Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

Saison-Kurzarbeitergeld

Das Saison-Kurzarbeitergeld kann gezahlt werden, wenn wegen schlecher Witterung oder  Auftragsmangel in Betrieben der Bauwirtschaft nicht gearbeitet werden kann. 

Um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der sogenannten Schlechtwetterzeit nicht in die Arbeitslosigkeit zu entlassen, bietet das Saison-Kurzarbeitergeld eine attraktive und moderne Alternative. Es soll Beschäftigungsverhältnisse in Betrieben der Bauwirtschaft stabilisieren. Welche Betriebe überwiegend Bauleistungen erbringen, kann der Baubetriebeverordnung entnommen werden. 

Die sogenannte Schlechtwetterzeit beginnt für Betriebe des Gerüstbaugewerbes im November. Für das Baugewerbe, das Dachdeckerhandwerk und den Garten- und Landschaftsbau beginnt sie im Dezember. Für alle endet sie im März. Weitere Informationen zum Saison-Kurzarbeitergeld und ergänzenden Leistungen (Zuschuss-Wintergeld, Mehraufwands-Wintergeld, Erstattung SV-Beiträge) finden Sie im Merkblatt 8 d. Die ergänzenden Leistungen finanzieren sich über die Winterbeschäftigungsumlage.

Saisonales Kurzarbeitergeld und ergänzende Leistungen online beantragen

Saison-Kurzarbeitergeld online beantragen

Sie können Saison-Kurzarbeitergeld und ergänzende Leistungen bequem online beantragen. Melden Sie sich in unserem Portal eServices über einen von der zuständigen Agentur für Arbeit betreuten Account an – dafür können Sie auch Ihre JOBBÖRSE-Zugangsdaten (Benutzername und Kennwort) verwenden.

Weitere Informationen zu unserem Online-Angebot finden Sie im Video zu den eServices Geldleistungen (externer Link zu YouTube).

Alle Formulare und Merkblätter zum Saison-Kurzarbeitergeld finden Sie auch in unserem Download-Center.

Wie hoch ist das Saison-Kurzarbeitergeld?

Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Nettoentgeltausfall. Die Kurzarbeitenden erhalten grundsätzlich 60 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt beträgt das Kurzarbeitergeld 67 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Die maximale gesetzliche Bezugsdauer beträgt 12 Monate.

Diese Tabellen helfen Ihnen bei der Berechnung: