Die Bildungszielplanung ist das Ergebnis einer an den Bedarfen unserer arbeitslosen und arbeitsuchenden Kundinnen und Kunden ausgerichteten und mit der Nachfrageseite gespiegelten Analyse auf der Basis von Engpassbetrachtungen auf der Stellenseite.
Sie dient der regionalen Unterstützung des Strukturwandels und stellt eine Orientierungshilfe für die Vorbereitung geförderter Integrationen von arbeitslos und arbeitsuchend gemeldeter Kundinnen und Kunden aus beiden Rechtskreisen dar. Die Bildungszielplanung soll zudem Transparenz zu den Bildungsbedarfen des regionalen Arbeitsmarktes bieten.
Digitale Lernformen fließen zunehmend in vorhandene Bildungsangebote ein. Dadurch bestehen auch Möglichkeiten andere überregionale Bildungsanbieter mit Spezialisierungen zu nutzen. Im Dialog mit Bildungsträgern darauf hinzuwirken, Maßnahmen auch in Teilzeitform anzubieten, ist ein weiterer Ansatz zur besseren Einbeziehung von Zielgruppen. So können auch Personen mit Betreuungspflichten und Mobilitätseinschränkungen eher Weiterbildungsangebote wahrnehmen.
Bei der Umsetzung einer bedarfsgerechten und marktnahen Qualifizierung legen wir Wert auf:
- Enge Zusammenarbeit der Arbeitsvermittlung mit dem Arbeitgeberservice (Bedarfe der Wirtschaft, Anforderungen an die Arbeitnehmenden)
- Die zeitnahe Umsetzung notwendiger Qualifizierungen sowie abschlussorientierte Maßnahmen, auch in Form von Teilqualifizierungen mit kundenbezogener Vorbereitung auf die anstehenden Prüfungen bei den Kammern
- Weiterbildungsangebote mit hohem Praxisanteil
Die u.a. Übersicht soll eine Orientierungshilfe bei der Beratung von Kundinnen und Kunden darstellen, für die eine Qualifizierung oder berufliche Neuorientierung eine Perspektive ist. Es handelt sich nicht um eine abschließende Aufzählung oder Vorgabe.