
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt ( Darmstadt, Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis) im April 2026 gestiegen.
25.014 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 136 Personen mehr (0,5 Prozent) als im März und 1.033 Personen bzw. 4,3 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.
„Die übliche Frühjahrsbelebung ist im April ausgeblieben. Die Schwäche am Arbeitsmarkt ist auf eine weiterhin verhaltene wirtschaftliche Lage zurückzuführen, in der die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften zwar existiert, aber nicht ausreicht, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Wirtschaft und Arbeitsmarkt leiden unter den globalen Einflüssen wie zum Beispiel den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten,“ so Alexander Baumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 9.334 Personen (31 Personen mehr als im Vormonat und 1.167 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 15.680 Arbeitslose registriert (105 Personen mehr als im Vormonat, aber 134 Personen weniger als im Vorjahr).
Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 63 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.145 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.873 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.993 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.545 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.006 Stellen wurden im April neu gemeldet (93 weniger als im Vormonat und 42 weniger als vor einem Jahr).
Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 4.918 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 359 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 23.698.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 33.555 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 494 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Die Regionen im Überblick
Darmstadt
Die Arbeitslosigkeit ist Darmstadt im April 2026 gestiegen. 6.199 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 8 Personen mehr (0,1 Prozent) als im März und 499 Personen bzw. 8,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,6 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,2 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.152 Personen (5 Personen weniger als im Vormonat, aber 371 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.047 Arbeitslose registriert (13 Personen mehr als im Vormonat und 128 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.330 Personen arbeitslos. Davon kamen 476 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.297 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 426 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 347 Stellen wurden im April neu gemeldet (81 weniger als im Vormonat und 4 weniger als vor einem Jahr).
Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.286 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 43 (entspricht 1 Prozent) auf insgesamt 7.064.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.729 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 76 Personen mehr (1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Bergstraße
Die Arbeitslosigkeit ist Bergstraße im April 2026 gesunken. 7.119 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 93 Personen weniger (-1,3 Prozent) als im März, aber 65 Personen bzw. 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.913 Personen (74 Personen weniger als im Vormonat, aber 306 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.206 Arbeitslose registriert (19 Personen weniger als im Vormonat und 241 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.480 Personen arbeitslos. Davon kamen 535 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.575 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 478 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 333 Stellen wurden im April neu gemeldet (8 mehr als im Vormonat, aber 4 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz. Aktuell befanden sich damit 1.875 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 375 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 6.637.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.474 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 579 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Darmstadt-Dieburg
Die Arbeitslosigkeit ist Darmstadt-Dieburg im April 2026 gestiegen. 9.194 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 180 Personen mehr (2,0 Prozent) als im März und 417 Personen bzw. 4,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und lag mit 0,1
Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.258 Personen (100 Personen mehr als im Vormonat und 495 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.936 Arbeitslose registriert (80 Personen mehr als im Vormonat,aber 78 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.876 Personen arbeitslos. Davon kamen 661 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.702 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 502 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 241 Stellen wurden im April neu gemeldet (14 weniger als im Vormonat und 12 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.369 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 4 (entspricht 0,1 Prozent) auf insgesamt 7.669.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.979 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 54 Personen mehr (1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Odenwaldkreis
Die Arbeitslosigkeit ist Odenwaldkreis im April 2026 gestiegen. 2.502 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 41 Personen mehr (1,7 Prozent) als im März und 52 Personen bzw. 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.011 Personen (10 Personen mehr als im Vormonat, aber 5 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.491 Arbeitslose registriert (31 Personen mehr als im Vormonat und 57 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 459 Personen arbeitslos. Davon kamen 201 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 419 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 139 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 85 Stellen wurden im April neu gemeldet (6 weniger als im Vormonat und 22 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 388 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 32 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 2.327.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.373 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 45 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)