Gute Voraussetzungen für Entlastung  am Arbeitsmarkt

- Rückgang der Arbeitslosigkeit – Arbeitslosenquote sinkt auf 6,3 Prozent

- Weniger Anmeldungen in Arbeitslosigkeit, viel mehr Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit 

- Nachfrage nach Arbeitskräften ist gesunken

28.08.2026 | Presseinfo Nr. 27

Die Arbeitslosigkeit ist im August gesunken. Damit währte die Sommerpause am Arbeitsmarkt nur zwei Monate. „Mit dem Ende der Ferien konnten schon wieder viel mehr Menschen in Aus-, Weiterbildung und Beschäftigung einmünden“,  informiert der stellvertretende Agenturleiter Steffen Marx.

Bereits im Juli zeigte sich der regionale Arbeitsmarkt ungewöhnlich aufnahmefähig. Die Unternehmen hatten steigenden Personalbedarf. Dieser ist nun zwar wieder etwas zurückgegangen, liegt aber höher als im August des letzten Jahres. „Die Voraussetzungen für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit im Herbst sind also gut“, so Marx.

Ausdrücklich weist Marx auf noch offene Ausbildungsstellen hin, die gute Chancen auf eine solide Berufsausbildung bieten. „Die Bandbreite ist vielfältig und reicht von technischen Berufen in der Industrie, über Bauberufe, Berufe in der Logistik, im Verkauf, im Büro und in der Informatik sowie als medizinische Fachangestellte“.

 

Arbeitsmarkt: Gesamtzahl und Quote:

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach im August 2026 leicht gesunken. 12 034 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 135 Personen weniger (- 1,1 Prozent) als im Juli und 202 Personen (- 1,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im August 6,3 Prozent, nach 6,4 Prozent im Juli. Vor einem Jahr lag sie bei 6,2 Prozent.

Bewegungen (An- und Abmeldungen):

Im vergangenen Monat meldeten sich weniger Menschen arbeitslos. Insgesamt waren es rund 2 400  Personen, 6,2 Prozent weniger als im Juni. Davon kamen rund 800 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit, das waren 3,3 Prozent weniger als im Vormonat. Auch die Anmeldungen nach Aus- und Weiterbildung sind nach den Ferien wieder rückläufig (- 13,5 Prozent). Im August des vorigen Jahres wurden jedoch etwas weniger Personen arbeitslos, in diesem Jahr sind es 4,0 Prozent mehr. 

Erfreulicherweise gelang es auch im August trotz Ferien- und Urlaubszeit deutlich mehr Menschen, eine neue Beschäftigung aufzunehmen (+ 13,4 Prozent zum Juli). Bemerkenswert auch die Steigerung der Aus- und Weiterbildungsstarts gegenüber Juli (+ 39,3 Prozent), wobei der August DER Ausbildungsmonat schlechthin ist. 

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt unmissverständlich, dass Arbeits- und Ausbildungsmarkt aktuell sehr aufnahmefähig ist. Rund ein Viertel mehr Menschen als vor einem Jahr beendeten ihre Arbeitslosigkeit. Annähernd 50 Prozent höher fielen die Abmeldungen in Aus- und Weiterbildung aus. 

Stellen:

Nachdem in diesem Jahr auch während der Ferien intensiver Personalbedarf bestand und Stellenangebote umfangreich zur Verfügung standen, wurden im August mit 510 deutlich weniger Vakanzen     (- 26,7 Prozent) übermittelt. Dennoch waren dies 7,6 Prozent mehr als im August 2025. 3 956 Stellen sind zurzeit im Bestand. Das sind ebenfalls weniger als im Juni (- 2,3 Prozent) und mehr als vor einem Jahr (+ 5,9 Prozent).

 

Arbeitslosenquoten nach Geschäftsstellen:

  • Agenturbezirk Bad Kreuznach insgesamt: 12 034 Arbeitslose (- 135)                   

  • fiel von 6,4 Prozent auf 6,3 Prozent (Vorjahr 6,2 Prozent)                      

  • Bad Kreuznach: 4 544 Arbeitslose (- 51)                        

  • fiel von 7,1 Prozent auf 7,0 Prozent (Vorjahr 7,1 Prozent)

  • Idar-Oberstein: 3 180 Arbeitslose (+ 10)                         

  • stieg von 7,3 Prozent auf 7,4 Prozent (Vorjahr 7,2 Prozent)

  • Kirn: 1 673 Arbeitslose (- 14)                                         

  • stagnierte auf 7,4 Prozent (Vorjahr 7,0 Prozent)

  • Simmern: 1 731 Arbeitslose (- 58)                                  

  • fiel von 4,8 Prozent auf 4,6 Prozent (Vorjahr 4,6 Prozent)

  • Boppard: 906 Arbeitslose (- 22)                                     

  • fiel von 4,1 Prozent auf 4,0 Prozent (Vorjahr 3,7 Prozent)

     

Überblick über die Arbeitsmärkte auf Kreisebene:

Landkreis Bad Kreuznach:

Arbeitsmarkt: Gesamtzahl und Quote:

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Bad Kreuznach im August 2026 leicht gesunken. 6 217 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 65 Personen weniger (- 1,0 Prozent) als im Juli und 63 Personen (+ 1,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote fiel von 7,2 Prozent auf 7,1 Prozent. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 7,1 Prozent.

Bewegungen:

Im vergangenen Monat meldeten sich weniger Menschen arbeitslos. Insgesamt waren es 1 183  Personen, rund zehn Prozent weniger als im Juli. Davon kamen 364 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit, das waren 9,0 Prozent weniger als im Vormonat. Auch die Anmeldungen nach Aus- und Weiterbildung sind nach den Ferien wieder rückläufig (- 13,1 Prozent). Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat sind in diesem August weniger Menschen arbeitslos geworden (- 1,0 Prozent).   

Erfreulicherweise gelang es auch im zweiten Urlaubs- und Ferienmonat deutlich mehr Menschen, eine neue Beschäftigung aufzunehmen (+ 15,3 Prozent zum Juli). Bemerkenswert auch die Steigerung der Aus- und Weiterbildungsstarts gegenüber Juli (+ 37,9 Prozent), wobei der August DER Ausbildungsmonat schlechthin ist. 

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt unmissverständlich, dass Arbeits- und Ausbildungsmarkt aktuell sehr aufnahmefähig ist. Rund ein Viertel mehr Menschen als vor einem Jahr beendeten ihre Arbeitslosigkeit. Annähernd 40 Prozent höher fielen die Abmeldungen in Aus- und Weiterbildung aus. Stellen:
Nachdem in diesem Jahr auch während der Ferien intensiver Personalbedarf bestand und Stellenangebote umfangreich zur Verfügung standen, wurden im August mit 210 deutlich weniger Vakanzen      (- 35,6 Prozent) übermittelt. Dies waren auch  7,1 Prozent weniger als im August 2025. 

1 373 Stellen sind zurzeit im Bestand. Das sind minimal weniger als im Juli (- 0,5 Prozent) und mehr als vor einem Jahr (+ 13,4 Prozent).

 

Landkreis Birkenfeld:

Arbeitsmarkt: Gesamtzahl und Quote:

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Birkenfeld im August 2026 nur sehr leicht gestiegen. 3 180 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 10 Personen oder 0,3 Prozent mehr als im Juli und 79 Personen bzw. 2,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,3 Prozent auf 7,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 7,2 Prozent.

Bewegungen: 

Im vergangenen Monat meldeten sich mehr Menschen arbeitslos. Insgesamt waren es 619 Personen, 6,5 Prozent mehr als im Juli. Davon kamen 241 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit, das war rund ein Viertel mehr als im Vormonat. Die Anmeldungen nach Aus- und Weiterbildung sind nach den Ferien hingegen rückläufig (- 11,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind in diesem August mehr Menschen arbeitslos geworden (+ 13,4 Prozent).   

Erfreulicherweise gelang es auch im zweiten Urlaubs- und Ferienmonat deutlich mehr Menschen, eine neue Beschäftigung aufzunehmen (+ 9,8 Prozent zum Juli). Bemerkenswert auch die Steigerung der Aus- und Weiterbildungsstarts gegenüber Juli (+ 62,2 Prozent), wobei der August DER Ausbildungsmonat schlechthin ist. 

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt unmissverständlich, dass Arbeits- und Ausbildungsmarkt aktuell sehr aufnahmefähig ist. Fast 20 Prozent mehr Menschen als vor einem Jahr beendeten ihre Arbeitslosigkeit. Rund 75 Prozent höher fielen die Abmeldungen in Aus- und Weiterbildung aus.

Stellen:
Nachdem in diesem Jahr auch während der Ferien intensiver Personalbedarf bestand und Stellenangebote umfangreich zur Verfügung standen, wurden auch im August erneut mehr Vakanzen (+ 13,7 Prozent) übermittelt. Dies waren auch 28,4 Prozent mehr als im August 2025. 

488 Stellen sind zurzeit im Bestand. Das sind etwas mehr als im Juli (+ 5,9 Prozent), aber weniger als vor einem Jahr (- 2,6 Prozent).

 

Rhein-Hunsrück-Kreis:

Arbeitsmarkt: Gesamtzahl und Quote:

Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Rhein-Hunsrück-Kreis im August 2026 leicht gesunken. 2 637 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 80 Personen weniger (- 2,9 Prozent) als im Juli und 60 Personen bzw. 2,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote fiel von 4,5 Prozent auf 4,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 4,3 Prozent.

Bewegungen:

Im vergangenen Monat meldeten sich weniger Menschen arbeitslos. Insgesamt waren es 601 Personen, zehn Prozent weniger als im Juli. Davon kamen 192 Personen direkt aus einer Erwerbstätigkeit, das waren 16,9 Prozent weniger als im Vormonat. Auch die Anmeldungen nach Aus- und Weiterbildung sind nach den Ferien wieder rückläufig (- 16,6 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind in diesem August mehr Menschen arbeitslos geworden (+ 5,6 Prozent).   

Erfreulicherweise gelang es auch im zweiten Urlaubs- und Ferienmonat deutlich mehr Menschen, eine neue Beschäftigung aufzunehmen (+ 13,4 Prozent zum Juli). Bemerkenswert auch die Steigerung der Aus- und Weiterbildungsstarts gegenüber Juli (+ 20,5 Prozent), wobei der August DER Ausbildungsmonat schlechthin ist. 

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt unmissverständlich, dass Arbeits- und Ausbildungsmarkt aktuell sehr aufnahmefähig ist. 13,4 Prozent mehr Menschen als vor einem Jahr beendeten ihre Arbeitslosigkeit. Rund 20 Prozent höher fielen die Abmeldungen in Aus- und Weiterbildung aus.

Stellen:

Nachdem in diesem Jahr auch während der Ferien intensiver Personalbedarf bestand und Stellenangebote umfangreich zur Verfügung standen, wurden im August mit 151 deutlich weniger Vakanzen   (- 36,8 Prozent) übermittelt. Dennoch waren dies 14,4 Prozent mehr als im August 2025. 1 095 Stellen sind zurzeit im Bestand. Das sind ebenfalls weniger als im Juni (- 7,7 Prozent) und mehr als vor einem Jahr (+ 1,5 Prozent).

Ausbildungsmarkt:

Rund 1 500 junge Menschen haben sich seit Oktober bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit ausbildungsstellensuchend gemeldet. Das waren 4,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Demgegenüber stehen mehr als 2 000 Berufsausbildungsstellen, dies sind 5,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Damit kommen auf 100 Berufsausbildungsstellen 75 Bewerberinnen und Bewerber. Aktuell sind noch rund 470 Ausbildungsstellen offen und noch 360 Jugendliche auf der Suche.

Die Bilanz zum Abschluss des Ausbildungsjahres wird zum Stichtag 30. September ermittelt und im Oktober veröffentlicht.