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Kurzarbeitergeld – Informationen für Arbeitgeber

Kurzarbeitergeld kann Arbeitsplätze sichern. Wir erläutern Ihnen die wichtigsten Punkte.

Kurzarbeitergeld ist eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung. Unter folgenden Voraussetzungen haben Sie darauf Anspruch: Ihr Arbeitgeber muss die regelmäßige Arbeitszeit kürzen und hat dies der zuständigen Agentur für Arbeit angezeigt. In den meisten Fällen geschieht dis aus konjunkturellen Gründen, das heißt, weil die wirtschaftliche Lage Ihres Betriebes schlecht ist.

Das Kurzarbeitergeld soll Ihren Verdienstausfall zumindest teilweise wieder ausgleichen. Außerdem kann Ihr Arbeitsplatz erhalten bleiben, obwohl die aktuelle Situation Ihres Betriebes Entlassungen notwendig machen würde.

Weitere Informationen zum Kurzarbeitergeld erhalten Sie im Merkblatt Kurzarbeitergeld.

Wenn aus bestimmten Gründen die betriebsübliche Arbeitszeit vorübergehend gekürzt wird, können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld erhalten. Das soll den Verdienstausfall teilweise ausgleichen. Ziel ist es, dass Beschäftigte nicht gekündigt werden, sondern im Betrieb bleiben können. Es gibt drei unterschiedliche Formen:

Konjunkturelles Kurzarbeitergeld: Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung oder ein unvorhersehbares Ereignis kann Kurzarbeit notwendig machen. Auch dann kann es Kurzarbeitergeld geben. Maximal kann es für zwölf Monate bezogen werden. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt Kurzarbeitergeld Arbeitgeber .

Saisonales Kurzarbeitergeld: Es kann gezahlt werden, wenn wegen der Witterung oder wegen Auftragsmangel in Betrieben der Bauwirtschaft nicht gearbeitet werden kann. Die sogenannte Schlechtwetterzeit beginnt für Betriebe des Gerüstbaugewerbes im November. Für das Baugewerbe, das Dachdeckerhandwerk und den Garten- und Landschaftsbau beginnt sie im Dezember. Für alle endet sie im März. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt Saison-Kurzarbeitergeld .

Transfer-Kurzarbeitergeld: Es kann bezahlt werden, um bei betrieblichen Umstrukturierungen Entlassungen zu vermeiden. Weitere Informationen dazu gibt es im Merkblatt Transferleistungen und in den Qualitätskriterien für erfolgreiche Transfermaßnahmen .

Der Arbeitgeber beantragt das Kurzarbeitergeld. Dazu muss er zunächst den anstehenden Arbeitsausfall anzeigen:

Danach kann er die Leistungsanträge und alle weiteren nötigen Formulare einreichen. Welche das sind, unterscheidet sich je nach Form des Kurzarbeitergeldes. Alle Formulare und Merkblätter finden Sie in unserem Download-Center.

 

Die Höhe des Kurzarbeitergeldes richtet sich nach dem Nettoentgeltausfall im Anspruchszeitraum. Dieser beträgt maximal 12 Monate, kann aber vorübergehend unterbrochen werden.

Diese Tabellen helfen Ihnen bei der Berechnung: