
„Der Arbeitsmarkt in Südhessen kommt weiterhin nicht in Schwung und zur konjunkturellen Schwäche, kommen im Ferienmonat Juli noch saisonale Faktoren hinzu. Insgesamt ist die Situation so, dass Betriebe sehr genau planen und ihre Einstellungsbereitschaft an den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen orientieren,“ so Alexander Baumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt.
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt (Stadt Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Landkreis Odenwaldkreis) im Juli 2026 gestiegen. 25.440 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 868 Personen mehr (3,5 Prozent) als im Juni und 886 Personen bzw. 3,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 9.884 Personen (692 Personen mehr als im Vormonat und 983 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 15.556 Arbeitslose registriert (176 Personen mehr als im Vormonat, aber 97 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.523 Personen arbeitslos. Davon kamen 2.016 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 4.671 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.332 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.001 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (4 weniger als im Vormonat, aber 4 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 4.946 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 206 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 23.537.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 33.335 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 250 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Die Regionen im Überblick
Stadt Darmstadt
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Darmstadt im Juli 2026 gestiegen. 6.328 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 213 Personen mehr (3,5 Prozent) als im Juni und 334 Personen bzw.5,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,7 Prozent und lag mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,4 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.192 Personen (94 Personen mehr als im Vormonat und 282 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.136 Arbeitslose registriert (119 Personen mehr als im Vormonat und 52 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 65 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.340 Personen arbeitslos. Davon kamen 476 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.113 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 362 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 358 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (41 mehr als im Vormonat und 21 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung. Aktuell befanden sich damit 1.350 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 140 (entspricht 2 Prozent) auf insgesamt 7.122.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.808 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 194 Personen mehr als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Kreis Bergstraße
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Bergstraße im Juli 2026 gestiegen. 7.207 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 164 Personen mehr (2,3 Prozent) als im Juni und 35 Personen bzw. 0,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.009 Personen (159 Personen mehr als im Vormonat und 181 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.198 Arbeitslose registriert (5 Personen mehr als im Vormonat, aber 146 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.625 Personen arbeitslos. Davon kamen 576 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.463 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 396 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 327 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (35 mehr als im Vormonat, aber 1 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.820 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 300 (entspricht -4 Prozent) auf insgesamt 6.557.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.352 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 424 Personen weniger als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Kreis Darmstadt-Dieburg
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg im Juli 2026 gestiegen. 9.391 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 471 Personen mehr (5,3 Prozent) als im Juni und 578 Personen bzw. 6,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,6 Prozent und lag mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,2 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.630 Personen (390 Personen mehr als im Vormonat und 606 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.761 Arbeitslose registriert (81 Personen mehr als im Vormonat, aber 28 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 61 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 2.061 Personen arbeitslos. Davon kamen 775 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.615 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 437 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 203 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (95 weniger als im Vormonat und 48 weniger als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.359 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 18 (entspricht -0,2 Prozent) auf insgesamt 7.567.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.832 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 13 Personen mehr als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Kreis Odenwaldkreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Odenwaldkreis im Juli 2026 gestiegen. 2.514 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 20 Personen mehr (0,8 Prozent) als im Juni, aber 61 Personen bzw. 2,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,9 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,9 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.053 Personen (49 Personen mehr als im Vormonat, aber 86 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.461 Arbeitslose registriert (29 Personen weniger als im Vormonat, aber 25 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 497 Personen arbeitslos. Davon kamen 189 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 480 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 137 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 113 Stellen wurden im Juli neu gemeldet (15 mehr als im Vormonat und 32 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz. Aktuell befanden sich damit 417 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 28 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 2.291.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.344 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 32 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)