Arbeitslosenquote des Jahres 2025 in Bremerhaven mit 14,5% unverändert, aber auf sehr hohem Niveau

Arbeitsangebot geht zurück – weiterhin viele offene Stellen im Bestand

 

Arbeitslosigkeit sinkt bei Ausländern und steigt bei Akademikern und Älteren

06.02.2026 | Presseinfo Nr. 13

Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt 2025:  

9.087

Veränderung gegenüber Vorjahr:

+48 bzw.  +0,5 %

Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt 2025:

Veränderung gegenüber Vorjahr:                           

14,5 %

+0,0 %

 

 

Nur geringer Anstieg der Arbeitslosenzahl für das Jahr 2025, Quote bleibt bei 14,5%

In der Stadt Bremerhaven lag die durchschnittliche Arbeitslosigkeit im Jahr 2025 bei 9.087 Personen, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 48 Personen oder +0,5%. Unter den Arbeitslosen waren im Dezember 2025 insgesamt 497 Menschen aus der Ukraine, weniger als im Dezember 2024 mit 540 Personen. 

Die durchschnittliche Arbeitslosenquote betrug im zurückliegenden Jahr in der Stadt Bremerhaven 14,5% und lag damit auf dem Wert des Vorjahres. Vor zehn Jahren lag die Quote noch höher bei 15,1%.

 

Mehr Menschen als im Vorjahr konnten Arbeitslosigkeit mit einer Erwerbstätigkeit 

beenden

Fast stabil blieb die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt 2025, nur ein leichtes Plus von 0,5% oder +48 arbeitslos gemeldeten Personen zum Vorjahr gab es in Bremerhaven. Verschiedene dynamische Einflüsse prägten das am Ende stabile Ergebnis am Arbeitsmarkt.

Die Zugänge in Arbeitslosigkeit lagen mit 17.297 Personen über dem Vorjahresniveau (+112 Personen oder +0,7 Prozent). Den stärksten Zugang in die Arbeitslosigkeit gab es aus der sog. Nichterwerbstätigkeit (+6.788 Personen), es waren 254 Menschen mehr als im Vorjahr (+3,9%). 

Ein Beenden ihrer Arbeitslosigkeit gelang 2025 insgesamt 17.393 Personen. Das waren 264 Menschen oder 1,5% mehr als im Jahresdurchschnitt 2024. Am häufigsten wechselten sie in die Nichterwerbstätigkeit, das taten 7.277 Personen (+314 Personen oder +4,5% zum Jahresdurchschnitt 2024).

Der Wechsel aus einer Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit fand 2025 seltener statt als noch 2024. Die Zugänge aus Erwerbstätigkeit in die Arbeitslosigkeit sanken auf 5.556 Personen, 167 Menschen weniger als im Vorjahr (-2,9%). 

Für Arbeitslose zeigte sich der Arbeitsmarkt leicht aufnahmefähiger als im Vorjahr: 47 Personen mehr (+1,0%) als in 2024 gelang ein Abgang in die Erwerbstätigkeit. Insgesamt 4.701 Personen könnten im Jahr 2025 ihre Arbeitslosigkeit so beenden.

Insgesamt lag die Zahl der Abgänge aus Arbeitslosigkeit (17.393 Personen) um 96 Personen über der Zahl der Zugänge aus Arbeitslosigkeit.

Nach einer Ausbildung oder einer Maßnahme wechselten 2025 in der Jahressumme 4.619 Personen in die Arbeitslosigkeit, das waren 130 Personen oder 2,9% mehr als 2024. Andererseits beendeten 2025 weniger Menschen als im Vorjahr mit einer Ausbildung oder Maßnahme ihre Arbeitslosigkeit: Insgesamt 4.158 ehemals Arbeitslosen gingen in eine Ausbildung oder Maßnahme, ein Minus von 3,4% oder -147 Personen.

 

Statement zum Jahresverlauf 2025 

Joachim Ossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven: „Die schwierige konjunkturelle Lage hat sich im letzten Jahr leider fortgesetzt, da die belastenden Rahmenbedingungen wie hohe Energiepreise und der Ukrainekrieg weiter bestanden haben. Verschärfend kam die Zollpolitik der USA dazu, die erhebliche Unsicherheiten für die Exportwirtschaft mit sich gebracht hat. Trotzdem lief die Arbeitsmarktentwicklung in Bremerhaven nicht linear im Jahr 2025. In schwachen Phasen lag die Arbeitslosigkeit über dem Vorjahresniveau, doch zum Jahresende gab es auch starke Monate, in denen die Ergebnisse besser waren als 2024.  Am Ende verharrte die Arbeitslosenquote bei 14,5%, ein sehr hoher Wert, wenn auch besser als noch vor zehn Jahren. 

Das Angebot offener Stellen ist weiterhin hoch, aber mit abnehmender Tendenz. Der jahresdurchschnittliche Stellenbestand hat sich um 100 Stellen oder -7,1 Prozent auf 1.298 Stellen verringert. Der Rückgang traf bis auf wenige Ausnahmen fast alle Branchen. Im Jahresdurchschnitt zeigte der Vorjahresvergleich positive Entwicklungen vor allem im Bereich „Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung“ sowie der Arbeitnehmerüberlassung. Weniger Stellenangebote kamen insbesondere aus den Bereichen „Verkehr und Lagerei“, dem verarbeitenden Gewerbe sowie der öffentlichen Verwaltung. 

Das Matching von Angebot und Nachfrage am Markt bleibt schwierig. Die Vakanzzeit offener Stellen ist gestiegen auf nun 151 Tage (2024: 138 Tage). Medizinische Gesundheitsberufe sind weiterhin stark davon betroffen. Als Vermittler arbeiten wir intensiv daran, zum Beispiel durch Qualifizierungsangebote den Wechsel aus der Arbeitslosigkeit in den Beruf zu erleichtern.

Im Jahr 2025 zeigten sich positive Ergebnisse bei der Integration ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unseren Arbeitsmarkt. Im Gegensatz zur durchschnittlichen Gesamtentwicklung von +0,5% ging hier die Arbeitslosigkeit um -1,4% zurück. Das wirkt sich auch auf die Beschäftigung aus: sie stieg im Vergleich zum Vorjahr in der Gruppe der Ausländer an (+68 Personen), bei den Deutschen dagegen sank sie um 398 Personen. 

Die Arbeitslosigkeit in den Rechtskreisen entwickelte sich unterschiedlich, nur in der Arbeitslosenversicherung (SGB III), dem Aufgabengebiet der Arbeitsagentur, kam es zu einem Anstieg. Bei den Jobcentern im SGB II entwickelte sich die Arbeitslosigkeit rückläufig.“

 

Mehr Menschen in der Arbeitslosenversicherung, aber weniger in der Grundsicherung

Arbeitsagentur: In der Stadt Bremerhaven waren 2025 jahresdurchschnittlich 2.114 Personen bei der Agentur für Arbeit (nach Sozialgesetzbuch III) arbeitslos gemeldet, ein Anstieg zum Vorjahr um 95 Personen oder +4,7 Prozent.

Jobcenter: In Bremerhaven waren mit 6.973 Personen im zurückliegenden Jahresdurchschnitt 47 Arbeitslose (-0,7%) weniger gemeldet (nach dem Sozialgesetzbuch II) als im Vorjahr 2024.

 

Unterbeschäftigung ging zurück im Jahresdurchschnitt 2025

Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven die umfassenderen Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, aber z.B. im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden. Nicht enthalten sind Beschäftigte in Kurzarbeit, weil diese Daten erst mit mehrmonatiger zeitlicher Verzögerung erhoben werden können.

Nach dieser Definition waren im Jahresdurchschnitt 2025 in Bremerhaven 11.269 Personen in der Unterbeschäftigung. Das waren 153 Personen weniger als im Vorjahr (2024: 11.422 Personen). 

Die Unterbeschäftigungsquote im Jahresdurchschnitt sank von 17,8 Prozent im Jahr 2024 auf 17,4 Prozent im Jahr 2025. 

 

Weniger sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, etwas mehr Teilzeitbeschäftigte

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (ohne ausschließlich geringfügig Beschäftigte) lag bei 45.948 Personen (Stichtag 30. Juni 2025). Das waren weniger Beschäftigte als im Vorjahr (-0,7%) sowie im Vorvorjahr 2023 (-0,7%).

Bezogen auf die Gruppe der ausschließlich geringfügig Beschäftigten (6.144 Personen) fällt der Rückgang mit -2,7% deutlich stärker aus als der Rückgang der Gesamtbeschäftigung.

Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug unverändert rund ein Drittel (33,6%). Zum Vorjahr gab es einen Anstieg dieser Beschäftigungsart um 0,4 Prozent. 

Zugang an neuen Stellen um beinah 10 Prozent gesunken, Bestand weiter auf hohem Niveau 

Die Nachfrage nach Arbeitskräften durch die Betriebe über die Agentur für Arbeit Bremerhaven ging 2025 gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Zahl der neu gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen (Zugang) sank um knapp 10 Prozent (-9,9% oder -317 Stellen) verglichen zum Jahresdurchschnitt 2024 auf 2.870 Stellen in der Jahressumme 2025. 

Der Bestand an gemeldeten Stellen insgesamt wurde kleiner. Das Angebot erreichte im Jahresdurchschnitt 1.298 Stellen, ein Rückgang um 100 Stellen oder -7,1%. Er liegt im längerfristigen Vergleich aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

 

Die Entwicklung des (sozialversicherungspflichtigen) Stellenzugangs verlief in den Wirtschaftsbereichen im zurückliegenden Jahr unterschiedlich. Hinter dem allgemeinen Minus von 9,9% steckten auch Anstiege, wie zum Beispiel +94,7% im Bereich „Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung“ oder +19,2% Stellen in der Arbeitnehmerüberlassung. Die Rückgänge sind unterschiedlich ausgeprägt. Die Stellenmeldungen aus dem Bereich „Verkehr und Lagerei“ lagen um -64,4% unter dem Vorjahr, das verarbeitende Gewerbe meldete –27,0% und die öffentliche Verwaltung -21,1% weniger Stellen. 

Der Anteil der Zugänge von Arbeitsangeboten aus der Zeitarbeit an den Gesamtzugängen stieg von 16,7% im Jahr 2024 auf 22,1% im Jahr 2025. Weiterhin kommt aus der Arbeitnehmerüberlassung der größte Anteil am sozialversicherungspflichtigen Stellenzugang. 

Eine auffallende Verringerung zeigte sich beim Anteil der gemeldeten Stellen aus dem Bereich Verkehr/Lagerei: er sank von 8,6% im Jahr 2024 um über die Hälfte auf nun 3,4% im Jahr 2025.

Arbeitsmarkt nach besonderen Personengruppen: geringere Arbeitslosigkeit bei Ausländern, schwache Arbeitsmarktentwicklung für fast alle anderen

Die Arbeitslosigkeit stieg im Jahresdurchschnitt 2025 über alle Personen um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Bei mehreren der gesondert betrachteten Personengruppen fiel der Anstieg überdurchschnittlich aus: Mit +12,1% (53 Personen) gab es einen deutlichen Anstieg der Zahl arbeitsloser Akademiker auf 487 Personen. Darunter waren 293 Personen aus dem Ausland, aus der Ukraine kamen 129 Menschen. Unter den Älteren ab 55 Jahren stieg die Arbeitslosigkeit um 2,9% (+56 Personen) an, die Zahl der Langzeitarbeitslosen ging im Jahresdurchschnitt um 2,8% (102 Personen) in die Höhe. Auch unter den Jüngeren zwischen 15 und 25 Jahren lag der Anstieg mit +2,2% (+18 Personen) über dem Durchschnitt, die Frauen waren mit +1,4% (+55 Personen) betroffen.

Positiver als für den Durchschnitt zeigte sich die Arbeitsmarktentwicklung für ausländische Personen, bei ihnen sank die Arbeitslosigkeit um 1,4% (-48 Personen). Die Zahl der arbeitslosen Ausländer sank damit von 3.446 Personen im Jahr 2024 auf 3.398 im Jahr 2025. 

Einen Rückgang von -1,4% (-34 Personen) gab es bei den Arbeitslosen mit betrieblicher/schulischer Ausbildung.

 

 

Ausblick auf das Jahr 2026

Joachim Ossmann zu den Arbeitsmarktaussichten 2026: „Die wirtschaftlich unsicheren Rahmenbedingungen der Weltwirtschaft bestehen aktuell weiter. Verlässliche Einschätzungen zur weiteren Entwicklung in Bremerhaven sind daher schwierig. Die Konjunkturprognosen gehen auch für 2026 von keiner durchgreifenden Besserung aus. Auf ein baldiges Ende des Ukrainekrieges hoffen alle. Es steht zu erwarten, dass das Investitionspaket der öffentlichen Hand positive konjunkturelle Impulse setzt. Im Bereich des Hafens könnten positive Impulse auch aus Erweiterungsplänen der Bundeswehr erfolgen. Damit dürften auch die Chancen für Arbeitslose auf dem Arbeitsmarkt steigen. Wegen der demografischen Entwicklung mit zunehmender Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge wird es auch in 2026 einen hohen Ersatzbedarf für aus dem Erwerbsleben ausscheidende Fachkräfte in der Seestadt geben. Die Agentur für Arbeit hat zwar keinen direkten Einfluss auf die Wirtschaftsentwicklung in der Region. Wir können aber durch Förderung der Weiterbildung sowohl Arbeitslose als auch Beschäftigte besser gegen die Auswirkungen der Transformation in der Wirtschaft wappnen, indem wir die Beschäftigungsfähigkeit verbessern. Das werden wir auch im Jahr 2026 nach Kräften tun.“

 

Nina von Rittern, Geschäftsführerin des Jobcenters Bremerhaven:

„Das Jahr 2025 war kein einfaches. Der Arbeitsmarkt hat deutlich an Dynamik verloren. Gerade eine Stadt mit strukturellen Herausforderungen wie Bremerhaven trifft das besonders. Umso wichtiger war es für das Jobcenter Bremerhaven, auch unter schwierigen Bedingungen immer handlungsfähig zu sein.

Ein zentrales Thema war das zusätzliche Eingliederungsbudget. Auf dem Papier sah das nach Rückenwind aus. In der Praxis standen wir jedoch lange unter vorläufiger Haushaltsführung. Wer erst spät im Jahr Planungssicherheit bekommt, kann Fördermittel nicht mehr sinnvoll, nachhaltig und verantwortungsvoll einsetzen. Bereits ab April haben wir Förderaktivitäten ausgeweitet und intensiviert. Eine Investitionsquote von 81 Prozent ist vor diesem Hintergrund Ausdruck von seriösem wirtschaften. Das Vorjahr hat mit knapp 98% gezeigt, dass bei rechtzeitiger Bekanntgabe der verfügbaren Mittel eine bessere Investitionsquote erreicht wird.

Ich bin stolz auf dieses Haus. Trotz aller Widrigkeiten haben wir die uns gesteckten Ziele erreicht, insbesondere in den Bereichen der Integration in den Arbeitsmarkt und dem Bestand von Langzeitleistungsbeziehenden. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis engagierter, professioneller Arbeit meiner Mitarbeitenden. Sie haben den Blick auf die Menschen nicht verloren, obwohl der Gegenwind stärker geworden ist. Dafür gebührt ihnen mein ausdrücklicher Dank.

Der Blick nach vorn bleibt anspruchsvoll. Der Arbeitsmarkt wird auch 2026 unser zentrales Thema sein. Globale Krisen, Krieg und Unsicherheit wirken längst bis in die lokalen Arbeitsmärkte hinein. Hinzu kommt das parlamentarische Verfahren zur Reform des Bürgergeldes hin zu einer neuen Grundsicherung. Der aktuelle Entwurf enthält viele neue Aufgaben, Erwartungen und Pflichten für Jobcenter. Entscheidend wird sein, ob am Ende etwas entsteht, das praktikabel, umsetzbar und fair ist – für die Menschen wie für die Verwaltungen, die es umsetzen müssen.

Ich blicke mit meinem Team hoffnungsvoll und positiv in die Zukunft, dass wir künftig nicht nur neue Anforderungen bekommen, sondern auch die passenden Rahmenbedingungen, um sie gut erfüllen zu können. Denn eines hat dieses Jahr gezeigt: Wir können viel leisten – aber nicht zaubern. Helfen wird hierbei die fortschreitende Digitalisierung, mit deren Hilfe wir unsere Serviceleistungen für die Menschen ausbauen und stärken können.“

 

 

 

Statement Martin Günthner, Dezernent für Arbeit und Soziales beim Magistrat der Stadt Bremerhaven

„Angesichts einer schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage und einer auf hohem Niveau verbleibenden (Langzeit-)Arbeitslosigkeit haben wir in unseren Bemühungen nicht nachgelassen, mit gezielten Programmen (langzeit-)arbeitslosen Menschen neue berufliche Chancen zu eröffnen. Dabei ergänzen wir die Maßnahmen des Jobcenters durch kommunale Angebote sowie Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes. Wesentlich in diesem Zusammenhang ist die enge Abstimmung mit den arbeitsmarktpolitischen Akteuren.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Programme, die individuelle Zugänge zu Beschäftigung schaffen und deren Ergebnisse unserer Stadtgemeinde zugutekommen. So haben wir unter anderem Programme umgesetzt, die Ausbildungen im Erziehungsbereich ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs im Bereich der frühkindlichen Bildung leisten.

In Ergänzung zu den umfassenden Möglichkeiten der Regelförderung führen wir innovative Vorhaben fort. Mit dem Modellprojekt für Alleinerziehende und einem Projekt zur beruflichen Aktivierung von Frauen mit Migrationsbiografie konnten wir auch in 2025 wertvolle Impulse für die Gleichstellung von Frauen am Bremerhavener Arbeitsmarkt setzen. Ziel ist es hier, die teilnehmenden Frauen bei der Entwicklung beruflicher Perspektiven und der Heranführung an Beschäftigung Hilfestellung zu geben.

Unverändert hoch bleibt der Unterstützungsbedarf junger Menschen auf ihrem Weg in und durch die Ausbildung. Für besonders benachteiligte Zielgruppen wie alleinerziehende, geflüchtete oder geringqualifizierte Menschen sind weiterhin möglichst maßgeschneiderte und aufeinander ausgerichtete Angebote erforderlich, um ihre Beschäftigungsfähigkeit und ihre Vermittlungschancen zu erhöhen. Vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltslage haben wir unsere Anstrengungen intensiviert, die dafür notwendigen Finanzierungen einzuwerben.“

 

 

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