosengeldanspruch berücksichtigt werden. Außerdem können auch Beschäftigungszeiten, die keine Versicherungszeiten in der britischen Arbeitslosenversicherung waren und die Sie vor dem Austrittsdatum zurückgelegt haben, für einen deutschen Arbeitslosengeldanspruch berücksichtigt werden, wenn diese nach deutschem Recht Versicherungszeiten gewesen wären.

Wenn Sie während Ihrer Beschäftigung nach britischem Recht Ihren Lebensmittelpunkt nicht in Deutschland hatten, können Ihre britischen Zeiten nur dann für einen Anspruch auf deutsches Arbeitslosengeld berücksichtigt werden, wenn Sie zuletzt vor der Arbeitslosmeldung und Beantragung von deutschem Arbeitslosengeld versicherungspflichtig in Deutschland gearbeitet haben.

Um einen Anspruch auf deutsches Arbeitslosengeld zu haben, müssen Sie die im Sozialgesetzbuch Drittes Buch geforderten Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Das heißt, Sie müssen arbeitslos sein, sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden und die Anwartschaftszeit erfüllen.

Arbeitslosigkeit bedeutet unter anderem auch, dass Sie für die Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit „zur Verfügung“ stehen müssen.

Wenn Sie keinen Arbeitsmarktzugang haben, also in Deutschland keine Beschäftigung aufnehmen dürfen, erfüllen Sie die Voraussetzung der „Verfügbarkeit“ nicht. Ob Sie deutsches Arbeitslosengeld beziehen können, hängt also auch von Ihrem Aufenthaltsstatus ab.

Zu möglichen Ansprüchen auf britisches Arbeitslosengeld können wir keine Auskünfte erteilen. Wenn Sie hierzu Fragen haben, erkundigen Sie sich bitte in Großbritannien.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten nur Ihrer allgemeinen Information dienen und nicht alle Bestimmungen erschöpfend darstellen können.

Unter der Voraussetzung, dass Großbritannien ohne Austrittsabkommen aus der EU austritt („harter Brexit“) und das „Gesetz zu Übergangsregelungen im Bereich der sozialen Sicherheit und in weiteren Bereichen nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (BrexitSozSichÜG)“ zum Austrittsdatum in Kraft tritt, gilt Folgendes:

Zu der Frage, ob Ihre britischen Versicherungs- oder Beschäftigungszeiten für einen deutschen Arbeitslosengeldanspruch berücksichtigt werden können, finden Sie die Antwort unter der vorherigen Frage.

Nach dem Austrittsdatum gehört Großbritannien nicht mehr der EU an. Großbritannien ist dann nicht mehr verpflichtet, Ihnen die Mitnahme Ihres britischen Arbeitslosengeldanspruchs zur Arbeitsuche in Deutschland zu bewilligen. Bitte erkundigen Sie sich gegebenenfalls zu dieser Frage bei Ihrem britischen Träger.

Über die Targeted Mobility Schemes Your first EURES job (YFEJ ) und REACTIVATE der EU-Kommission sind Staatsangehörige der 28 EU-Mitgliedsstaaten förderfähig, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat haben und nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz in einem anderen EU-Mitgliedsstaat suchen und die ihren Lebensmittelpunkt ganz oder teilweise dorthin verlagern wollen. Bezüglich YFEJ gelten die genannten Punkte ebenfalls für Norwegen und Island.

Für den Fall des Brexits ohne rechtliche Sonderregelung ist Großbritannien nicht länger EU-Mitgliedsstaat. Das hätte zur Folge, dass weder EU-Staatsbürger mit Wohnsitz in Großbritannien, noch Staatsangehörige Großbritanniens, unabhängig von einem Wohnsitz innerhalb der EU, förderfähig wären. Für die Förderung müssen beide Kriterien, Staatsbürgerschaft und Wohnsitz, erfüllt sein.

Briten in Deutschland – Einzahlung in das deutsche Sozialversicherungssystem

Ja, im Falle eines ungeregelten Austritts verlieren Betroffene ihren Status als Unionsbürger. Ab dem Austrittszeitpunkt sind Sie Drittstaatsangehöriger und benötigen einen Aufenthaltstitel, der das Recht zur Erwerbstätigkeit mitregelt.

Für eine Übergangszeit von zunächst 3 Monaten ab dem Austrittszeitpunkt sind die Betroffenen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit, so dass sie wie bisher in Deutschland leben können. Die Betroffenen halten sich während dieser Zeit rechtmäßig im Bundesgebiet auf, das bisherige Aufenthaltsrecht besteht fort. Während der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels sind die Betroffenen zur Ausübung jeder selbständigen und unselbständigen Erwerbstätigkeit berechtigt. Der für die Zeit nach Außerkrafttreten erforderliche Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet beantragt werden. 

Für zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigte britische Staatsangehörige und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen plant die Bundesregierung eine Verlängerung der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels nach § 99 Abs. 4 S. 3 AufenthG mit Zustimmung des Bundesrates um weitere 6 Monate.

Der persönliche Anwendungsbereich der Verordnung erfasst die folgenden Personengruppen:

  • Britische Staatsangehörige, die sich zum Austrittszeitpunkt freizügigkeitsberechtigt im Bundesgebiet aufgehalten haben und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen sowie
  • Britische Staatsangehörige, die nach dem Austrittszeitpunkt während der Geltungsdauer der Verordnung in das Bundesgebiet einreisen.

Bitte setzen Sie sich hierzu mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

Die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland hat auf Ihrer Internetseite dazu Informationen bereitgestellt:

http://www.dvka.de/de/informationen/brexit/brexit.html

Bitte setzen Sie sich hierzu mit der entsprechenden Stelle in Großbritannien in Verbindung.

Bitte nehmen Sie zu dieser Fragestellung Kontakt mit der Deutschen Rentenversicherung auf.

Auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung sind Informationen zum EU-Austritt von Großbritannien bereitgestellt:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/0_Home/meldungen/2019_01_18_brexit_grossbritannien.html

Bitte nehmen Sie zu dieser Fragestellung Kontakt mit der Deutschen Rentenversicherung auf.

Auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung sind Informationen zum EU-Austritt von Großbritannien bereitgestellt:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/0_Home/meldungen/2019_01_18_brexit_grossbritannien.html

Über die Targeted Mobility Schemes Your first EURES job (YFEJ ) und REACTIVATE der EU-Kommission sind Staatsangehörige der 28 EU-Mitgliedsstaaten förderfähig, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat haben und nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz in einem anderen EU-Mitgliedsstaat suchen und die ihren Lebensmittelpunkt ganz oder teilweise dorthin verlagern wollen. Bezüglich YFEJ gelten die genannten Punkte ebenfalls für Norwegen und Island.

Für den Fall des Brexits ohne rechtliche Sonderregelung ist Großbritannien nicht länger EU-Mitgliedsstaat. Das hätte zur Folge, dass weder EU-Staatsbürger mit Wohnsitz in Großbritannien, noch Staatsangehörige Großbritanniens, unabhängig von einem Wohnsitz innerhalb der EU, förderfähig wären. Für die Förderung müssen beide Kriterien, Staatsbürgerschaft und Wohnsitz, erfüllt sein.

Britische Studierende / Auszubildende in Deutschland

Informationen zu dieser Fragestellung erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung:

https://www.bmbf.de/de/was-bedeutet-ein-no-deal-brexit-fuer-bildung-und-forschung-7826.html

Im Falle eines ungeregelten Austritts verlieren Betroffene Ihren Status als Unionsbürger. Ab dem Tag nach dem Austritt sind Sie Drittstaatsangehöriger und benötigen einen Aufenthaltstitel, der das Recht zum Absolvieren eines Studiums mitregelt.

Für eine Übergangszeit von zunächst 3 Monaten ab dem Austrittszeitpunkt sind die Betroffenen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit, so dass sie wie bisher in Deutschland leben können. Die Betroffenen halten sich während dieser Zeit rechtmäßig im Bundesgebiet auf, das bisherige Aufenthaltsrecht besteht fort. Während der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels sind die Betroffenen zur Ausübung jeder selbständigen und unselbständigen Erwerbstätigkeit berechtigt. Der für die Zeit nach Außerkrafttreten erforderliche Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet beantragt werden. 

Für zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigte britische Staatsangehörige und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen plant die Bundesregierung eine Verlängerung der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels nach § 99 Absatz 4 S. 3 AufenthG mit Zustimmung des Bundesrates um weitere 6 Monate.

Der persönliche Anwendungsbereich der Verordnung erfasst die folgenden Personengruppen:

  • Britische Staatsangehörige, die sich zum Austrittszeitpunkt freizügigkeitsberechtigt im Bundesgebiet aufgehalten haben und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen sowie
  • Britische Staatsangehörige, die nach dem Austrittszeitpunkt während der Geltungsdauer der Verordnung in das Bundesgebiet einreisen.

Wenn Sie bis zum Austrittsdatum als britischer Unionsbürger in Deutschland gelebt und studiert und nebenbei gearbeitet haben, können Sie nach dem Brexit während des 3-monatigen Übergangszeitraums noch ohne Aufenthaltstitel in Deutschland leben und weiterstudieren und Ihrem studentischen Nebenjob nachgehen wie bisher.

Sie müssen der für Ihren Wohnort zuständigen Ausländerbehörde einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels stellen. Nach rechtzeitiger Antragstellung gelten Ihr weiterer Aufenthalt und das Studium und der studentische Nebenjob bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als erlaubt.  

Im Anschluss an die Entscheidung der Ausländerbehörde richtet sich Ihr Recht zur Ausübung eines Studentenjobs / Nebenjobs nach dem Aufenthaltstitel, der Ihnen erteilt wurde:

  • Ein Aufenthaltstitel zum Zwecke des Studiums berechtigt zur Ausübung einer Beschäftigung an 120 vollen oder 240 halben Tagen im Jahr sowie zur Ausübung studentischer Nebentätigkeiten (§ 16 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz).
  • Ein Aufenthaltstitel zur qualifizierten betrieblichen Berufsausbildung berechtigt zu einer Nebentätigkeit von 10 Stunden je Woche.
  • Sollten Sie einen Aufenthaltstitel als Familienangehörige nach Kapitel 2 Abschnitt 6 des Aufenthaltsgesetzes erhalten (zum Beispiel als Ehegatte oder Ehegattin eines / einer deutschen Staatsangehörigen), unterliegt Ihr Recht zur Erwerbstätigkeit keinen Beschränkungen.

Soweit britische Staatsbürger und ihre Familienangehörigen bei einer vor dem Tag nach dem Austritt in Deutschland begonnenen Berufsausbildung oder berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme vor dem Brexit zu dem mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) förderungsfähigen Personenkreis gehören, gilt dies für die gesamte Berufsausbildung beziehungsweise Maßnahme.

Eine entsprechende Übergangsregelung ist im Gesetz zu Übergangsregelungen in den Bereichen Arbeit, Bildung, Gesundheit, Soziales und Staatsangehörigkeit nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union vorgesehen.

Diese Aussage gilt unter Vorbehalt, dass das Gesetz in Kraft tritt.

Bitte setzen Sie sich für diese Fragestellung mit der entsprechenden Stelle in Großbritannien in Verbindung.

Im Falle eines ungeregelten Brexits verlieren Betroffene Ihren Status als Unionsbürger.

Für eine Übergangszeit von zunächst 3 Monaten ab dem Austrittszeitpunkt sind die Betroffenen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels befreit, so dass sie wie bisher in Deutschland leben können. Die Betroffenen halten sich während dieser Zeit rechtmäßig im Bundesgebiet auf, das bisherige Aufenthaltsrecht besteht fort. Während der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels sind die Betroffenen zur Ausübung jeder selbständigen und unselbständigen Erwerbstätigkeit berechtigt. Der für die Zeit nach Außerkrafttreten erforderliche Aufenthaltstitel kann im Bundesgebiet beantragt werden. 

Für zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigte britische Staatsangehörige und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen plant die Bundesregierung eine Verlängerung der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels nach § 99 Absatz 4 S. 3 AufenthG mit Zustimmung des Bundesrates um weitere 6 Monate.

Der persönliche Anwendungsbereich der Verordnung erfasst die folgenden Personengruppen:

  • Britische Staatsangehörige, die sich zum Austrittszeitpunkt freizügigkeitsberechtigt im Bundesgebiet aufgehalten haben und ihre zum Austrittszeitpunkt im Bundesgebiet freizügigkeitsberechtigten Familienangehörigen sowie
  • Britische Staatsangehörige, die nach dem Austrittszeitpunkt während der Geltungsdauer der Verordnung in das Bundesgebiet einreisen.

Wenn Sie während dieses Übergangszeitraums Ihr Studium beenden, sind Sie im Übergangszeitraum berechtigt, eine Arbeitsstelle zu suchen. Sie müssen aber bei der für Ihren Wohnort zuständigen Ausländerbehörde einen Antrag auf Erteilung eines Aufenthaltstitels stellen.

Nach rechtzeitiger Antragstellung gelten Ihr weiterer Aufenthalt und damit Ihr Recht zur Arbeitsuche bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als erlaubt.

Im Anschluss an die Entscheidung der Ausländerbehörde richtet sich Ihr Recht zur Arbeitsuche nach dem Aufenthaltstitel, der Ihnen erteilt wurde.

Bei der Beantwortung der Frage wird unterstellt, dass Großbritannien ohne Austrittsabkommen aus der EU austritt („harter Brexit“).

Bei der Beantwortung der Frage wird unterstellt, dass Sie während Ihrer Ausbildung versicherungspflichtig zur deutschen Arbeitslosenversicherung waren.

Um einen Anspruch auf deutsches Arbeitslosengeld zu haben, müssen Sie die im Sozialgesetzbuch Drittes Buch geforderten Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Das heißt, Sie müssen arbeitslos sein, sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden und die Anwartschaftszeit erfüllen.

Arbeitslosigkeit bedeutet unter anderem auch, dass Sie für die Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit „zur Verfügung“ stehen müssen.

Wenn Sie keinen Arbeitsmarktzugang haben, also in Deutschland keine Beschäftigung aufnehmen dürfen, erfüllen Sie die Voraussetzung der „Verfügbarkeit“ nicht. Ob Sie deutsches Arbeitslosengeld beziehen können, hängt also auch von Ihrem Aufenthaltsstatus ab.

Zu möglichen Ansprüchen auf britisches Arbeitslosengeld können wir keine Auskünfte erteilen. Wenn Sie hierzu Fragen haben, erkundigen Sie sich bitte in Großbritannien.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten nur Ihrer allgemeinen Information dienen und nicht alle Bestimmungen erschöpfend darstellen können.

Bei der Beantwortung der Frage wird unterstellt, dass Großbritannien ohne Austrittsabkommen aus der EU austritt („harter Brexit“).

Nach dem Austrittsdatum gehört Großbritannien nicht mehr der EU an.

Sie können deshalb ab dem Austrittsdatum Ihren Anspruch auf deutsches Arbeitslosengeld nicht mehr nach den Vorschriften der EG-Verordnungen 883/04 und 987/09 zum Zweck der Arbeitsuche nach Großbritannien exportieren.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten nur Ihrer allgemeinen Information dienen und nicht alle Bestimmungen erschöpfend darstellen können.

Arbeitslose Briten in Deutschland (oder drohende Arbeitslosigkeit)

Bei der Beantwortung der Frage wird unterstellt, dass Großbritannien ohne Austrittsabkommen aus der EU austritt („harter Brexit“).

Nach dem Austrittsdatum gehört Großbritannien nicht mehr der EU an.

Sie können deshalb ab dem Austrittsdatum Ihren Anspruch auf deutsches Arbeitslosengeld nicht mehr nach den Vorschriften der EG-Verordnungen 883/04 und 987/09 zum Zweck der Arbeitsuche nach Großbritannien exportieren.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten nur Ihrer allgemeinen Information dienen und nicht alle Bestimmungen erschöpfend darstellen können.

Sie müssen bei der Ausländerbehörde einen Aufenthaltstitel beantragen und diesen bei Ihrem Jobcenter vorlegen. Diesen benötigen Sie, um weiterhin in Deutschland bleiben zu können und einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu dürfen.

Wenn Sie in Deutschland bleiben, hier einer Beschäftigung nachgehen und das Einkommen aus Ihrer Beschäftigung nicht ausreicht um Ihren und gegebenenfalls den Lebensunterhalt Ihrer Familienangehörigen zu decken, haben Sie die Möglichkeit, ergänzend Arbeitslosengeld II (beziehungsweise Sozialgeld) bei Ihrem Jobcenter zu beantragen.

Zu möglichen Ansprüchen auf britisches Arbeitslosengeld können wir keine Auskünfte erteilen. Wenn Sie hierzu Fragen haben, erkundigen Sie sich bitte in Großbritannien.

Bei der Beantwortung der Frage wird unterstellt, dass Großbritannien ohne Austrittsabkommen aus der EU austritt („harter Brexit“).

Bei der Beantwortung der Frage wird unterstellt, dass Sie während Ihrer Beschäftigung versicherungspflichtig in der deutschen Arbeitslosenversicherung waren.

Um einen Anspruch auf deutsches Arbeitslosengeld zu haben, müssen Sie die im Sozialgesetzbuch Drittes Buch geforderten Anspruchsvoraussetzungen erfüllen. Das heißt, Sie müssen arbeitslos sein, sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden und die Anwartschaftszeit erfüllen.

Arbeitslosigkeit bedeutet unter anderem auch, dass Sie für die Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit „zur Verfügung“ stehen müssen.

Wenn Sie keinen Arbeitsmarktzugang haben, also in Deutschland keine Beschäftigung aufnehmen dürfen, erfüllen Sie die Voraussetzung der „Verfügbarkeit“ nicht. Ob Sie deutsches Arbeitslosengeld beziehen können, hängt also auch von Ihrem Aufenthaltsstatus ab.

Zu möglichen Ansprüchen auf britisches Arbeitslosengeld können wir keine Auskünfte erteilen. Wenn Sie hierzu Fragen haben, erkundigen Sie sich bitte in Großbritannien.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten nur Ihrer allgemeinen Information dienen und nicht alle Bestimmungen erschöpfend darstellen können.

Drittstaatler in Deutschland – Einzahlung in das Sozialversicherungssystem Deutschlands

Bei der Beantwortung der Frage wird unterstellt, dass Großbritannien ohne Austrittsabkommen aus der EU austritt („harter Brexit“).

Nach dem Austrittsdatum gehört Großbritannien nicht mehr der EU an.

Sie können deshalb ab dem Austrittsdatum Ihren Anspruch auf deutsches Arbeitslosengeld nicht mehr nach den Vorschriften der EG-Verordnung 859/2003 in Verbindung mit den EWG-Verordnungen 1408/71 und 574/72 zum Zweck der Arbeitsuche nach Großbritannien exportieren.

Bitte beachten Sie, dass die Antworten nur Ihrer allgemeinen Information dienen und nicht alle Bestimmungen erschöpfend darstellen können.