Berufswahl am ZOB in Bocholt

Aktion der Arbeitsagentur in der Woche der Ausbildung

Bus um Bus steuert an diesem Mittwoch den ZOB in Bocholt an. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sind auf dem Weg von der Schule nach Hause. Die meisten freuen sich auf einen freien Nachmittag. Doch gerade für diejenigen in den höheren Klassen steht gerade auch die Frage nach der beruflichen Zukunft auf dem Plan. Aus diesem Grund sind Berufsberaterinnen und Berufsberater der Arbeitsagentur im Rahmen der Woche der Ausbildung mit einem Pavillon vor Ort. Zusammen mit der Handwerkskammer (HWK), der Industrie- und Handelskammer (IHK) und Experten von Ausbildungswege NRW sprechen sie die jungen Menschen zu ihrer beruflichen Zukunft an.

23.03.2026 | Presseinfo Nr. 15

„Hey, darf ich euch kurz fragen, ob ihr schon wisst, was ihr nach der Schule machen möchtet?“, ist eine Frage, die über 150 junge Menschen am Mittwochmittag häufig hören. „Einige hatten schon einen Ausbildungsplatz, manche kamen sogar gerade von der Berufsschule“, berichtet Jana Busse, Teamleiterin der Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit Coesfeld. Sie fügt an: „Ganz viele waren aber noch im Berufswahlprozess. Hatten erste Ideen oder suchten konkret einen Ausbildungsplatz. Es gab aber auch einige, die noch gar keine Vorstellung hatten.“

Genau hier setzen die Ausbildungsmarktexperten an. „Wir haben uns ihre Überlegungen angehört und wichtige Tipps für die nächsten Schritte gegeben, sowie unsere Hilfe angeboten “, so Busse. In einer späteren Beratung können die Berufsberaterinnen und Berufsberater ausführlich die individuelle Situation der Jugendlichen bewerten und mit ihnen die nächsten Schritte überlegen. Die Ausgangssituation am Ausbildungsmarkt sei grundsätzlich gut, wie Busse betont, es sei aber notwendig, sich frühzeitig und intensiv mit der Berufswahl auseinanderzusetzen. „Nicht alle nutzen dabei unsere Beratungsangebote. Dabei ist sie kostenlos und neutral. Unsere Erfahrung macht uns zu einem wichtigen Partner in diesem Prozess und wir stehen gerne hilfreich zur Seite.“ Aus diesem Grund hoffen die Fachleute auf diesem ungewöhnlichen Weg, am ZOB viele junge Menschen dazu zu bewegen, die Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

„Wir waren sehr begeistert, wie offen sie für unsere Ansprache waren. Ein Jugendlicher kam sogar extra aus Xanten angefahren, weil er von unserer Aktion gehört hatte“, berichtet Jana Busse. Sechs Jugendliche vereinbarten sofort einen Termin für ein weiteres Gespräch, zahlreiche andere erhielten einen Link, unter dem sie sich einem Termin online vereinbaren können. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Aktion. Wir konnten bei vielen der Angesprochenen neue und wichtige Impulse setzen“, so ihr Fazit.