Arbeitsagentur trifft Schülerrat

Noch mehr als 400 freie Ausbildungsstellen für diesen Sommer, zugleich wissen viele junge Menschen bisher nicht, welchen Berufsweg sie nach dem Schulabschluss einschlagen wollen.  Warum das so ist und wie die Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützen kann, wollte Agenturleiterin Katharina Henkel von Vertretern des Kreis-schülerrates Hersfeld-Rotenburg erfahren. 

22.05.2026 | Presseinfo Nr. 43

Noch mehr als 400 freie Ausbildungsstellen für diesen Sommer, zugleich wissen viele junge Menschen bisher nicht, welchen Berufsweg sie nach dem Schulabschluss einschlagen wollen.  Warum das so ist und wie die Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützen kann, wollte Agenturleiterin Katharina Henkel von Vertretern des Kreis-schülerrates Hersfeld-Rotenburg erfahren. 
Die stellvertretenden Vorsitzenden Jan Goldmann und Vorstandsmitglied Max Dörfer waren auf ihre Einladung in die Arbeitsagentur gekommen und fassten die Gründe für die teilweise Orientierungslosigkeit kurz und knapp zusammen: „Es gibt einfach zu viele Optionen. Wir würden uns wünschen, dass Berufsorientierung früher in der Schule thematisiert wird. Auch im Gymnasium. Viele machen Schule nur weiter, weil sie sich nicht entscheiden können. Oder weil die Eltern das so wollen.“  
Bei mehr als 22.000 unterschiedlichen Studiengängen und über 300 Ausbildungsberu-fen kein Wunder. Wer sich in diesem riesigen Angebot zurechtfinden will, benötigt Unterstützung. Diese erhalten junge Menschen durch die Berufsberaterinnen und -berater, die in allen Schulen im Landkreis präsent sind. „Unsere Beratung kostet nichts, und vor allem sind wir neutral. Wir beraten nicht zu Ausbildung, sondern zu Möglichkei-ten“, erklärte Katharina Henkel. Damit dieses Angebot möglichst jede Schülerin und jeden Schüler erreicht, machten die Schülervertreter einen Vorschlag: Ein Infoabend für alle Klassen, in denen sich die Berufsberatung vorstellt. Gerne online und rechtzeitig für eine Entscheidung bezüglich des Übergangs in die Oberstufe. Wichtig seien auch Beispiele von „echten“ Lebensläufen, um mögliche Zukunft erlebbar zu machen.