
„Im Juni konnten wir einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen. Insgesamt bleibt der Arbeitsmarkt jedoch schwach. Die Wirtschaft in Südhessen steht im Frühsommer 2026 noch ganz im Zeichen der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten und der deutlichen Energie- und Rohstoffpreissteigerungen,“ so Judith Sturm, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Darmstadt.
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt (Stadt Darmstadt, Kreis Bergstraße, Kreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Odenwaldkreis) im Juni 2026 gesunken. 24.572 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 97 Personen weniger (-0,4 Prozent) als im Mai, aber 665 Personen bzw. 2,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,3 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 9.192 Personen (54 Personen mehr als im Vormonat und 881 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 15.380 Arbeitslose registriert (151 Personen weniger als im Vormonat und 216 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 63 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 4.447 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.523 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.548 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.291 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.005 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (33 mehr als im Vormonat, aber 160 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 5.053 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 181 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 23.623.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 33.388 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 260 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Die Regionen im Überblick
Stadt Darmstadt
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Darmstadt im Juni 2026 gesunken. 6.115 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 5 Personen weniger (-0,1 Prozent) als im Mai, aber 368 Personen bzw. 6,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,5 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,2 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.098 Personen (9 Personen weniger als im Vormonat, aber 323 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.017 Arbeitslose registriert (4 Personen mehr als im Vormonat und 45 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 66 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.128 Personen arbeitslos. Davon kamen 393 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.132 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 363 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 317 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (14 weniger als im Vormonat und 5 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.340 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 154 (entspricht 2 Prozent) auf insgesamt 7.148.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.837 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 225 Personen mehr (2 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Kreis Bergstraße
Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Bergstraße im Juni 2026 gesunken. 7.043 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 81 Personen weniger (-1,1 Prozent) als im Mai und 24 Personen bzw. 0,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,6 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 4,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.850 Personen (45 Personen weniger als im Vormonat, aber 196 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.193 Arbeitslose registriert (36 Personen weniger als im Vormonat und 220 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.286 Personen arbeitslos. Davon kamen 419 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.368 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 391 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 292 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (21 weniger als im Vormonat und 72 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz. Aktuell befanden sich damit 1.851 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 316 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 6.577.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.370 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 482 Personen weniger (-5 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Kreis Darmstadt-Dieburg
Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Darmstadt-Dieburg im Juni 2026 gesunken. 8.920 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 38 Personen weniger (-0,4 Prozent) als im Mai, aber 359 Personen bzw. 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,3 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,1 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.240 Personen (76 Personen mehr als im Vormonat und 429 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.680 Arbeitslose registriert (114 Personen weniger als im Vormonat und 70 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 64 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.618 Personen arbeitslos. Davon kamen 535 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.660 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 413 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 298 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (53 mehr als im Vormonat, aber 91 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.457 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 16 (entspricht 0,2 Prozent) auf insgesamt 7.603.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.835 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 34 Personen mehr (0,3 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Kreis Odenwaldkreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Kreis Odenwaldkreis im Juni 2026 gestiegen. 2.494 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 27 Personen mehr (1,1 Prozent) als im Mai, aber 38 Personen bzw. 1,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,8 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.004 Personen (32 Personen mehr als im Vormonat, aber 67 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.490 Arbeitslose registriert (5 Personen weniger als im Vormonat, aber 29 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 60 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 415 Personen arbeitslos. Davon kamen 176 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 388 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 124 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 98 Stellen wurden im Juni neu gemeldet (15 mehr als im Vormonat und 8 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 405 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 35 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 2.295.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.346 erwerbsfähige Bürgergeldberechtigte betreut, das waren 37 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)