Förderung der Arbeitsaufnahme

Sie wollen eine offene Stelle besetzen? Geben Sie einem arbeitslosen Menschen die Chance auf einen Wiedereinstieg in den Beruf. Wir unterstützen Sie dabei.

Ja, zum Beispiel wenn von den Bewerbern eine geringere Leistung als üblich zu erwarten ist.

Wir unterstützen Sie mit dem Eingliederungszuschuss. Arbeitsagentur oder Jobcenter können einen zeitlich befristeten Zuschuss zum Arbeitsentgelt zahlen. Dieser soll die geringere Leistung der neuen Arbeitskraft ausgleichen. Förderhöhe und Dauer hängen immer vom Einzelfall ab. Lesen Sie mehr in unserem Merkblatt zum Eingliederungszuschuss. Mit unseren eServices können Sie den Fragebogen zum Eingliederungszuschuss online an die zuständige Agentur für Arbeit senden. Sie haben Fragen? Wenden Sie sich an Ihren Ansprechpartner oder Ihre Ansprechpartnerin in der zuständigen Agentur für Arbeit.

Wir unterstützen Sie auch mit der Förderung von Arbeitsverhältnissen. Jobcenter können einen zeitlich befristeten Zuschuss zum Arbeitsentgelt und eine notwendige sozialpädagogische Betreuung zahlen. Dieser soll die geringere Leistung der neuen Arbeitskraft ausgleichen. Förderhöhe und Dauer hängen immer vom Einzelfall ab. Das Jobcenter berät Sie gerne.

Gut zu wissen: Beide Förderungsmöglichkeiten müssen Sie beantragen, bevor Ihre neue Mitarbeiterin oder Ihr neuer Mitarbeiter die Arbeit aufnimmt. Eine normale betriebsübliche Einarbeitung kann nicht gefördert werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Zuschuss.

Es gibt viele Programme und Maßnahmen, die das möglich machen. Dabei erhält die Arbeitskraft eine individuelle Förderung, die an die zukünftigen Aufgaben angepasst ist. Je nach Bedarf können das kurze Lehrgänge oder längere Kurse sein. Zum Beispiel können unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für eine IT-Schulung oder den Gabelstapler-Führerschein übernommen werden. Die zuständige Beratungsfachkraft erklärt gerne, welche Leistungen konkret in Frage kommen.

Das geht etwa mit einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Arbeitgeber (MAG). Diese wird gefördert, wenn sich dadurch die Aussicht auf Eingliederung verbessert. Die Bewerberin oder der Bewerber arbeitet dann für eine bestimmte Zeit im Betrieb. So können Sie direkt am Arbeitsplatz feststellen, ob er oder sie für die Stelle geeignet ist.

Eine solche Maßnahme kann bis zu sechs Wochen gefördert werden. Sie muss vom zuständigen Jobcenter oder der Agentur für Arbeit genehmigt werden.