Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt leicht gestiegen

Arbeitslosenzahl im Februar:              +36 auf 25.063                         

Arbeitslosenquote im Februar:           5,4 Prozent

27.02.2026 | Presseinfo Nr. 10

Grafik zu Arbeitsmarktreport Februar 2026

„Trotz der üblichen saisonalen Schwankungen im Winter fällt der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Februar nur gering aus. Allerdings ist die Jobsuche schwieriger geworden. Selbst für qualifizierte Fachkräfte und Akademiker hat sich die Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt in Südhessen verschärft. Die Ursachen liegen nicht allein in der konjunkturellen Flaute, sondern ebenso im strukturellen Wandel sowie in zu geringen Investitionen in Neugründung und fehlenden Expansionen regionaler Unternehmen ,“ so Alexander Baumann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Agentur für Arbeit Darmstadt.

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt ( Darmstadt,  Bergstraße,  Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis) im Februar 2026 gestiegen. 25.063 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 36 Personen mehr (0,1 Prozent) als im Januar und 1.053 Personen bzw. 4,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 9.478 Personen (59 Personen weniger als im Vormonat, aber 1.118 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 15.585 Arbeitslose registriert (95 Personen mehr als im Vormonat, aber 65 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.864 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.655 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.824 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.305 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.151 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (395 mehr als im Vormonat und 116 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 4.885 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 366 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 23.779.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 33.592 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 576 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)


Die Regionen im Überblick

Darmstadt

Die Arbeitslosigkeit ist in Darmstadt im Februar 2026 gesunken. 6.199 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 26 Personen weniger (-0,4 Prozent) als im Januar, aber 552 Personen bzw. 9,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,2 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.171 Personen (13 Personen mehr als im Vormonat und 392 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.028 Arbeitslose registriert (39 Personen weniger als im Vormonat, aber 160 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.236 Personen arbeitslos. Davon kamen 445 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.253 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 352 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 492 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (270 mehr als im Vormonat und 181 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.166 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 133 (entspricht 2 Prozent) auf insgesamt 7.093.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.761 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 176 Personen mehr (2 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)

Bergstraße

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Februar 2026 gestiegen. 7.250 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 28 Personen mehr (0,4 Prozent) als im Januar und 56 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,8 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.003 Personen (15 Personen weniger als im Vormonat, aber 295 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.247 Arbeitslose registriert (43 Personen mehr als im Vormonat, aber 239 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.482 Personen arbeitslos. Davon kamen 517 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.447 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 407 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 316 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (103 mehr als im Vormonat, aber 29 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.881 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 394 (entspricht -6 Prozent) auf insgesamt 6.708.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.553 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 618 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet) 

Darmstadt-Dieburg

Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Darmstadt-Dieburg im Februar 2026 gestiegen. 9.128 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 66 Personen mehr (0,7 Prozent) als im Januar und 410 Personen bzw. 4,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.258 Personen (64 Personen weniger als im Vormonat, aber 453 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.870 Arbeitslose registriert (130 Personen mehr als im Vormonat, aber 43 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 64 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.736 Personen arbeitslos. Davon kamen 545 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.680 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 420 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 250 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (22 mehr als im Vormonat, aber 36 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Verarbeitendes Gewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.408 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 44 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 7.678.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.949 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 65 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet) 

Odenwaldkreis

Die Arbeitslosigkeit ist im Odenwaldkreis im Februar 2026 gesunken. 2.486 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 32 Personen weniger (-1,3 Prozent) als im Januar, aber 35 Personen bzw. 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.046 Personen (7 Personen mehr als im Vormonat, aber 22 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.440 Arbeitslose registriert (39 Personen weniger als im Vormonat, aber 57 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.

Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 410 Personen arbeitslos. Davon kamen 148 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 444 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 126 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 93 Stellen wurden im Februar neu gemeldet (genauso viele wie im Vormonat und genauso viele wie vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 430 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 61 (entspricht -3 Prozent) auf insgesamt 2.300.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.330 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 68 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.

(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)