
„Nach dem Ende der Sommerferien in Hessen ist die Arbeitslosigkeit im August leicht zurückgegangen. Auch bei der Zahl der gemeldeten Stellen zeichnen sich positive Entwicklungen ab. Nun bleibt abzuwarten, wie stark in den kommenden Monaten die übliche Herbstbelebung am Arbeitsmarkt einsetzen wird.
Unser Fokus liegt im Spätsommer immer auch auf dem Ausbildungsmarkt. Selbst nach dem offiziellen Starttermin im August gibt es in vielen Regionen in Südhessen noch unbesetzte Ausbildungsstellen. Ein Einstieg ist oft noch bis in den Herbst hinein problemlos möglich, da viele Betriebe auch nach dem 1. August Bewerber/innen aufnehmen“, so Alexander Baumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt.
Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Darmstadt (Stadt Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Odenwaldkreis) im August 2026 gesunken. 25.246 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 194 Personen weniger (-0,8 Prozent) als im Juli, aber 622 Personen bzw. 2,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,4 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 9.593 Personen (291 Personen weniger als im Vormonat, aber 650 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 15.653 Arbeitslose registriert (97 Personen mehr als im Vormonat, aber 28 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 62 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 5.057 Personen arbeitslos. Davon kamen 1.840 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 5.269 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 1.585 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 1.198 Stellen wurden im August neu gemeldet (197 mehr als im Vormonat und 153 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 5.103 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 327 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 23.438.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 33.034 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 456 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Die Regionen im Überblick
Stadt Darmstadt
Die Arbeitslosigkeit ist in der Stadt Darmstadt im August 2026 gestiegen. 6.356 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 28 Personen mehr (0,4 Prozent) als im Juli und 312 Personen bzw. 5,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 6,8 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 6,5 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.141 Personen (51 Personen weniger als im Vormonat, aber 226 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.215 Arbeitslose registriert (79 Personen mehr als im Vormonat und 86 Personen mehr als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 66 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.270 Personen arbeitslos. Davon kamen 467 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.236 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 383 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 392 Stellen wurden im August neu gemeldet (34 mehr als im Vormonat und 8 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz. Aktuell befanden sich damit 1.369 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) stieg die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 162 (entspricht 2 Prozent) auf insgesamt 7.145.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.848 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 247 Personen mehr (3 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Landkreis Bergstraße
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Bergstraße im August 2026 gesunken. 7.146 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 61 Personen weniger (-0,8 Prozent) als im Juli, aber 25 Personen bzw. 0,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent und war identisch zum Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 2.966 Personen (43 Personen weniger als im Vormonat, aber 119 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 4.180 Arbeitslose registriert (18 Personen weniger als im Vormonat und 94 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.522 Personen arbeitslos. Davon kamen 555 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.574 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 457 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 453 Stellen wurden im August neu gemeldet (126 mehr als im Vormonat und 98 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Verarbeitendes Gewerbe, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, Baugewerbe. Aktuell befanden sich damit 1.918 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 374 (entspricht -5 Prozent) auf insgesamt 6.482.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 9.194 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 549 Personen weniger (-6 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Landkreis Darmstadt-Dieburg
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg im August 2026 gesunken. 9.250 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 141 Personen weniger (-1,5 Prozent) als im Juli, aber 309 Personen bzw. 3,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,5 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,3 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.455 Personen (175 Personen weniger als im Vormonat, aber 314 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.795 Arbeitslose registriert (34 Personen mehr als im Vormonat, aber 5 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 63 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 1.766 Personen arbeitslos. Davon kamen 620 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 1.934 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 573 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 252 Stellen wurden im August neu gemeldet (49 mehr als im Vormonat und 44 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell befanden sich damit 1.405 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 64 (entspricht -1 Prozent) auf insgesamt 7.526.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 10.684 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 102 Personen weniger (-1 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)
Odenwaldkreis
Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Odenwaldkreis im August 2026 gesunken. 2.494 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 20 Personen weniger (-0,8 Prozent) als im Juli und 24 Personen bzw. 1,0 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 4,8 Prozent und lag mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie ebenfalls bei 4,8 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 1.031 Personen (22 Personen weniger als im Vormonat und 9 Personen weniger als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 1.463 Arbeitslose registriert (2 Personen mehr als im Vormonat, aber 15 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
Im vergangenen Monat meldeten sich insgesamt 499 Personen arbeitslos. Davon kamen 198 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit. 525 Menschen beendeten ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 172 eine Erwerbstätigkeit auf.
Die Unternehmen suchen weiterhin Mitarbeitende: 101 Stellen wurden im August neu gemeldet (12 weniger als im Vormonat, aber 3 mehr als vor einem Jahr). Die meisten freien Stellen gibt es aktuell in den Branchen Gesundheits- und Sozialwesen, sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, Baugewerbe, Verarbeitendes Gewerbe, Handel Instandhaltung und Reparatur von Kfz, freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen. Aktuell befanden sich damit 411 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
In der Grundsicherung (Jobcenter) sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Vorjahresvergleich um 51 (entspricht -2 Prozent) auf insgesamt 2.285.
Hierbei wurden im Berichtsmonat insgesamt 3.308 erwerbsfähige Grundsicherungsgeldberechtigte betreut, das waren 52 Personen weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr.
(Grundsicherungsdaten sind vorläufig und hochgerechnet)