Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar - 45.985 Arbeitslose im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven - Abnahme der Arbeitslosenquote auf 10,5 Prozent - Aktuelle Arbeitskräftenachfrage gestiegen

Arbeitslosenzahl:  45.985

Veränderung gegenüber Vormonat: -340 bzw.   -0,7%

Veränderung gegenüber Vorjahresmonat: +89 bzw.   +0,2%

Arbeitslosenquote (+Vorjahreswert): 10,5% (10,5%)

 

27.02.2026 | Presseinfo Nr. 24

Arbeitslosigkeit im Februar leicht gesunken

Im Berichtsmonat Februar hat die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen abgenommen. Mit 45.985 Personen waren gegenüber dem Vormonat 340 Arbeitslose weniger im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven gemeldet. Dies entsprach einer Abnahme von -0,7 Prozent. Gegenüber dem Februar 2025 hat die Zahl der Arbeitslosen um 89 Personen oder +0,2% zugenommen. Die Arbeitslosenquote betrug im Februar 10,5% (Vormonat: 10,6%, Vorjahresmonat: 10,5%).

Abnahme der Arbeitslosenzahl in der Stadt Bremen 

Mit 34.468 arbeitslos gemeldeten Personen ist die Arbeitslosigkeit in der Stadt Bremen im Berichtsmonat Februar um 270 Personen oder -0,8 Prozent gesunken. Gegenüber dem  Vorjahresmonat waren 222 Personen mehr arbeitslos gemeldet (+0,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug im Berichtsmonat 11,0% (Vormonat 11,1%, Vorjahresmonat 11,0%). 

                                                                                                 

Weniger Arbeitslose in Bremerhaven

In der Stadt Bremerhaven sank die Zahl der Arbeitslosen im Februar. Mit 9.082 Personen gab es 85 gemeldete Arbeitslose weniger als im Januar (-0,9%). Gegenüber dem Vorjahr befanden sich 343 Personen weniger in der Arbeitslosigkeit (-3,6%). Die Arbeitslosenquote betrug im Februar 14,5% (Vormonat 14,6%, Vorjahr 15,1%). 

Mehr Arbeitslose im Landkreis Osterholz 

Im Berichtsmonat Februar ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Osterholz leicht gestiegen. Mit 2.435 arbeitslos gemeldeten Personen nahm die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 15 Personen oder +0,6 Prozent zu. Gegenüber dem Vorjahr gab es einen Anstieg um +210 Personen oder +9,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug 3,9% (Vormonat 3,9%, Vorjahresmonat 3,6%).

Erheblich weniger Arbeitslosmeldungen aus Beschäftigung im Februar

Der Zugang in Arbeitslosigkeit aus einer Erwerbstätigkeit nahm mit 2.356 Personen im Februar gegenüber dem Vormonat um 989 Personen oder -29,6% ab. Zum Vorjahr gab es eine Abnahme um -243 Personen oder -9,3 Prozent. 

Mehr Arbeitsaufnahmen von zuvor Arbeitslosen im Februar  

Im Februar konnten 2.082 Personen ihre Arbeitslosigkeit durch Arbeitsaufnahme beenden. Das waren 321 Personen oder +18,2 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar haben 12 Personen (+0,6%) mehr ihre Arbeitslosigkeit durch Beschäftigungsaufnahme beendet. 

Statement zum Arbeitsmarkt 

Frank Sänger, Geschäftsführer Operativ in der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven: „Im Februar hat sich der sonst saisontypische Anstieg der Arbeitslosigkeit im Winter nicht fortgesetzt. Es gab sogar einen leichten  Rückgang. Erfreulicherweise haben weniger Menschen ihren Arbeitsplatz verloren und gleichteitig konnten mehr zuvor Arbeitslose Arbeit aufnehmen. Wegen der Beendigung von Ausbildungen ist die Jugendarbeitslosigkeit entgegen der allgemeinen Entwicklung angestiegen. Das ist aber als Übergangseffekt zu bewerten.  Mit 45.985 Personen waren im Februar 340 Personen oder -0,7 Prozent weniger gemeldet als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote lag mit 10,5 Prozent um 0,1 Prozentpunkt unter der des Vormonats.          

Die Zahl der Teilnehmenden an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen hat im Februar um 73 Personen auf 10.012 Personen zugenommen (+0,7%).  Im Vergleich zum Vorjahr gab es 861 mehr Teilnehmende (+9,4%).  Ein Schwerpunkt der Arbeitsmarktpolitik lag weiterhin im Bereich der Förderung der beruflichen Weiterbildung. Hier hat die Zahl der Teilnehmenden im Februar zum Vormonat um 106 Personen (-3,0%) auf 3.420 Personen abgenommen. Zum Vorjahr gab es einen Anstieg um 301 Personen oder +9,7 Prozent.

Bei der aktuellen Arbeitskräftenachfrage hat es im Februar einen Anstieg zum Vormonat gegeben. Mit 1.613 im Februar neu gemeldeten Stellen wurden 578 Stellen mehr zur Besetzung aufgegeben. Das entprach einer Zunahme von +55,8 Prozent zum Vormonat und einer Zunahme von 69 Stellen oder -4,1 Prozent zum Vorjahresmonat Februar.  Deutlich mehr Arbeitskräftenachfrage gegenüber dem Vormonat gab es aus der Zeitarbeit, dem Verabeitenden Gewerbe, dem Bau, dem Handel und dem Gesundheits- und Sozialwesen. 

 

Mit 7.149 gemeldeten Stellen hat sich der Stellenbestand zum Vormonat um 297 Stellen oder     +4,3 Prozent erhöht. Zum Vorjahresmonat Februar waren 332 Stellen weniger im Bestand  -4,4%).  

Die Anzeigen auf voraussichtliche Kurzarbeit liegen im Berichtsmonat Februar unter der statistischen VeröffentlichungsgrenzeIm Vorjahresmonat Februar hatten 40 Unternehmen für 532 Mitarbeitende voraussichtliche Kurzarbeit angemeldet.“ 

Deutliche Zunahme des Stellenzuganges

Im Februar wurden der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven von den Betrieben 1.613 Stellen neu zur Besetzung aufgegeben. Das waren 578 Stellen oder +55,8 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich gab es eine Abnahme um 69 Stellen oder -4,1 Prozent.

                                                                 

Bestand an offenen Stellen gestiegen

Insgesamt befanden sich im Februar 7.149 offene Stellen im Bestand. Das waren 297 Stellen oder +4,3 Prozent mehr als im Januar. Zum Vorjahr gab es -332 oder -4,4 Prozent weniger offene Stellen im Bestand.

Anzeigen für Kurzarbeit

Die Anzeigen auf voraussichtliche Kurzarbeit liegen im Berichtsmonat Februar unter der statistischen Veröffentlichungsgrenze. Im Februar des Vorjahres hatten 40 Unternehmen für voraussichtlich 532 betroffene Mitarbeitende Kurzarbeit angemeldet.

Für den jeweiligen Monat können die Betriebe die Anzeige auf Kurzarbeit bis zum Monatsende einreichen. Die Zahlung des Kurzarbeitergeldes durch die Agenturen für Arbeit erfolgt anhand der Abrechnungslisten aus den Betrieben. Diese müssen für jeden Kalendermonat    mit Kurzarbeit innerhalb von drei Monaten nach Beendigung dieses Monats eingereicht werden. Daher liegen valide Zahlen zur tatsächlichen Kurzarbeit erst mit einem Zeitverzug von fünf Monaten vor. 

Arbeitslosigkeit der Zielgruppen 

Betrachtet man die besonderen Personengruppen am Arbeitsmarkt, so gab es im Februar zum Vormonat unterschiedliche Bewegungen: Ein im Vergleich  zum allgemeinen Rückgang der Arbeitslosen von -0,7% höherer prozentualer Rückgang zeigte sich 

bei den älteren Arbeitslosen 50 Jahre und älter mit -1,5% oder -226 Personen, bei den  arbeitslosen AusländerInnen (-221 Personen,-1,1%) und bei den arbeitslosen schwerbehinderten Menschen (-23 Personen, -1,2%). Einen prozentualen Rückgang unterhalb des allgemeinen Rückgangs gab es bei der Zahl der Langzeitarbeitslosen (-0,3%, -65 Personen. Gegen die allgemeine Entwicklung angestiegen ist die Arbeitslosigkeit  bei den Jüngeren zwischen 15 bis unter 25 Jahre mit +3,2%, bzw. +126 Personen. 

Unterbeschäftigung   

Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit  Bremen-Bremerhaven Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, aber z.B. im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden.

Nach dieser Definition waren nach vorläufigen Angaben im Februar 56.793 Personen im Agenturbezirk Bremen-Bremerhaven unterbeschäftigt. Das waren 152 Personen weniger als im Vormonat (-0,3%) und -1.292 Personen oder -2,2 Prozent weniger als vor einem Jahr.

In der Stadt Bremen waren im Februar 42.476 Personen unterbeschäftigt, 152 Personen               (-0,4%) weniger als im Vormonat und 633 Personen (-1,5%) weniger als im Vorjahr. Mit 11.111 Personen waren in Bremerhaven 3 Personen oder -0,0% weniger unterbeschäftigt als im Vormonat und 573 Personen (-4,9%) weniger als im Februar 2025. Die Zahl der Unterbeschäftigten im Landkreis Osterholz lag mit 3.206 Personen um 3 Personen (+0,1%) höher als im Vormonat und um 86 Personen (-2,6%) niedriger als im Vorjahresmonat Februar.

Mehr arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Februar

10.012 Personen haben im Februar im Bezirk der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik teilgenommen. Das waren 73 Personen (+0,7%) mehr als im Vormonat und 861 Personen (+9,4%) mehr als im Vorjahr. 

An beruflicher Weiterbildung haben im Februar 3.420 Personen teilgenommen. Das waren 106 Personen weniger (-3,0%) als im Vormonat und 301 Personen mehr vor einem Jahr (+9,7%). Mit 989 Personen haben im aktuellen Berichtsmonat 6 Personen weniger (-0,6%) an Beschäftigung schaffenden Maßnahmen teilgenommen als im Vormonat und 167 Teilnehmende weniger (-14,4%) als noch vor einem Jahr.

 

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