Bildungszielplanung 2026 der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg

Die Bildungsschwerpunkte orientieren sich an Arbeitsmarkt und Kund*innen

Die schwierige wirtschaftliche Lage 2025 ging nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorbei. Die Arbeitslosigkeit insbesondere im Bereich SGB III ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und die Arbeitgeber*innen meldeten weniger neue Stellen. Angesichts dieser anhaltenden Effekte ist gemessen an den Vorjahren von einem dauerhaft eingetrübten regionalen Arbeitsmarkt zu sprechen – auch wenn im deutschlandweiten Vergleich Ansbach-Weißenburg eine sehr moderate Arbeitslosigkeit verzeichnet.

Diese Entwicklung wurde bei der Bildungszielplanung der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg berücksichtigt und spiegelt sich in den Bildungsschwerpunkten 2026 wider. Besondere Bedeutung messen wir den Maßnahmen bei, die zu einem Abschluss oder einer berufsanschlussfähigen Teilqualifikation führen. Die Planung wurde gemeinsam mit den zugehörigen Jobcentern Ansbach Stadt, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen erstellt.

Wir orientieren uns bei der Planung neben dem aktuellen Fachkräftebedarf und den damit einhergehenden Kompetenzausprägungen auch an den individuellen Bedarfen unserer Kunden*innen. Ziel aller Qualifizierungen ist die Reduzierung des Fachkräftemangels und die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt.

Die Ausgabe eines Bildungsgutscheines ist stets eine Einzelfallentscheidung und abhängig vom Bildungsbedarf eines*einer Kund*in sowie der aktuellen Lage und Bedarfe des Arbeitsmarktes.

Die Bildungszielplanung dient hierbei lediglich als Orientierungshilfe und ist keine abschließende Aufzählung. Aus den aufgeführten Bildungszielen lassen sich keine individuellen Ansprüche auf eine berufliche Weiterbildung ableiten. Interessierte Kunden*innen müssen vor Beginn eines Kurses mit der Agentur für Arbeit in Kontakt treten, um im Rahmen eines Beratungsgespräches abzuklären, ob die persönlichen Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung vorliegen.