Arbeitsmarkt im März: Deutliche Frühlingsimpulse lassen auf sich warten

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März gegenüber dem Vormonat um 376 auf insgesamt 23.613 gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 7,1. Das entspricht dem Wert vor einem Jahr. Die Entwicklung zum Vorjahresmonat in Zahlen: +300 oder 1,3 Prozent.

31.03.2026 | Presseinfo Nr. 14

„Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, dessen
Auswirkungen auf die Arbeits- und Berufswelt spürbar sind. Deutschland, und natürlich auch
unsere Region, befindet sich im Strukturwandel: Dekarbonisierung - also der Kampf gegen
den Klimawandel - Digitalisierung und Demografie verändern den Arbeitsmarkt. Die aktuelle
wirtschaftliche Gesamtlage und die geopolitischen Unsicherheiten verstärken die
Herausforderungen durch den strukturellen Wandel“, beschreibt Kerstin Kuechler-Kakoschke,
Leiterin der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar, die aktuelle Situation. „Die Digitalisierung
und Automatisierung betreffen in verschiedenen Intensitätsstufen mittlerweile alle Branchen.
Zahlreiche KI-Anwendungen haben Marktreife erlangt und wurden in Unternehmen und
Verwaltungen implementiert. Es gilt für Beschäftigte und auch Arbeitslose, stets am Ball zu
bleiben, was die veränderten Anforderungen der Arbeitswelt angeht.“

Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung, die neben den Arbeitslosen auch Personen erfasst, die erkrankt sind
oder an Maßnahmen teilnehmen, lag im aktuellen Berichtsmonat bei 28.890 Personen, dies
sind 0,3 Prozent oder 92 Personen mehr als vor einem Jahr.
Zahl der gemeldeten Arbeitsstellen
Im Bezirk der Agentur für Arbeit Braunschweig – Goslar waren im März 4.340 Arbeitsstellen
gemeldet, gegenüber dem Vormonat ist das ein Minus von 72 oder 1,6 Prozent. Im Vergleich
zum Vorjahresmonat gab es 914 Stellen weniger (–17,4 Prozent). Arbeitgeber meldeten im
März 1.164 neue Arbeitsstellen, seit Jahresbeginn insgesamt 2.941.

TOP5
Die TOP5 der gemeldeten Arbeitsstellen von Braunschweig bis Braunlage:
Fachkräfte im Verkauf (154 Stellen), Fachkräfte im Schweißen (131 Stellen), Reinigungshelfer
(109 Stellen), Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege (100 Stellen), sowie in der
Kinderbetreuung (96 Stellen).

Die Diskrepanz zwischen arbeitslosen Helfern und geeigneten Stellen auf Helferebene
"Qualifizierung ist der Schlüssel zum Erfolg auf dem Arbeitsmarkt. Durch die Weiterbildung
und das Erwerben neuer Fähigkeiten können Arbeitssuchende ihre Chancen auf eine Stelle
verbessern und ihre Zukunft sichern,“ kommentiert die Agenturchefin die Zahlen und wirbt für
Qualifizierung.