Qualifizierungschancengesetz für Arbeitgeber

Mit dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) fördert die Bundesagentur für Arbeit die Weiterbildung von sozialversicherungspflichten Beschäftigten.

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Mehr gewinnen durch Qualifizierung – wir helfen Ihnen dabei.

Digitalisierung und demographischer Wandel beschleunigen die Veränderungen am Arbeitsmarkt und machen zunehmend Qualifizierung bei Beschäftigten erforderlich.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz (QCG) fördert die Bundesagentur für Arbeit die Weiterbildung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

Fördermöglichkeiten

Was kann gefördert werden?

Berufsabschlüsse (extern bei Bildungsträgern, betriebsintern, anerkannte Teilqualifikationen oder Externenprüfungen), sowie Weiterbildungen bei Bildungsträgern die mehr als 120 Zeitstunden umfassen.

Diese Bildungsträger müssen AZAV zertifiziert, d.h. für den Bildungsgutschein zugelassen sein. Zugelassene Qualifizierungen finden Sie u.a. auf www.kursnet.arbeitsagentur.de

Was wird nicht gefördert?

Von der Förderung ausgeschlossen sind u.a.:

Weiterbildungen, die sich aufgrund gesetzlicher Vorschriften ergeben (z.B. Notfallsanitäter) oder die durch das Aufstiegsförderungsgesetz (AFBG, z.B. Techniker, Meister) abgedeckt werden.

Wer kann gefördert werden?

Berufsabschlüsse: Beschäftigte ohne Berufsabschluss oder mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten.

Weiterbildungen: Beschäftigte mit Berufsabschluss, wenn der Berufsabschluss im Regelfall vor mehr als vier Jahren erworben wurde oder eine Qualifizierung in einem Engpassberuf durchgeführt werden soll.

Welche Kosten können übernommen werden?

Es können für die Weiterbildung anfallende Lehrgangskosten, sowie für den prozentualen Ausfall des Mitarbeiters im Unternehmen Lohnkosten übernommen werden.

Weiterbildungskosten - Die Übernahme der anteiligen oder vollen Lehrgangskosten beinhaltet die durch die Schulung anfallenden Kosten inklusive der Prüfungsgebühren.

Lohnkosten - Der Arbeitsentgeltzuschuss (AEZ) wird für den Zeitraum gezahlt, in dem Ihr Arbeitnehmer (m/w/d) wegen der Teilnahme an der Weiterbildung keine oder nur teilweise Arbeitsleistung erbringen kann.

Die Förderhöhe der Lehrgangskosten und des Arbeitsentgeltzuschusses hängt von der Art der Qualifizierung ab. Bei einer nicht abschlussorientierten Qualifizierung ist die Unternehmensgröße entscheidend:

Weiterbildungskosten
Anzahl der Beschäftigten Prozentualer Förderanteil
< 10 bis zu 100 %

10-249

ab 45 Jahre oder schwerbehindert

bis zu 50 %

bis zu 100 %

250-2499 bis zu 25 %

ab 2500

bei vorliegender Betriebsvereinbarung/Tarifvertrag

bis zu 15 %

bis zu 20 %

Arbeitsentgeltzuschuss
Anzahl der Beschäftigten Prozentualer Förderanteil der Ausfallzeit
< 10 bis zu 75 %
10 - 249 bis zu 50 %
ab 250 bis zu 25

Sonstige Kosten: Zusätzlich entstehende Fahrtkosten, Kinderbetreuung, Unterbringung und Verpflegung können ebenfalls bezuschusst werden.

Chancen nutzen

Denken Sie schon heute an Ihre Aufträge von morgen und den damit verbundenen Fachkräftebedarf.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Qualifizierung.

Machen Sie mehr aus Ihrem Unternehmen!

Unser Beratungs- und Förderangebot

Gerne unterstützen wir Sie dabei, die individuellen Weiterbildungsoptionen Ihres Unternehmens zu nutzen und informieren Sie in einem persönlichen Gespräch über die attraktiven Fördermöglichkeiten.

Um sich ein besseres Bild über diese komplexe Förderleistung machen zu können, lohnt sich der filmische Beitrag der Bundesagentur für Arbeit zum Thema Qualifizierungschancengesetz: Wandel der Arbeitswelt